Turbulenzen bei Huobi: Bärenmarkt bringt Bitcoin-Börse in Bedrängnis

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Teilen

Quelle: Shutterstock

BTC10,714.45 $ -0.52%

Der Bärenmarkt macht Huobi zu schaffen. Einem Bericht der South China Morning Post zufolge ringt die singapurische Krypto-Börse mit existenziellen wirtschaftlichen Problemen. Erste Mitarbeiter mussten bereits betriebsbedingte Kündigungen hinnehmen.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 01:07 Uhr von Andre Winterberg

Die Bären sägen am Stuhl von Huobi. Die asiatische Bitcoin-Börse hat es aber auch nicht leicht. Bereits im Jahr 2017 sah sich die Exchange gezwungen, vom chinesischen Festland auf die Insel von Singapur zu migrieren. Wir erinnern uns: Im September verbot die chinesische Staatsführung den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Damals gehörte die Börse noch zu den größten ihrer Art weltweit. Doch das ist passé.

Huobi muss den Gürtel enger schnallen

Wie Huobis CEO Livio Weng Xiaoqi im Interview mit der South China Morning Post (SCMP) mitteilte, hat das Unternehmen mittlerweile mit ernsten wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.

„Wir wissen nicht, wie lange der Bärenmarkt anhält, sodass es immer noch möglich ist, dass wir ums Überleben kämpfen müssen“, sagte Weng während eines Interviews in seinem Pekinger Büro. „Wir müssen im Voraus planen und das Geld sorgfältig ausgeben.“

Der Bärenmarkt ist also Schuld an der Misere. Das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich erwirtschaften Krypto-Börsen den Hauptteil ihres Umsatzes mit Transaktionsgebühren, die sie für Handelsaktivitäten ihrer Kunden erheben.

Geht das Handelsvolumen zurück, sammeln die Exchanges entsprechend weniger Gebühren ein. In diesem Fall zum Leid der Mitarbeiter: Ähnlich wie bei Bitmain, muss sich auch Huobi von einem Teil seiner Angestellten trennen. Dies sei CEO Weng zufolge der einzige Weg für die Exchange, um weiterhin profitabel operieren zu können.

Futures-Plattform erfolgreich lanciert

Unterdessen steckt Huobi den Kopf nicht in den Sand. Mit dem Launch einer Plattform für Krypto-Futures tritt das Unternehmen in direkte Konkurrenz zu Schwergewichten wie OKEx und BitMEX. Dem SCMP-Bericht zufolge setzten Anleger auf der neuen Plattform alleine im Dezember 20 Milliarden US-Dollar um.

Zugute kommen dürfte der Exchange indes auch seine internationale Ausrichtung:

„Unser größter Vorteil gegenüber Wettbewerbern ist, dass wir Lizenzen in allen wichtigen Ländern haben“,

sagte Weng gegenüber der SCMP. Ein Silberstreif am Horizont.

Anzeige

ArbiSmart Wallet bietet bis zu 45% Zinsen pro Jahr

Machen sie mit Ihrem Tag weiter, während Ihr Geld für Sie arbeitet

Hinterlegen sie Krypto oder Fiat in der EU-lizenzierten und regulierten verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart. Verdienen Sie ein passives Einkommen. Abhängig von ihrer gewählten Währung, ihrem Einzahlungsbetrag und ihrem Kontotyp können sie bis zu 45% Zinsen pro Jahr verdienen.

Kostenloses Konto eröffnen

Anzeige



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter