Tschechien plant strenge Bitcoin-Regulierung

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Quelle: Shutterstock

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Seit dem Beschluss der fünften EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Geldwäsche haben die Mitgliedstaaten 18 Monate Zeit, um die Bestimmungen aus Brüssel umzusetzen. Dem tschechischen Krypto-Sektor stehen nun Neuerungen bevor, aber auch hierzulande könnte sich einiges ändern.

Die Tschechische Republik wird aller Voraussicht nach besonders strenge Regulierungen für den Krypto-Sektor einführen. Die neuen Regeln kommen im Zuge der nationalen Übertragung der fünften EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Geldwäsche. Laut einem Bericht der Zeitung Hospodářské Noviny werden in Tschechien allerdings in Zukunft Forderungen an Krypto-Unternehmen erhoben, die von der Europäischen Union in dieser Form nicht vorgesehen sind.

Wie Hospodářské Noviny hervorhebt, planen die tschechischen Behörden saftige Bußgelder von bis zu einer halben Million Euro für jene Krypto-Unternehmen, die sich nicht beim nationalen Gewerbeamt registriert haben. Die Verfasser des Berichts betonen weiterhin, dass die Gesetzesänderung einen größeren Kreis an Firmen treffen wird als von der EU verlangt. Sie befürchten, dass die geplanten Regelungen die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Krypto-Sektors gefährden könnten. Ein Datum für die Einführung der Gesetzesänderung nennen sie nicht. Sämtliche EU-Staaten müssen die Regelungen allerdings bis zum 20. Januar 2020 umsetzen.

Nicht nur in Tschechien: Neue Regelungen gegen Geldwäsche

Besagte EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Geldwäsche war bereits am 9. Juli 2018 beschlossen worden. Kryptowährungen werden in der fünften Version der Regulierungsempfehlung erstmals explizit berücksichtigt. Die Richtlinie fordert somit die striktere Kontrolle von Krypto-Börsen und Wallet-Anbietern. Zudem verlangt sie strengere Anforderungen an die Transparenz bei anonymen Zahlungen. Behörden erhalten dadurch mehr Instrumente, um die Identitäten der Zahlenden festzustellen.  Neben Bitcoin-Börsen betrifft diese Neuerung vor allem die Nutzer von Prepaid-Karten. Die Mitgliedstaaten hatten 18 Monate Zeit, um die Regelungen umzusetzen. Eine Befolgung ist für alle EU-Länder verpflichtend.

Härtere Bitcoin-Regulierungen auch in Deutschland

Folglich ist auch hierzulande ab dem kommenden Jahr mit schärferen Regelungen zu rechnen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht vor, dass sämtliche Krypto-Unternehmen der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterstellt werden. Ähnlich wie in Tschechien sollen hierbei auch Wallet-Anbieter von der Überwachung betroffen sein. Zudem werden auch Bitcoin-Automaten künftig der Verfügungsgewalt der BaFin unterstellt. Falls das geplante Gesetz in Kraft tritt, kann die Behörde somit entscheiden, ob die Automaten erlaubt sind oder eben nicht.


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