Krypto-Start-up Token erhält 16,5 Millionen US-Dollar

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Ein prall gefühlter Geldsack, symbolisch für das Token-Funding

Quelle: Shutterstock

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Das FinTech-Start-up Token erhält ein Funding von 16,5 Millionen US-Dollar. Die Open-Banking-Plattform sammelte während einer Finanzierungsrunde Venture-Kapital großer Investitionsfirmen ein. Bei der Adaption seines Produkts ging Token kürzlich auch eine Zusammenarbeit mit MasterCard ein. Eine Kooperation, die das Start-up für Anleger vermutlich attraktiver macht. Eine Series-B-Finanzierungsrunde kündigte Token für das nächste Jahr an.

Token ist ein FinTech-Start-up mit Sitz in San Francisco und London. Das Unternehmen, welches Banken Informationsinfrastruktur auf Krypto-Basis bietet, sammelte nun 16,5 Millionen US-Dollar an Investitionen. Dies meldet die Risikoinvestitions-Newsseite FinSMEs am 18. Juni. Zu den Anlegern gehören demnach namhafte Investoren wie Opera Tech Ventures, Octopus Ventures und EQT Ventures.

2015 von Steve Kirsch gegründet, arbeitet Token mit über 4.000 Finanzinstituten zusammen. 2017 sammelte es bei einer Series-A-Finanzierungsrunde bereits 18,5 Millionen US-Dollar. Zu den Kooperationspartnern des FinTechs gehört die Tandem Bank, die Think Money Group, An Post und Sberbank Croatia/Slovenia. Eine Series-B-Finanzierung plant die Firma für das Jahr 2020.

Auch Kreditkarten-Gigant MasterCard gehört zu den Firmen, die Tokens Dienstleistungen für ihre Innovationen nutzen. Laut Token-Sprecher Erin Lovett repräsentiert diese Partnerschaft „den ersten Schritt eines großen Infrastrukturproviders Richtung Open Banking.“ Token entwickelt Konnektivitätssysteme für MasterCards Open Banking Hub. Dieser erlaubt dritten Parteien eine Austauschplattform für Zahlungsinformationen.

Token nutzt die Gelder für die Adaption seiner Plattform

Das Start-up plant, das Funding in die Adaption seines Produkts TokenOS zu stecken. Dieses besteht wiederum in einer Open-Banking-Plattform, die Banken mit neuen Technologien dabei hilft, Kosten bei der Zahlungsakzeptanz zu sparen. Konkret kombiniert Token dabei APIs, krypto-basierte Sicherheitsfeatures und digitale Währungen.

Das Resultat hiervon ist letztendlich eine Kommunikationsplattform, die ihren Klienten Kundeninformationen im großen Stil liefert. Somit erhalten Banken unbürokratisch und zeitsparend Daten aus verschiedenen externen Quellen. Die Institute sparen sich somit Rechercheaufwand und Operationsprozesse. Weiterhin reduzieren die Banken damit ihren Speicherbedarf an Kundendaten.

 Stable Coin für  Zahlungsprozesse in Echtzeit

Ein anderes Produkt des Start-ups ist weiterhin die Kryptowährung Token X. Der Stable Coin läuft dabei auf Stellar und Ethereum. Er funktioniert ähnlich wie Facebooks Libra Coin. User nutzen ihn nämlich für Finanztransaktionen in Echtzeit. Der Coin ist zudem 1:1 an Fiatgeld gekoppelt. Eine Besonderheit des Coins ist auch das intensive KYC-Verfahren. Transaktionen mit Token X werden außerdem im Sinne der Anti-Geldwäsche-Vorschriften (AML) gescannt.

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