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Werbung nein danke TikTok: Generelles Werbeverbot für Krypto- und Finanzprodukte

Krypto-basierte Werbeinhalte gehörten laut einem Artikel der FT Adviser zu den nun verbotenen Themen der Social Media-App TikTok. Angeblich möchte man junge Leute vor hohem Risiko in Schutz nehmen.

Christian Stede
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Selfie ist der Mann

Beitragsbild: Shutterstock

Die beliebte Video-Social-Media-App TikTok verbannt ab sofort Werbung für Kryptowährungen von ihren Seiten. Dies ist angesichts des harten Kurses Chinas gegen die Krypto-Branche und der dort geltenden Zensur natürlich nicht unbedingt überraschend. Allerdings hatte TikTok selbst immer behauptet, seinen Hauptsitz in Los Angeles zu haben. Doch hinter TikTok steckt der Konzern Bytedance, der das Gros seines Umsatzes in China generiert. In China selbst wiederum ist die App unter dem Namen TikTok gar nicht in App Stores zu finden, sondern firmiert als DouYin. Neue Richtlinien verbieten es den Nutzern laut eines Beitrags der Financial Times ausdrücklich, Werbeinhalte über Finanzprodukte zu posten. Dies gilt unabhängig vom geografischen Standort des Posters.

Betrügerische Inhalte auf TikTok & Co. nahmen zuletzt zu

Ob eine staatliche Zensur hinter der neuen Verordnung steckt, ist unklar.  Eines der Ziele der neuen Vorschrift soll es vor allem sein, junge Menschen, die online nach Investitionen suchen, vor zu viel Risiko zu schützen.

Ich interpretiere das so, dass [TikTok] gegen direkt oder indirekt gesponserte Inhalte vorgeht, die zu einem Affiliate-Link führen. Die Klicks führen oft zu einer Handelsplattform, die mit kostenlosen Aktien lockt

zitiert die FT den Anlageexperten Martin Bamford.

Google und andere Internet-Giganten sind unter wachsenden Druck geraten, Maßnahmen gegen betrügerische Anzeigen auf ihren Plattformen zu ergreifen. Seit Beginn der Covid-Pandemie ist ein deutlicher Anstieg der Betrugszahlen zu beobachten.

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