Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
Steemit, Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter

Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter

Steemit Inc. hat 70 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Ned Scott, Gründer und CEO der Plattform, begründet den Schritt mit der aktuellen Schwäche des Krypto-Markts.  

Harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen – das hat nun auch ein Großteil der Mitarbeiter von Steemit Inc. zu spüren bekommen. Steemit ist das bekannteste blockchainbasierte soziale Netzwerk. Wie CEO Ned Scott am 28. November auf der Plattfform bekannt gab, mussten 70 Prozent seiner Angestellten nun ihren Hut nehmen.

Als Grund für die Entscheidung nennt Ned Scott den Bärenmarkt, der zu einem Kursverfall des plattformeigenen STEEM-Token geführt hat. Als weiteren Grund führt Scott gestiegene Kosten für das Betreiben von STEEM-Nodes an. Auch der Umstand, dass Steemit Inc. ihre API auf eigene Kosten Drittparteien zur Verfügung stellt, hat sich negativ auf die Finanzen der Plattform ausgewirkt.

Steemit Adieu?

Damit das Projekt fortbestehen kann, widmen sich die verbliebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt der Kosteneinsparung. Einsparpotenzial soll es vor allem bei der Infrastruktur und der API geben. So will das Team unter anderem Steemd-Plugins durch Hivemind ersetzen, die Größe der Blockchain per Pitchfork auf 0 Gigabyte reduzieren und die Zahl der Test Nodes verringern.


Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
[Anzeige]
Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen auf Plus500 handeln. Warum Plus500? Kostenloses Demo-Konto; Mobile Trading-App; Einzahlungen per PayPal; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Was die Zukunft anbelangt, gibt sich Scott kämpferisch:

„Es gibt nichts, was ich jetzt mehr will, als zu überleben, steemit.com am Laufen halten und weiterhin die Mission zu verfolgen, großartige Communities zu bilden.“

Für die betroffenen Mitarbeiter versuche das Unternehmen nun alles in seiner Macht Stehende zu tun, um ihnen einen „sanften Übergang“ in das nächste Beschäftigungsverhältnis zu verschaffen.

Solidarität aus der Community

Über mangelnde Unterstützung aus der Community kann sich Scott indes nicht beklagen. In den Kommentaren unter dem Hiobs-Post finden sich dabei nicht nur ermutigende Worte, sondern auch Anregungen und konkrete Hilfsangebote. „Verkauf Werbefläche, Ned“, schlägt etwa eine Benutzerin vor. „Alle Optionen werden geprüft, danke für deine Untersützung“, antwortet Scott. Ein User schlägt eine stärkere Dezentralisierung des Backends vor, wofür er seine Node zur Verfügung stellen würde. Ein anderer User geht noch einen Schritt weiter und bietet an, ohne Bezahlung für Steemit zu arbeiten. Hut ab!

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Steemit, Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
Alles meins: China will geistiges Eigentum mittels Blockchain schützen
Blockchain

China will alsbald einen digitalen Prototypen testen, mit dessen Hilfe geistiges Eigentum wie Patente vor Diebstahl geschützt werden können. Dabei soll die Blockchain-Technologie zum Einsatz kommen.

Steemit, Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
NBA-Team vertickt Trikot-Token
Blockchain

Die Blockchain-Technologie erreicht zunehmend Bereiche des Profisports. So auch beim NBA-Team Sacramento Kings. Über eine blockchainbasierte App können Sportbegeisterte künftig die getragenen Artikel ihrer Stars ergattern.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Steemit, Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
Größer, besser, Bitcoin SV?
Kolumne

Craig Wright und sein Team versuchen mit aller Gewalt, ihre Vision durchzusetzen. Dabei haben sie den Anspruch, Bitcoin in seiner Reinform zu vertreten. Obendrein will Wright der wahre Satoshi Nakamoto sein. Von Konsens keine Spur. Die Lage am Mittwoch.

Steemit, Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
Zentralbank Indiens hält an Krypto-Verboten fest
Regulierung

Die Zentralbank Indiens hat ihre ablehnende Haltung gegenüber den Handel mit Kryptowährungen bekräftigt. Zuvor hat die „Internet and Mobile Asssociation of India“ eine Petition eingereicht, in der eine Lockerung der Gesetzgebung gefordert wurde.

Steemit, Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
Weltwirtschaftsforum in Davos klärt die Zukunft der Blockchain-Technologie
Insights

Die Welt blickt nach Davos. Inmitten der Alpenlandschaft tauscht sich die Elite aus Wirtschaft und Politik auf dem Weltwirtschaftsforum über dringliche Herausforderungen ökonomischer Entwicklungen aus. Auch das Kryptoversum hält Einzug.

Steemit, Der Bär schlägt zu: Steemit Inc. entlässt 70 Prozent der Mitarbeiter
Kann Bitcoin seine positive Entwicklung fortsetzen?
Kursanalyse

Nach der jüngsten Kursrallye ist der Bitcoin-Kurs etwas ins Straucheln geraten. Aktuell befindet er sich an einem Scheideweg. Langfristig zeigen die Indikatoren dennoch eine bullishe Entwicklung an.

Angesagt

Putins neuer Ministerpräsident will Steuern für Bitcoin & Co.
Regulierung

Die Krypto-Welt operierte in Russland bislang in einer rechtlichen Grauzone. Eindeutige Rechtsurteile und Bestimmungen stehen noch aus, Bitcoin & Co. haben keinen rechtlich festgeschriebenen Status. Mit Michail Mischustin ernannte Putin jedoch einen erklärten Bitcoin-Gegner zum Ministerpräsident. Was bedeutet dieser Machtwechsel für Russlands Krypto-Branche?

Bitcoin-SV-Kurs pumpt – Hard Fork angekündigt
Märkte

Der Bitcoin-SV-Kurs überzeugt weiterhin mit starken Zuwächsen. Zwar ist er von seinem kürzlich erreichten Allzeithoch wieder etwas abgekommen. In den letzten 24 Stunden legte er dennoch wieder im zweistelligen Prozentbereich zu. Darüber hinaus steht eine Hard Fork im Netzwerk an. Wie sind die Zukunftsaussichten?

FinTech Raiz verwandelt Kleingeld in Bitcoin
Invest

Das Start-up Raiz hat die Genehmigung der australischen Finanzaufsichtsbehörde erhalten und bietet Kunden demnächst Bitcoin-Fondsoptionen an. Über eine App können Nutzer künftig auch kleine Geldbeträge in den Fonds investieren.

Südkorea will 20 Prozent Bitcoin-Steuer erheben
Regulierung

Die südkoreanische Regierung will den Handel von Digitalwährungen mit Auflagen versehen und besteuert zunächst die Gewinne ausländischer Kunden. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Korea Times hervor.