Institutionelle Adoption V-Bank bekommt Krypto-Verwahrlizenz

Auch in Deutschland geht die Krypto-Adoption im Eiltempo voran. Nun bekommt die V-Bank eine Krypto-Verwahrlizenz. Was dahinter steckt.

Tobias Zander
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Banking

Beitragsbild: Shutterstock

| Auch deutsche Banken zeigen zunehmendes Krypto-Interesse
  • Immer mehr Institutionen der TradFi-Welt strömen in den Krypto-Markt. Jetzt hat die V-Bank als erste reine Depotbank und als zweite Bank in Deutschland überhaupt eine Lizenz von BaFin und EZB für das Krypto-Verwahrgeschäft erhalten.
  • Zu den relevanten Anwendungsbereichen zählen laut einer Pressemitteilung unter anderem der Kommissionshandel von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether, aber auch der Handel von Krypto-Wertpapieren.
  • “Wir stehen erst am Anfang eines Technologiezyklus, der das Potenzial hat, die Art, wie in Zukunft Vermögenswerte emittiert, gehandelt und verwahrt werden, grundlegend zu verändern”, sagte Stefan Lettmeier, V-Bank-Produktionsvorstand.
  • Durch den Lizenzerhalt soll auch die Kooperation mit unabhängigen Vermögensverwaltern erleichtert werden, mit denen die V-Bank eine Geschäftsbeziehung pflegt.
  • Lettmeier erklärt: “Die Kryptoverwahrlizenz verschafft uns die Flexibilität, die wir als Dienstleister benötigen. Wir investieren bereits jetzt in die Technologien, die morgen Alltag sein werden.”
  • Mittels der Tokenisierung von Vermögenswerten werde man für die Geschäftspartner neue Effizienz- und Ertragspotenziale erschließen.
  • Die Tokenisierung von “Real World Assets“ wie Immobilien, Infrastruktur, Windparks oder Kunst sei ein Schwerpunkt des Unternehmens. “RWA Tokenization” gilt als ein Megatrend im Krypto-Sektor.
  • Die VR-Bank hat eine Bilanzsumme von knapp 4,5 Mrd. Euro und etwa 150 Mitarbeiter. Zu den Geschäftspartnern zählen derzeit 482 deutsche und Schweizer Vermögensverwalter sowie über 50 Single Family Offices.
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