Schweiz: Migros will mit Blockchain Lebensmittelverschwendung senken

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Schweiz: Migros will mit Blockchain Lebensmittelverschwendung senken

Migros implementiert eine Blockchain-Lösung. Der größte Einzelhändler der Schweiz verwendet dahingehend eine technologische Infrastruktur von Te-Food, um Lieferketten von Obst und Gemüse nachzuverfolgen. Die Technologie unter Bitcoin soll unter anderem dabei helfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

An Migros kommt man in der Schweiz kaum vorbei. Schließlich ist das Unternehmen der größte Einzelhändler des Landes. Es ist in allen Kantonen des Alpenlandes sowie in Teilen Liechtensteins sowie einigen französischen Departments vertreten. Da das Unternehmen also einen Großteil der Schweiz mit Essen versorgt, fällt dabei ein hoher Verwaltungsaufwand an – die Blockchain-Technologie soll nun dabei helfen, alles zu organisieren.

Migros setzt auf Blockchain

Die Technologie, die durch Bitcoin Berühmtheit erlangte, soll laut einer offiziellen Mitteilung zunächst eine bessere Übersicht über Lieferketten schaffen. Davon erwartet sich Migros wiederum eine Optimierung und letztlich eine Minimierung der Lebensmittelverschwendung. In Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Unternehmen Te-Food will die Lebensmittelkette aus der Schweiz das bestehende System optimieren. Laut der Mitteilung haben Migros-Zulieferer bereits die Möglichkeit, entsprechende Daten an Migros zu übermitteln. Das bestehende System ist offenbar noch optimierungsfähig.

Schließlich bietet die Blockchain-Technologie durch ihre dezentrale Ausrichtung und ihre Transparenz gerade bei Lieferketten einen Anwendungsfall, der über das Standard-Beispiel Kryptowährungen (siehe Bitcoin) hinausgeht.

Aktuell sei das Projekt lediglich für die interne Kommunikation ausgelegt, die Öffentlichkeit wird davon eher wenig mitbekommen.

Blockchain-Technologie in der Supply Chain


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Supply Chains (Lieferketten) wie bei Migros bieten einen beliebten Anwendungsfall für die Blockchain-Technologie. So arbeitet etwa der US-amerikanische IT-Gigant IBM mit der Technologie, die auch unter der Kryptowährung Bitcoin liegt, um Lieferketten zu überwachen. Die Blockchain-Lösung von IBM weckt hier großes Interesse in der Industrie. So wollen etwa Vodafone, Lenovo, Nokia oder der Getränkehersteller Anheuser-Busch die technologische Infrastruktur testen.

Weit weg von der Schweiz und Migros, in Uganda, arbeitet man hingegen an einer Blockchain-Lösung für fairen Kaffee. Hier soll die Technologie dabei helfen, Händler und Hersteller zu identifizieren und damit die Lieferwege überprüfbar zu machen.

Bitcoin und Blockchain in der Schweiz

Das Blockchain- und Bitcoin-Ökosystem in der Schweiz floriert. So mausert sich etwa das „Crypto Valley“ Zug bereits seit geraumer Zeit zum Anlaufpunkt für Bitcoin-Enthusiasten und Blockchain-Entrepreneure. Auch die Schweizer Bundesbahn SBB setzt mitunter auf Bitcoin – sie verkauft die Kryptowährung an Ticketautomaten.

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