Schwere Zeiten für Krypto-Hedgefonds? Polychain Capital verliert 40 Prozent

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Schwere Zeiten für Krypto-Hedgefonds? Polychain Capital verliert 40 Prozent

Eine Milliarde US-Dollar betrug das verwaltete Vermögen des Krypto-Hedgefonds Polychain Capital noch im Februar 2018. Von April bis Dezember des letzten Jahres sanken die Assets Under Management (AUM) um 40 Prozent, berichtet das Wall Street Journal. Der Grund für den Rückgang sei aber nicht der Ausstieg von Investoren, sondern der Wertverlust der Krypto-Holdings.

ref=”https://www.wsj.com/articles/crypto-fund-polychains-assets-drop-40-from-1-billion-mark-11554843471″ target=”_blank” rel=”nofollow noopener”>berichtet das Wall Street Journal. Der Grund für den Rückgang sei aber nicht der Ausstieg von Investoren, sondern der Wertverlust der Krypto-Holdings.

Polychain Capital stellte im Februar 2018 mit seiner Milliarde US-Dollar AUM die Spitze des Kryptowährungsinvestments dar. Geldgeber von prominenten Adressen wie Andreessen Horowitz beteiligten sich an dem Unternehmen. Der Hedgefonds setzt auf Krypto-Unternehmen, die nach eigener Aussage die nächste Generation von Blockchain definieren könnten. Erst kürzlich investierte Polychain Capital 15 Millionen US-Dollar in das Blockchain-Start-up Celo.

Polychain-CEO Olaf Carlson-Wee ist ein Krypto-Enthusiast. Im Oktober 2018 äußerte er sich gegenüber Fortune zum Bitcoin-Bärenmarkt:

Die Preise sind gesunken, aber es ist wichtig, zurückzutreten und eine größere Perspektive einzunehmen. Wenn man sich die Gesamtheit des Ökosystems ansieht, war es das aggressivste Wachstum aller Anlageklassen, das es je gegeben hat.

Krypto-Fonds-Euphorie 2018

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2018 war das Jahr der Krypto-Fonds. Noch im Oktober 2018 berichtete Joshua Gnaizda, Gründer von Crypto Fund Research, vom „Rekordtempo“, in dem neue Krypto-Fonds in den Markt eintraten. Trotz ungünstiger Marktbedingungen, dem Bitcoin-Bärenmarkt und Unsicherheit in Bezug auf Regulierungen, prognostizierte Crypto Fund Research 120 neue Krypto-Fonds-Gründungen für 2018. Das stellt ein 20-faches Wachstum der Krypto-Fonds im Vergleich zu 2015 dar und 20 Prozent der gesamten Hedgefonds-Neugründungen für 2018.

„Obwohl wir nicht glauben, dass die Rate der Neueinführungen längerfristig nachhaltig ist, gibt es derzeit nur wenige Anzeichen für eine deutliche Verlangsamung“, zeigte sich Gnaizda optimistisch.

Was bedeutet das für den Krypto-Fonds-Boom?

Trotz des immensen Rückgangs des Fondvermögens von Polychain Capital von April bis Ende 2018 ist der Verlust immer noch niedriger als der des gesamten Krypto-Markts. Dessen Gesamtwert sank im selben Zeitraum um 70 Prozent. Der kürzliche Anstieg des Bitcoin-Kurses könnte sich auch positiv auf die Vermögenswerte von Polychain Capital auswirken.

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