"Du solltest ins Gefängnis gehen" Über diesen Aprilscherz konnten Krypto-Anleger nicht lachen

Am 1. April ist viel erlaubt. Geht der Scherz jedoch auf Kosten des eigenen Krypto-Vermögens, hört der Spaß für einige Anleger auf.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Shutterstock

| Wenn Token daran hängen, laufen Aprilscherze aus dem Ruder
  • Dieser Aprilscherz ging nach hinten los: Am 1. April gab der Content Manager der Ethereum-basierten Crowdfunding-Plattform Juicebox eine erfolgreiche Finanzierungsrunde in Höhe von 69 Millionen US-Dollar bekannt. Verwiesen wurde in dem Tweet auf den Risikokapitalgeber Paradigm.
  • Blöd nur: diese Finanzierungsrunde hat es nie gegeben. Eine Stunde nachdem der Tweet live ging, löste “brileigh.eth” den Scherz auf: “Happy April Fools day y’all!”
  • Da hatte der Tweet jedoch bereits seine Wirkung entfaltet: Der Kurs des Token JBX stieg nach Bekanntgabe der vermeintlichen Finanzierungsrunde um zwölf Prozent an – und fiel um 15 Prozent, nachdem klar war, dass es sich um einen Witz handelte.
  • Das Konto von Briliegh.eth wurde inzwischen auf privat gestellt.
  • Auf X (ehemals Twitter) wurde mit Unverständnis auf den Aprilscherz reagiert: “Was sollte hier überhaupt der Witz sein?”, fragt ein Nutzer, andere fordern schlicht: “Gefängnis.”
  • Einen ähnlichen Vorfall gab es bei dem Krypto-Projekt Waves. Der Gründer “Sasha” kündigte auf X eine Integration mit KI-Technologien an: “Waves wird in eine AI-Chain umbenannt und der Waves-Ticker wird durch AI ersetzt. Außerdem wird Waves mit GPT fusionieren”.
  • Der Kurs stieg infolge um fünf Prozent, büßte die jedoch schnell wieder ein, als auch hier klar wurde, dass der Tweet nicht ernst gemeint war. Einigen Nutzern war jedoch wenig zum Lachen zumute: “Das Einzige, mit dem es verschmolzen werden sollte, ist das FTX-Gerichtsverfahren, weil es Betrug ist”.
  • Vergleichsweise harmlos war der Aprilscherz von BitMEX Research. In einem Tweet gab die Krypto-Handelsplattform an, es sei zu keinen Abflüssen aus dem Bitcoin ETF von Grayscale gekommen. Wenig später stellte der Account klar: Über 300 Millionen US-Dollar flossen aus dem ETF.
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