Schweizerische Bundesbahn: Test von blockchainbasierter Identifikation erfolgreich

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Schweizerische Bundesbahn: Test von blockchainbasierter Identifikation erfolgreich

Die schweizerische Bundesbahn schließt den Test eines blockchainbasierten ID-Mangements erfolgreich ab. Das seit Mai dieses Jahres getestete Projekt wurde mit der Unterstützung von Linum Labs, einem Kapstädter Blockchain-Konsortium, entwickelt. 

Die Schweiz zeigt sich weiterhin progressiv in Sachen Blockchain. Wie Linum Labs via Medium mitteilte, nutzt jetzt auch die schweizerische Bundesbahn die Blockchain-Technologie. In Zusammenarbeit mit Linum Labs testete die Bahngesellschaft über die vergangenen Monate ein Identifikationssystem, welches auf uPort aufbaut.

Der Pressemitteilung zufolge entstammt uPort dem Dunstkreis des Blockchain-Inkubators ConsenSys und basiert auf der Ethereum-Blockchain. Das ID-System soll dem Bericht zufolge in erster Linie von Schienenarbeitern eingesetzt werden und vormals papiergebundene Identifikationsprozesse vereinfachen.

Dadurch kann sichergestellt werden, dass personenbezogene Daten in den Händen der Angestellten verbleiben.

„Das blockchainbasierte Identitätsmanagement ist für diesen Anwendungsfall gut geeignet. Die Mitarbeiter sollten in der Lage sein, ihre Identität von einem Unternehmen zum anderen zu übertragen, ohne dass personenbezogene Daten auf Unternehmensdatenbanken verbleiben“,

heißt es in dem Blog-Post.

Reaktion auf höhere Sicherheitsstandards

Die Blockchain-Implementierung ist auch eine Reaktion auf verschärfte Sicherheitsvorschriften im schweizerischen Transportwesen. Wie Linum Labs mitteilte, gibt es die Auflage, dass jeder Arbeiter am Schienennetz der Bundesbahn eindeutig identifizierbar sein muss.

„Zugunfälle können fatal sein und oft sind sie mit menschlichem Versagen bei Bauarbeiten auf der Schiene verbunden. Aus diesem Grund hat die Regierung die Sicherheitsbestimmungen erhöht. Ab sofort muss nachvollziehbar sein, wer zu welchem Zeitpunkt wo beschäftigt war und ob die Arbeiter zur Durchführung der Maßnahmen berechtigt waren.“

Da die regulatorischen Anforderungen von Branche zu Branche verschieden sind, kam die Idee mit dem Blockchain-System auf. Nun können die verschiedenen Arbeitgeber an einer zentralen Stelle Zertifikate für die Berechtigung von Baumaßnahmen erstellen und speichern.

Die Angestellten wiederum behalten durch den Einsatz der Blockchain-Technologie die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten. Sie können also selbst entscheiden, wer ihre Daten einsehen kann.

Die Schweiz baut ihre Affinität zur Blockchain-Technologie weiter aus. Wie BTC-ECHO am 15. November berichtete, kann man fortan Bitcoin im Wert von bis zu 500 Schweizer Franken an handelsüblichen Ticketautomaten der Bundesbahn kaufen.

BTC-ECHO

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