Die Bitcoin ETFs haben am 21. und 22. September zusammen rund 1,7 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Am Montag flossen 999 Millionen US-Dollar in die Produkte, am Dienstag weitere 714,7 Millionen. Das geht aus Daten von Farside Investors hervor. Es waren die stärksten Tage seit Monaten. Ob das Momentum anhält oder der Schwung vorerst wieder abflacht, bringen die nächsten Handelstage.
Den größten Zuflüsse holte sich an beiden Tagen BlackRock mit 381,4 und 350,3 Millionen US-Dollar. Dahinter folgte Fidelity mit 238,8 und 257,4 Millionen. Einen auffälligen Ausreißer verzeichnete ARK Invest: Nach starken 289,1 Millionen US-Dollar am Montag brach das Volumen am Dienstag auf bloße 0,6 Millionen ein. Morgan Stanley steuerte über beide Tage zusammen rund 160 Millionen US-Dollar bei.
Zuvor flossen Hunderte Millionen ab
Am 15. September zogen Anleger rund 460 Millionen US-Dollar aus den Produkten ab, am Tag darauf weitere 270 Millionen. Es war die schwächste Phase seit Wochen.
Zeitlich fiel sie mit der Abstimmung über den Clarity Act zusammen. Der Gesetzentwurf, der die Zuständigkeiten für Kryptowährungen in den USA regeln sollte, scheiterte am 15. September im Senat mit 49 zu 50 Stimmen. Ein belegbarer Zusammenhang mit den Abflüssen besteht allerdings nicht.
Der Zufluss schlägt sich direkt im Markt nieder. Bereits seit dem 17. September fließen kontinuierlich neue Gelder in die ETFs, was den Bitcoin-Kurs zeitweise bis auf ein Hoch von 87.400 US-Dollar katapultierte. Trotz leichter Konsolidierung notiert der Preis bei knapp 86.000 US-Dollar und hält sich damit auf einem Acht-Monats-Hoch.
