Schweizer Notenbankchef: So gefährdet Libra die Geldpolitik

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Teilen

Quelle: Shutterstock

BTC10,709.37 $ -0.31%

Thomas Jordan, seines Zeichens Präsident der schweizerischen Zentralbank SNB, positioniert sich in einer Rede zu Kryptowährungen. Während Bitcoin als Zahlungsmittel ungeeignet sei, gehe von Stable Coins wie Libra eine reale Gefahr für die Geldpolitik aus.

Um das Thema digitales Geld werden Zentralbanker in den kommenden Jahren nicht mehr herumkommen. Je länger es die Kryptowährung Nr. 1 gibt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie gekommen ist, um zu bleiben. Und so nimmt es sich nicht überraschend aus, dass die internationale Gilde der Notenbanker dieser Tage immer öfter Verlautbarungen im Hinblick auf einen drohenden monetären Paradigmenwechsel äußern.

Anzeige

Krypto-Arbitrage: Geringes Risiko - Hohe Rendite

Verdienen Sie ein passives Einkommen mit der verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart und dem vollautomatischen Crypto Arbitrage-Handelssystem. Profitieren Sie von einer EU-lizenzierten und regulierten Plattform, die Anlagen mit einer Rendite zwischen 10,8% und 45% pro Jahr bietet.

Mehr erfahren

Anzeige


Nun hat sich auch der Präsident der schweizerischen Notenbank SNB, Thomas Jordan, zu Kryptowährungen wie Bitcoin geäußert – und nimmt im Gegensatz zu seinem US-amerikanischen Amtskollegen eine eher bearishe Haltung ein.

Kryptowährungen haben eher den Charakter von spekulativen Anlageinstrumenten als von „gutem“ Geld,

konstatiert Jordan im Zuge einer Rede, die der Notenbankchef am Donnerstag, dem 5. September, an der Universität Basel gehalten hatte. Bitcoin habe demgemäß wenig Chancen auf Durchsetzung als Zahlungsmittel.

Kryptowährungen sind aufgrund der großen Wertschwankungen als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel sowie als Recheneinheit nur beschränkt nützlich,

so die wenig überraschende Haltung Jordans.

Alle Augen auf Stable Coins

Ganz anders sieht er wertstabile Kryptowährungen wie Stable Coins oder Facebooks Libra. Diese seien durchaus geeignet, die Notenbankpolitik vor neue Herausforderungen zu stellen. Daher müsse man „Stable Coins aus regulatorischer und geldpolitischer Perspektive genau analysieren“, sagte der Ökonom. Insbesondere dann, wenn Coins Fremdwährungen wie den US-Dollar abbildeten, müsse man genau hinschauen. Auf Libra habe die Zentralbank daher ein genaues Auge.

Falls sich digitale Zahlungsmittel mit einer Anbindung an Fremdwährungen etablieren sollten, könnte dies die Wirksamkeit unserer Geldpolitik beeinträchtigen.

Libra müsse daher dieselben „Spielregeln“ erfüllen wie traditionelles Geld. Dabei betonte Jordan abermals Totschlagargumente wie die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung – und das, obwohl Bitcoin & Co. zum Zwecke der Finanzierung illegaler Aktivität überhaupt nicht geeignet ist.

In die Fußstapfen des chinesischen Pendants will die Schweizer Notenbank indes nicht treten: Einen digitalen Franken wird es zunächst nicht geben. Im Mai letzten Jahres war die Haltung gegenüber einem möglichen E-Franken noch nicht so ablehnend ausgeprägt. Nun wolle man aber das sogenannte zweistufige Bankensystem aus Zentral- und Geschäftsbanken nicht gefährden.

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter