Square: Jahresbilanz zeigt Rekordumsatz mit Bitcoin

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock

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Der Zahlungsdienstleister Square Inc. erreichte im letzten Quartal des vergangenen Jahres einen Rekordumsatz für Bitcoin-Transaktionen. Schwarze Zahlen schreibt das Unternehmen des Twitter-Chefs Jack Dorsey deswegen jedoch noch nicht.

Am 27. Februar veröffentlichte Square Inc. seine Jahresbilanz. Laut dem Report konnte Square seinen Umsatz im Jahr 2018 um 51 Prozent steigern. Seit dem vierten Quartal 2017 haben Nutzer der Bezahl-App „Cash App“ die Möglichkeit, Bitcoin zu kaufen und zu verkaufen. Im Jahr 2018 verkaufte Square Bitcoin im Gegenwert von insgesamt 166,5 Millionen US-Dollar.


Der Umsatz durch Bitcoin stieg dabei in jedem Quartal stetig an. In Q4 erreichte er mit rund 52 Millionen US-Dollar – ein Plus von 22 Prozent gegenüber Q3 – seinen bislang höchsten Stand. Gewinnbringend ist das Geschäft mit Bitcoin für Square bislang jedoch noch nicht. Das liegt auch am Selbstverständnis des Unternehmens, dem es zunächst darum geht, Kunden den Zugang zu Bitcoin zu erleichtern. Deshalb rechne Square die Bitcoin-Umsatzkosten aus dem bereinigten Jahresumsatz heraus:

Wir ziehen Bitcoin-Kosten ab, weil wir der Ansicht sind, dass es unsere Rolle bei Bitcoin-Transaktionen ist, den Kunden den Zugang zu Bitcoin erleichtern. Da wir nur eine geringe Marge auf die Marktkosten von Bitcoin anwenden, wenn wir Bitcoin an Kunden verkaufen, und wir keine Kontrolle über die Kosten von Bitcoin auf dem tendenziell volatilen Markt haben, glauben wir, dass der Abzug der Bitcoin-Kosten ein besseres Spiegelbild des wirtschaftlichen Nutzens sowie der Leistung des Unternehmens aus den Bitcoin-Transaktionen ist.

Starkes Wachstum, rote Zahlen

Insgesamt schreibt Square nach wie vor rote Zahlen. Der Nettoverlust für das Jahr 2018 beläuft sich auf 38 Millionen US-Dollar. Obwohl der Umsatz um 51 Prozent durchaus respektabel steigen konnte, reagierten die Investoren auf die Veröffentlichung der Zahlen vorerst mit Ernüchterung. Die Aktie büßte 6,8 Prozentpunkte ein und handelt zu Redaktionsschluss bei 64,85 Euro.

CEO Jack Dorsey gilt als Bitcoin-Enthusiast, der davon ausgeht, dass BTC eines Tages den US-Dollar überflügeln und zur „Währung des Internets“ avancieren wird. Zuletzt stellte der Twitter-Chef seine Bitcoin-Begeisterung durch die Teilnahme an der Lightning-Network-Promo-Aktion #lntrustchain unter Beweis. Bei der Integration des Lightning Network in die Cash App von Square handelt es sich nach Dorsey nur um eine Frage der Zeit.

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