Wegen Earn-Programm 

SEC erhebt Anklage gegen Gemini und Genesis

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC hat sowohl Genesis als auch Gemini wegen nicht registriertem Wertpapierhandel angezeigt.

Tim Reindl
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SEC DeFi

Beitragsbild: Shutterstock

| Die harte Krypto-Regulierung der SEC weitet sich nun scheinbar auch auf den DeFi-Sektor aus
  • In einer Pressemitteilung gab die Securities and Exchange Commission (SEC) bekannt, dass die Behörde Anklage wegen des unregistrierten Angebots und Verkaufs von Wertpapieren an Kleinanleger durch das Krypto-Asset-Lending-Programm “Gemini Earn” erhebt.
  • “Die Ermittlungen zu weiteren Verstößen gegen das Wertpapierrecht und zu anderen Unternehmen und Personen im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Fehlverhalten laufen”, schreibt die SEC.
  • Das Earn-Programm entstand 2020 aus einer Kooperation der Krypto-Börse Gemini und dem Lending-Dienst Genesis, einer Tochterfirma der Digital Currency Group (DCG). Anleger konnten hier ihre Kryptowährungen hinterlegen, um Zinsen zu generieren.
  • “Wir behaupten, dass Genesis und Gemini der Öffentlichkeit unregistrierte Wertpapiere angeboten und dabei die Offenlegungsvorschriften zum Schutz der Anleger umgangen haben”, sagte der Vorsitzende der SEC, Gary Gensler.
  • Das Earn-Programm wurde infolge eines Streits der Unternehmen um Kundengelder beendet. Vermögenswerte der Krypto-Börse in Höhe von 900 Millionen US-Dollar sitzen nach einem Auszahlungsstopp bei DCGs Tochterfirma fest.
  • “Die heutigen Anklagen bauen auf früheren Maßnahmen auf, um dem Markt und der investierenden Öffentlichkeit klarzumachen, dass Krypto-Lending-Plattformen und andere Intermediäre unsere bewährten Wertpapiergesetze einhalten müssen. Dies schützt die Anleger am besten”, so Gensler.
  • Gemini-Mitgründer Cameron Winklevoss hat bereits DCG-CEO Barry Silbert zum Rücktritt aufgefordert. Wie Silbert reagiert, lest ihr in diesem Beitrag.
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