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Security Token Thailand macht Schulden über die Blockchain

Der thailändische Staat hat bekanntgegeben, Anleihen via Blockchain herauszugeben, um diese für die potentiellen Anleger attraktiver zu machen.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Thailand

Quelle: Shutterstock

In Thailand möchte der Staat nun seinen Bürgern ermöglichen bereits mit sehr geringen Summen Anleihen des Staates zu erwerben. Um dies umzusetzen, bedient man sich der Blockchain-Technologie, die es ermöglicht auch sehr kleine Stückelungen von Wertpapieren kostengünstig abzubilden. Das Unterfangen geht von dem  Public Debt Management Office (PDMO) des thailändischen Finanzministeriums aus.

Thailand reduziert Ticketgröße für Anleihen

Wie das Nachrichtenmagazin The Nation Thailand berichtet, möchte man 200 Millionen Baht, umgerechnet etwa 5,7 Millionen Euro, an Token-Anleihen herausgeben. Die geringe Summe deutet daraufhin, dass es sich mehr um einen Versuch, ohne großes Risiko, handelt. Konkret reduziert man dabei die übliche Mindestzeichnungsgröße von 1.000 Baht (rund 28 Euro) für die Anleihen auf ein Zehntel. So können Anleger bereits ab 100 Baht (2,80 Euro) Forderungen gegenüber dem Staat erwerben.

Abgewickelt wird die Emission von der staatlichen Krung Thai Bank (KTB), die dafür ihre Blockchain-Plattform und ihren Wallet Service bereitstellt. Genauere Details zu den Anleihen möchte die Bank und die staatliche Stelle zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

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