Twitter: Fake-Accounts von Elon Musk ergaunern Bitcoin

Twitter: Fake-Accounts von Elon Musk ergaunern Bitcoin

Am 5. November hackten Kriminelle offenbar Twitter-Accounts des Tesla-Chefs und PayPal-Mitbegründers Elon Musk. In mehreren Tweets versprachen sie, über 10.000 Bitcoins zu verteilen – um teilzunehmen, müsse man lediglich einen kleinen Bitcoin-Betrag an die angegebene Adresse übermitteln. Anschließend würde man eine größere Summe zurückerhalten. Versprochen wurde das größte „Krypto-Giveaway“ in der Geschichte, am Ende bleibt ein typischer Fall von Cybercrime.

ttlerweile wurden die Tweets gelöscht und es existieren nur noch Screenshots derselbigen. Diese wurden wiederum auf Twitter und auf verschiedenen Medien verbreitet.

Glaubt man den Screenshots, wurden mehrere Accounts des populären Unternehmers gehackt. In verschiedenen Tweets wurden dabei jeweils unterschiedliche Bitcoin-Adressen angegeben. Während die in diversen Berichten veröffentlichte Bitcoin-Adresse jedoch nur etwa 19 Transaktionen im Wert von 0,4 Bitcoin enthält, dürfte die von der Zeitschrift Quartz genannte Adresse wesentlich aufsehenerregender sein: Über 28 Bitcoin sind dort eingegangen, also über 175.000 US-Dollar.

Bitcoin-Scam: Naivität oder geschickter Täuschungsversuch?

Eine der Twitter-Quellen, welche die Screenshots verbreitet haben, kommentierte die Meldung:

„Wenn du darauf hereinfällst, verdienst du es, betrogen zu werden.“

Auf den ersten Blick, sieht es nach purer Naivität aus, unbedarft Bitcoins an eine im Internet kursierende Adresse zu schicken. Man muss den Geschädigten jedoch zugute halten, dass immerhin offiziell bestätigte Accounts von Elon Musk die Tweets veröffentlichten. Zudem gibt es immer wieder Theorien, laut denen Musk der Begründer von Bitcoin sein soll. Sollte jemand diesen Theorien glauben, wäre ein entsprechendes Giveaway gar nicht so unwahrscheinlich – zumal es immer wieder zu Bitcoin-Geschenken von Early-Adoptern kommt.

Lies auch:  Neue Strategien zum Schutz von Bitcoin & Co.

Möglicherweise war dies für den ein oder anderen Grund genug, etwas Risikokapital einzusetzen.

Allerdings ist die hier angewandte Masche doch recht plump. Wozu sollte Elon Musk zuerst Bitcoin annehmen, um dann mehr herauszugeben? Wesentlich origineller und zudem risikolos erscheint da schon ein Rätsel, mit dem eine anonyme Quelle im Oktober über 310 Bitcoin verschenkte.

Doch leider sind derartige Scams keine Neuheit. Anscheinend gibt es jedoch immer noch genug Menschen, die darauf hereinfallen. Gerade Elon Musk hat sich – wie einige andere Unternehmerpersönlichkeiten – bereits im Juli negativ zu derartigen Giveaway-Scams geäußert. Etwas Recherche hätte die Geschädigten also bereits schützen können.

BTC-ECHO

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