Twitter-CEO Jack Dorsey äußert sich erstmals zum Giveaway-Scam

Twitter-CEO Jack Dorsey äußert sich erstmals zum Giveaway-Scam
Kryptokompass

Twitters CEO Jack Dorsey äußert sich zum ersten Mal zum Giveaway-Scam. Täglich fallen unzählige Leute auf die Masche herein. Zuvor meldeten sich schon Elon Musk, Vitalik Buterin und John McAfee zu dem Thema. Ein Problem wächst über die Kryptoszene hinaus.

Die Betrugsmasche gehört mittlerweile zum Alltag der Kryptoszene in allen sozialen Medien, vorrangig auf Twitter. Bei dem Scam geben sich die Betrüger als bekannte Influencer aus. Mit ihren Fake-Accounts antworten sie auf die echten Tweets eines Influencers und kündigen darin an, dass ein Giveaway stattfindet. Bei diesem sollen die Opfer meist ein bis zwei ETH an eine Ethereum-Adresse senden. Im Gegenzug würden sie die doppelte Menge zurückerhalten. Natürlich ist dies ein leeres Versprechen. Ihr Geld in Form von Ethereum erhalten die Opfer nicht zurück.

Jack Dorsey, CEO des Kurznachrichtendienstes Twitter, sendete nun folgenden Tweet ab, nachdem Luke Martin, ein Trader und Analyst auf YouTube und Twitter, ihn auf den berüchtigten Scam aufmerksam machte.

Zuvor hatte der Ethereum-Gründer Vitalik Buterin den Twitter-CEO sogar persönlich um Hilfe gebteen. Eine Antwort darauf blieb allerdings aus.

Immer wieder Probleme mit demselben Schema

Überraschend, dass sich Jack Dorsey nun also doch zu dem Thema äußert. Zwar ist bekannt, dass der Twitter-CEO positiv gegenüber Kryptowährungen eingestellt ist, doch lässt sein Tweet durchblicken, dass er mit der Thematik noch nicht sonderlich vertraut ist. Denn seine Frage zielt darauf ab, ein paar betrügerische Accounts zu identifizieren und diese zu beseitigen.

Dies ist aber bereits Praxis. User können Identitätsdiebstähle oder missbräuchliche Inhalte an Twitter melden. In der Regel werden diese Meldungen innerhalb von 24 Stunden bearbeitet. Dies ist für die Kryptowelt aber viel zu langsam. Innerhalb weniger Stunden können tausende Menschen einen Tweet gelesen haben. Somit adressiert der Giveaway-Scam auch tausende potentielle Opfer. Zudem lässt sich ein Account innerhalb weniger Minuten mühelos neu erstellen.

Erst kürzlich hatten sich bereits Elon Musk, John McAfee und Vitalik Buterin zu dem Thema geäußert. Das Problem ist also längst über die Kryptoszene hinausgewachsen.

BTC-ECHO

Über Michael Sprick

Michael SprickMichael Sprick hat Vergleichende Literaturwissenschaft in Englisch, Französisch und Deutsch in Frankfurt und Bonn studiert. Seit Anfang 2018 arbeitet er im Marketingbereich für Kryptoprojekte und Startups.

Ähnliche Artikel

BitConnect Asia: Hauptverdächtigter in Delhi festgenommen

Indischen Medien zufolge wurde Divyesh Darji, einer der Hintermänner von BitConnect Asia, am 18. August in Delhi verhaftet. Die Behörden vermuten, Darji habe den asiatischen Raum der betrügerischen Internet-Plattform bis zu seiner Festnahme geleitet. Bis klar war, dass es sich um ein Schneeballsystem handelt, war der BitConnect Coin einer der weltweit erfolgreichsten Token überhaupt. Einer […]

Bitcoin-ETF: Der Forderungskatalog der SEC

Der Bitcoin-Kurs hat sich sehr reaktionsfreudig gezeigt, als es um Ankündigungen eines börsengehandelten Bitcoin-Fonds (Exchange Traded Fund, ETF) ging. Die Erwartungen an einen solchen Bitcoin-ETF sind bei vielen Krypto-Investoren hoch – zu hoch, wie manche meinen. Nichtsdestotrotz erwarten viele die anstehenden Entscheidungen der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) über diverse Vorschläge für einen durch […]

Lambda: Bitmain investiert in Datenspeicherung

Der weltweit größte Hersteller für Krypto-Mining-Equipment Bitmain will offensichtlich seine Fühler noch weiter ausstrecken. Wie am 17. August bekannt wurde, investiert das Unternehmen nun in ein Start-up, das blockchainbasierte Lösungen für Datenspeicherung bietet. Das in Peking ansässige Krypto-Unternehmen Bitmain ist vor allem als Hersteller von Mining-Geräten und Betreiber der großen Mining-Pools ntpool.com, BTC.com und ConnectBTC.com […]

UPS will Blockchain-System für globalen Versand patentieren

Der Logistikriese United Parcel Service, besser bekannt als UPS, will im globalen Versandhandel künftig auf Blockchain-Systeme setzen. Einen entsprechenden Patentantrag hat die zuständige amerikanische Behörde US Patent and Trademark Office kürzlich veröffentlicht. Mithilfe von Blockchain und Smart Contracts will UPS nun nicht nur Verwaltungskosten sparen, sondern künftig verschollenen Sendungen auf die Schliche kommen. Derweil bewähren […]