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Bitcoin-Motivation Spanische Abgeordnete erhalten Bitcoin in Promo-Kampagne

Alle spanischen Kongressmitglieder haben einen Bruchteil eines Bitcoin erhalten. Eine Spende ist dies ausdrücklich nicht gewesen: Sie sollen sich im Krypto-Space weiterbilden.

Alexander Leyde
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Bitcoin-Münze in den Farben der spanischen Flagge auf Euro-Noten

Beitragsbild: Shutterstock

Die Abgeordneten des spanischen Unterhauses haben je einen Euro in Bitcoin erhalten. Die so versendeten 350 Euro sollen sie dazu animieren, sich näher mit dem Thema Blockchain auseinanderzusetzen. Initiator der Aktion vom 7. Oktober ist das spanische Unternehmen Tutellus, eine sich auf Blockchain-Themen spezialisierte Lernplattform.

Viele [Abgeordnete] haben wahrscheinlich bereits einige Erfahrung mit dem Einsatz von Kryptowährungen, aber wir würden uns freuen, wenn diejenigen, die noch nicht mit dem neuen Geld vertraut sind, die Möglichkeit hätten, mit ihm in Kontakt zu treten

erklärt Tutellus-Gründer Miguel Caballero gegenüber dem spanischsprachigen Nachrichtenportal ABC.es. Das ist offenbar die Meinung der an der Unternehmung beteiligten Firmen: Das überwiesene Krypto-Geld soll als Anreiz dienen, das Thema ernsthafter anzugehen. Dazu zählen neben den wirtschaftlichen und finanziellen Implikationen auch die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Technologie.

Die Diskussion über Bitcoin ist unausweichlich

Nur zwei Tage vorher fand eine ähnliche Aktion im US-amerikanischen Kongress statt. Die insgesamt 541 Mitglieder der beiden legislativen Kammern erhielten umgerechnet 50 US-Dollar in Bitcoin. Hier lautete die Nachricht ebenfalls ganz klar: Beschäftigt euch mit dem Thema! Verantwortlich hat hier die Chamber of Digital Commerce gezeichnet, eine Interessenvertretung, die sich für die Blockchain-Technologie einsetzt.

Die Europäische Zentralbank setzt sich mittlerweile etwas konkreter mit dem Thema auseinander. Bis Mitte 2021 will sie entscheiden, ob der E-Euro kommen soll. Während der spanische Staat sich jedoch wenig mit dem Thema befasst, sind seine Geschäftsbanken schon weiter im Bitcoin-Raum eingearbeitet. Die Bank Santander hat etwa bereits im Jahre 2018 ihr Bezahlsystem One Pay FX in Spanien und weiteren Ländern eingeführt.

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