Neue Attacke im Rechtsstreit mit der Krypto-Börse 

SEC verschärft Gangart gegen Kraken

Die SEC will im Rechtsstreit mit Kraken die Verteidigungsargumente der Krypto-Börse zurückweisen lassen. Was die Gensler-Behörde beabsichtigt.

Tobias Zander
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Beitragsbild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matt Slocum

| Kraken muss sich gegen eine Klage der SEC verteidigen
  • Dass der 47. US-Präsident ein Krypto-freundlicher Republikaner wird, könnte bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) zu drastischen Veränderungen führen. Bis zum Januar scheint die Gensler-Behörde ihren restriktiven Kurs jedoch beizubehalten.
  • Noch am gestrigen Wahltag hat die SEC beim Northern District Court of California einen Antrag auf Abweisung der wichtigsten von Kraken vorgebrachten Einwände in einem laufenden Rechtsstreit eingebracht.
  • Insbesondere der Zeitpunkt des SEC-Vorstoßes rief Kritik von Krakens Anwaltsteam hervor. Dieses sprach von einer fragwürdigen Taktik, um eine “Offenlegung der fehlerhaften und inkonsistenten Politik der SEC” zu vermeiden.
  • Der SEC-Antrag argumentiert, dass US-Wertpapiergesetze für digitale Vermögenswerte gelten müssten, die als Investitionen angeboten werden. Diese Position führte bereits zu mehreren Rechtskonflikten mit Krypto-Unternehmen.
  • “Gary weiß, dass seine Tage gezählt sind, 75 um genau zu sein. Trotzdem setzt er weiterhin auf seine gescheiterte Politik”, schreibt Kraken-Anwalt Michael O’Connor in einem X-Post.
  • Darüber hinaus behaupten die Verteidiger der Krypto-Börse, dass die SEC ihre Registrierungsversuche bewusst “abgewürgt” hätte. SEC-Chef Gensler würde die Wertpapiergesetze bewusst zum Nachteil der Krypto-Industrie auslegen.
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