Clarity Act 

US-Krypto-Regulierung vor Durchbruch: Kompromiss bei Stablecoin-Renditen erzielt

In Washington deutet sich ein Durchbruch in der Krypto-Regulierung an. Ein parteiübergreifender Kompromiss bei Stablecoin-Renditen könnte das lange blockierte Clarity-Gesetz voranbringen.

Dominic Döllel
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Der republikanische Senator Thom Tillis und die demokratische Senatorin Angela Alsobrooks stehen vor einer US-Flagge und diskutieren ernsthaft politische Themen.

Beitragsbild: Fotomontage

| Die demokratische Senatorin Angela Alsobrooks und der republikanische Senator Thom Tillis treiben gemeinsam neue Ansätze zur Regulierung von Kryptowährungen in den USA voran

In den USA verdichten sich die Hinweise auf eine Einigung bei einem zentralen Streitpunkt des Clarity Acts. Wie aus einem Politico-Bericht hervorgeht, haben sich Vertreter beider Parteien im Senat grundsätzlich auf einen Kompromiss zur Behandlung von Stablecoin-Renditen verständigt.

Demnach haben der republikanische Senator Thom Tillis und die demokratische Senatorin Angela Alsobrooks eine Einigung “im Grundsatz” erzielt. Kern des Kompromisses ist ein Verbot von Renditen auf passive Stablecoin-Guthaben. Ziel sei es, Innovation zu ermöglichen und gleichzeitig Risiken für das Bankensystem zu begrenzen, so Alsobrooks.

Streitpunkt Stablecoin-Renditen

Details der Vereinbarung sind bislang nicht öffentlich. Tillis betonte, dass die Krypto-Industrie den Vorschlag zunächst prüfen müsse. Auch eine offizielle Stellungnahme des Weißen Hauses steht noch aus.

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Der Clarity Act gilt als eines der wichtigsten Gesetzesvorhaben für den US-Krypto-Markt. Nach der Verabschiedung eines ersten Stablecoin-Rahmens schien ein Durchbruch bereits wahrscheinlich. Im Januar geriet das Gesetz jedoch ins Stocken. Hintergrund waren Bedenken aus der Branche, etwa zur Frage, ob Emittenten Renditen an Token-Inhaber weitergeben dürfen.

Druck aus dem Bankensektor wächst

Parallel dazu wächst der Druck aus dem Bankensektor. Finanzinstitute warnen vor Kapitalabflüssen, sollten verzinste Stablecoins zugelassen werden. Angesichts klassischer Bankeinlagen mit Renditen von unter einem Prozent sehen sie ihre Marktanteile gefährdet.

Vertreter aus der Politik halten diese Sorgen für übertrieben. Patrick Witt, Direktor im Beratergremium des Weißen Hauses für digitale Vermögenswerte, argumentiert, dass regulierte Stablecoins auch neues Kapital ins Bankensystem bringen könnten.

Unterstützung kommt zudem von Senatorin Cynthia Lummis, die sich auf dem DC Blockchain Summit für das neue Gesetz ausgesprochen hat. Sie erklärte, man stehe kurz vor einer umfassenden Einigung. Auch aus ihrem Umfeld heißt es, dass ein Abschluss in den kommenden Tagen möglich sei.

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