Sicherheit Studie: „Hohes Risiko“ stößt auf hohe Akzeptanz
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Bitcoin münze als Käder in einer Mausefalle

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Laut Peckshield haben Krypto-Börsen in den ersten beiden Quartalen 2020 insgesamt 147.000 BTC von Adressen mit hohem Risiko akzeptiert.

Laut eines kürzlich veröffentlichten Berichtes des Forschungs- und Analyseunternehmens Peckshield haben in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2020 BitcoinBörsen insgesamt 147.000 BTC (umgerechnet 1,3 Milliarden US-Dollar) von Adressen mit hohem Risiko akzeptiert.

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In den vergangenen Jahren haben diverse Marktbeobachter Blockchain-Transaktionen genau untersucht und diese nach bestimmten Risiko-Levels klassifiziert. Es gibt Bitcoin-Adressen, die auf der „Schwarzen Liste“ eines bestimmten Staates stehen oder mit illegalen Geschäften in Verbindung gebracht werden. Wegen der aufwändigen Rückverfolgbarkeit kommen Kryptowährungen häufig auch im Darknet und bei kriminellen Geschäften aller Art zum Einsatz. 

Das auf Kryptowährungen spezialisierte chinesische Analyseunternehmen Peckshield kommt in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass in der ersten Jahreshälfte 2020 147.000 BTC, umgerechnet also 1,3 Milliarden US-Dollar über solche Adressen mit hohem Risiko transferiert wurden. Auch die Namen der Börsen, über die die Zahlungen stattgefunden haben, gehen aus der Studie hervor. Über Huobi hat fast ein Drittel der riskanten Transaktionen stattgefunden, es folgen Binance und Okex. Alleine die auf diesen Plattformen abgewickelten Geschäfte machen mehr als 60 Prozent des untersuchten Gesamtvolumens aus. Zu den weiteren Börsen, die die Studie aufführt, gehören Zb exchange, Gate.io, Bitmex, Luno, Huobtc, Bithumb und Coinbase.

Peckshield nahm auch Tumbler ins Visier

Peckshield hat auch eine Reihe von Bitcoin-Mixern und –Börsen untersucht, die Swaps ohne KYC-Regeln (Know-Your-Customer) ermöglichen. Der Bericht hat Vermögenswerte im Wert von rund 1,59 Milliarden US-Dollar überwacht. Die Kryptowährungs-Mischdienste, auch „Tumbler“ genannt, waren ebenfalls Gegenstand der Untersuchung. Die bei diesen Diensten vorgenommenen Zahlungen sind praktisch nicht zu verfolgen. Aus diesem Grund verwenden sie Kriminelle gerne zu Geldwäschezwecken. Entsprechende Anbieter geraten daher immer wieder in den Fokus von Ermittlungsbehörden. 

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In dem Bericht über die 147.000 BTC-Einzahlungen von verdächtigen Adressen geht Peckshield auch auf digitale Währungsaustauschdienste ein, für die keine Registrierung nötig ist. Insgesamt hat das Analyseinstitut knapp 14.000 Transaktionen für seine Studie untersucht. Bitcoin war überdies die mit Abstand am häufigsten benutzte Währung. 

Neben Peckshield gibt es übrigens viele weitere Institutionen, die die Sicherheit von Bitcoin-Zahlungen untersuchen. Ein weiterer bekannter Anbieter ist Bitrank. Um die Sicherheit einer Adresse zu überprüfen, kann man sie auf der Homepage einfach in das Adressfeld eintragen. Allerdings ist die Auskunft im ein oder anderen Fall mit Vorsicht zu genießen, da ein anderer Dienst womöglich zu einem anderen Ergebnis in Bezug auf das Risiko kommt.


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