Tesla-Gründer Elon Musk: Der Bitcoin ist „brillant“

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Quelle: Shutterstock.com

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Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk hält Bitcoin für „brillant“. Seiner Ansicht nach könne dieser zukünftig sogar Papiergeld ersetzen. Tesla wiederum hält Abstand zu Bitcoin. Aufgrund von Umweltschutzbedenken sei es für das Unternehmen keine strategisch kluge Entscheidung, sich der Kryptowährung zuzuwenden, so Musk in einem Podcast in dieser Woche.

Eine Kolonie auf dem Mars, die zweifelhafte Einmischung bei der Höhlenrettung in Thailand, die vermeintliche Beeinflussung der Tesla-Aktie durch kryptische Tweets – bei kaum einer Person im Tech-Business scheinen Genie und Wahnsinn so nahe beieinander wie bei Elon Musk.

In dieser Woche wagt sich der Geschäftsführer von Tesla und SpaceX an die nächste, von der breiten Öffentlichkeit derzeit verschmähte Kontroverse: Bitcoin.

Im Podcast der Investment-Firma ARK-Invest lobte er die Kryptowährung am Dienstag, dem 20. Februar, und hob ihren Wert als Bezahlalternative zu Bargeld hervor.

Auf die Frage, ob sich Bitcoin zur einzig wahren Internetwährung entwickeln würde, wie es etwa Twitter- und Square-CEO Jack Dorsey prophezeit, antwortete der südafrikanische Milliardär überzeugt:

„Kryptowährung sind wirklich interessant. Die Struktur des Bitcoin ist ziemlich brillant. Und das Gleiche gilt für Ethereum oder einige der anderen Kryptowährungen. […] Papiergeld wird [langfristig] verschwinden. Kryptowährungen sind eine viel bessere Art und Weise, um Wert zu übertragen, als ein Stück Papier. So viel ist klar.“

Dennoch brächten die digitalen Bezahlalternativen neben Vorteilen auch Nachteile mit sich. So seien die Technologien mit bedenkenswerten Hürden konfrontiert. Den größten Fallstrick bildet laut Musk indes die mangelnde Umweltverträglichkeit. So müssen nach wie vor immense Energiemengen aufgewendet werden, um die Transaktionen von Bitcoin zu berechnen.

Musk: Tesla hält vom Bitcoin Abstand

Wie auch andere Unternehmen hielten solche Bedenken Tesla davon ab, Kryptowährungen in das Geschäftsmodell zu integrieren. Für Tesla, das für nachhaltige Energien wirbt, wäre es schlicht keine strategisch kluge Entscheidung, sich dem Bitcoin zuzuwenden, so Musk.

Bereits in der Vergangenheit hatte der 47-jährige Tech-Visionär im Hinblick auf den Bitcoin von sich reden gemacht. Der Anlass war allerdings denkbar unerfreulich. Im November vergangenen Jahres hatten sich Internet-Betrüger in Musks Twitter-Profil gehackt und eine Bitcoin-Lotterie versprochen. Um teilnehmen zu können, sollten Interessierte lediglich einen geringfügigen Bitcoin-Betrag zahlen. So sollen die Betrüger bis zu 130.000 US-Dollar erbeutet haben.


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