Neuer Rückschlag 

Clarity Act stockt: Krypto-Gesetz verzögert sich um Wochen

Weil der Bankenausschuss des Senats den Wohnungsbau priorisiert, verschiebt sich das Krypto-Gesetz “Clarity Act” um mehrere Wochen. Das ist der neue Termin.

Daniel Hoppmann
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Krypto-Berater David Sacks links und rechts Coinbase-CEO Brian Armstrong

Beitragsbild: Fotomontage aus picture alliance

| Eigentlich wollen Krypto-Berater David Sacks (links) und Coinbase-CEO Brian Armstrong das Gleiche
  • Die Arbeiten an dem Clarity Act verschieben sich wohl um mehrere Wochen. Das berichtet Bloomberg und beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
  • Grund dafür sei eine thematische Neupriorisierung des Bankenausschusses des Senats. Wie es heißt, hätten mehrere Senatoren ihren Fokus auf mögliche Gesetzgebungen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums verlagert.
  • Die Entwicklung ist ein Rückschlag für Donald Trump. Der US-Präsident hatte erst gestern in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos betont, den Clarity Act “sehr bald” unterschreiben zu wollen.
  • Durch die Kehrtwende im Senat könnte sich der Gesetzesvorschlag nun bis in den März verschieben.
  • Eigentlich sollte der Clarity Act schon vergangene Woche durch den Bankenausschuss gehen. Ein kurzfristiges Veto der Krypto-Börse Coinbase hatte das Votum allerdings platzen lassen. CEO Brian Armstrong machte ein Zinsverbot auf Stablecoins dafür verantwortlich. In Davos berät sich der 42-Jährige dazumit Vertretern der Bankenbranche.
  • US-Krypto-Zar David Sacks versucht derweil, die Wogen zu glätten. In einem CNBC-Interview zeigte er sich überzeugt, dass die Krypto- und Banken-Industrie sich in Zukunft zu einer Digital-Asset-Branche zusammenschließen werden.
  • Vom Clarity Act versprechen sich die USA einheitliche, regulatorische Rahmenbedingungen für Krypto-Anbieter. Unter anderem soll das Gesetz regeln, welche Finanzbehörde die Aufsicht übernimmt. Eine genaue Analyse lest ihr hier: Clarity-Act-Analyse: Todesstoß für Anonymität oder Krypto-Bullrun-Katalysator?

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