Trotz Token Fail: Civil startet im Februar – CVL inklusive

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die Journalismus-Plattform Civil soll im Februar an den Start gehen – trotz des im Oktober gescheiterten Initial Coin Offering. Civil möchte den Fokus weg von der Blockchain auf ihr Kerngeschäft, den Journalismus, lenken. Trotzdem spielt der CVL-Token weiterhin eine Rolle bei Civil.

Civil hatte es bereits angekündigt: Man lässt sich von dem gescheiterten Token Sale nicht von dem Vorhaben, eine blockchainbasierte Plattform für Journalisten zu entwickeln, abhalten. Nachdem der ICO am 15. Oktober ausgelaufen ist, ohne den Soft Cap von acht Millionen US-Dollar zu erreichen, begann Civil mit der Ursachenforschung. Dazu traf sich Civil-Gründer Matthew Iles mit seinem Team, den Partnern (zu denen auch Forbes gehört) und Beratern. Am Ende herrschte Einigkeit darüber, dass Civil den journalistischen Aspekt des Projektes zu Gunsten einer Fixierung auf die Blockchain-Technologie vernachlässigt hat.

„Civil ging es nie um ICOs und Token oder gar Blockchain. Bei uns geht es um Gemeinschaftseigentum, Transparenz und Vertrauen. Wir glauben, dass der Journalismus (und die Medien im Allgemeinen) im Bereich des Handwerks konkurrieren, aber bei der Infrastruktur zusammenarbeiten sollten. Technologie ist ein wichtiges Mittel zum Zweck, aber wir ließen sie unsere Botschaft übernehmen, unsere Erfahrung verkomplizieren und uns von unseren Kernzielen ablenken. Wir werden diesen Fehler nicht noch einmal machen“,

kündigte Matthew Iles nach dem gescheiterten Token Sale auf Medium an.

Launch im Februar, inklusive zeitlich unbegrenztem CVL Token Sale

Civil will bereits im Februar 2019 auf den Markt. In der App Civil Registry vernetzen sich Newsrooms in dezentraler Manier und bilden so eine Community, die sich selbst verwaltet. Grundlage bildet ein Regelwerk mit journalistischen Standards, die „Civil Constitution“. Außerdem soll mit dem Civil Publisher ein Add-on für WordPress lanciert werden. Damit können Online Journalisten ihre Inhalte auf der Ethereum-Blockchain hinterlegen.

Im Februar soll zudem der CVL-Token erneut verkauft werden – und zwar zeitlich unbegrenzt. Es gibt weder Soft noch Hard Cap, der CVL soll solange verkauft werden, bis alle 34 Millionen Token unterm Volk sind. Der Token spielt innerhalb des Civil-Ökosystems eine zentrale Rolle bezüglich der Governance:

„CVL-Token sind die Mittel der Civil Community, um Anträge zu stellen, abzustimmen, anzufechten und sich an Diskussionen über den Journalismus im Zivilbereich zu beteiligen“,

heißt es in der am 19. Dezember veröffentlichten Roadmap. Dass er auch bei der Bezahlung von journalistischen Inhalte zum Einsatz kommt, davon ist indes keine Rede mehr.

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