Sbercoin Russland zieht nach: Sberbank kündigt Stablecoin an

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Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Daniel Hoppmann

Daniel befindet sich im Endspurt seines Journalismus-Studiums. Er ist der Überzeugung, dass Kryptowährungen in Zukunft das traditionelle Geldgeschäft ablösen werden.

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Logo der Sberbank an einer Bankfiliale

Quelle: Shutterstock

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Die russische Staatsbank Sberbank plant ab kommendem Jahr eine eigene Krypto-Plattform für den Erwerb von digitalen Vermögenswerten zu starten. Darüber hinaus möchte das Finanzinstitut mit dem „Sbercoin“ eine eigene Kryptowährung herausgeben.

Die russische Nachrichtenagentur RBC berichtete am Montag über die Pläne der größten Bank Russlands, Sberbank, und bezog sich damit auf den Vorstandsvorsitzenden Herman Gref. 

Er erklärte, das Unternehmen reagiere mit diesem Schritt auf das kommende russische Gesetz zur Regulierung des Krypto-Marktes. Man wolle mit einer eigenen Blockchain-Plattform Dienstleistungen rund um den Erwerb von digitalen Vermögenswerten anbieten. 

„Sbercoin“ soll Anfang 2021 kommen

Darüber hinaus kündigte das Finanzinstitut mit dem „Sbercoin“ einen eigenen Stablecoin an, der ebenfalls ab 2021 an den Start gehen soll. Dieser Schritt kommt wenig überraschend. Schon länger liebäugelte die Bank mit der Herausgabe eines Stablecoin. 

Mit der Etablierung des „Sbercoin“ ermöglicht die Sberbank den schnellen Tausch von einem Krypto-Asset beispielsweise Bitcoin in traditionelle Fiat-Währungen wie US-Dollar, Euro oder Rubel.

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Interesse für Kryptowährungen wächst in Russland

Ende Juli unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin ein Gesetz zur Regulierung von Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten. Damit wird der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen legalisiert. Der Status des legalisierten Zahlungsmittels bleibt der Währung jedoch verwehrt. 

Trotzdem wächst das Interesse für Kryptowährungen, wie Russlands Premierminister Mikhail Mishustin gegenüber RBC mitteilte. Er betonte jedoch: „Es ist wichtig, dass Besitzer digitaler Vermögenswerte ihre Rechte und Interessen schützen können und Schattengeschäfte erschwert werden.”

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Chamath PalihapitiyaBitcoin-Milliardär Chamath Palihapitiya will Gouverneur von Kalifornien werden

5 Stunden

Der CEO der Risikokapitalgesellschaft Social Capital, Chamath Palihapitiya ließ vor kurzem verlauten, dass er für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien kandidieren möchte. Der ehemalige Facebook-Manager kaufte in der Vergangenheit ungefähr eine Million Bitcoin.

Gestern, am 26. Januar 2021 äußerte dich der Milliardär und Bitcoin-Befürworter bezüglich der Wahlen in Kalifornien via Twitter. In einem Tweet postete er neben den Worten “it’s on” den Hashtag #RecallGavinNewsom. Der Hashtag bezieht sich auf den aktuellen Gouverneur. Ziel der Verbreitung des Hashtags ist es, eine Abwahl Newsoms zu bewirken und damit noch in diesem Jahr eine neue Sonderwahl zu erzwingen. Sollten bis zum 17. März dieses Jahres 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt werden, würde die Abwahl tatsächlich stattfinden. Bereits jetzt wurden schon über 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt, sodass eine Neuwahl des Gouverneurs als nicht allzu unwahrscheinlich einzuordnen ist.

Sollte es nicht gelingen, 1,5 Millionen Unterschriften zu sammeln, so könnte Palihapitiya erst im nächsten Jahr an den Wahlen teilnehmen. Der Bitcoin-Milliardär besitzt eine eigene Website. Auf dieser veröffentlichte er bereits zum jetzigen Stand einige Amtsversprechen, die er im Falle einer Wahl umsetzen will. Neben einer Erhöhung der Lehrergehälter und der Abschaffung von Studentendarlehen spricht er sich für massive Steuersenkungen aus. Des Weiteren sei ihm wichtig, dass der Staat Kalifornien auch weiterhin seinen Status als Zentrum der Technologie in den USA beibehält:


Machen wir Kalifornien zum globalen Zentrum aller Tech- und Klimajobs, indem wir unsere Anreize neu ausrichten, anstatt sie wegzuschieben.

Palihapitiya setzt auf Bitcoin

Am 7. Januar 2021 führte Palihapitiya ein Interview mit CNBC. Darin beschrieb er BTC als Sicherheit gegen die Schwankungen des regulierten Marktes:

Nur für den Fall, dass wir wirklich eine Art Versicherung brauchen, die wir unter unserem Kissen behalten können, die uns Zugang zu einer nicht korrelierten Absicherung verschafft.

Palihapitiya, der bereits im Jahr 2013 in Bitcoin investierte, behauptete, dass er zu einem gewissen Zeitpunkt in Besitz von ungefähr fünf Prozent aller Bitcoins gewesen sei. Damals befand sich der BTC-Kurs bei etwa acht US-Dollar. Der Bitcoin-Milliardär ist der Meinung, dass der BTC-Kurs in den kommenden fünf bis zehn Jahren auf 200.000 US-Dollar ansteigen könnte.

99.999.980 XRPRipple – anonyme Person überweist fast 100 Millionen XRP an Coinbase

1 Tag

Vor kurzem gab der Krypto-Tracking-Dienst Whale Alert bekannt, dass eine anonyme Person fast 100 Millionen XRP an die Krypto-Börse Coinbase überwiesen haben soll.

Am 26. Januar 2021 veröffentlichte Whale Alert die Nachricht via Twitter. Demnach hätte ein anonymer Nutzer XRP im Wert von unglaublichen 26.766.003 Millionen US-Dollar an Coinbase überwiesen. Eine technische Analyse hätte jedoch ergeben, dass es sich bei der Donation um eine interne Transaktion gehandelt habe, also einer Transaktion zwischen zwei Coinbase-Wallets.

Bereits vor Bekanntwerden einer möglichen internen Transaktion ließ die Nachricht einige Twitter-Nutzer aufhorchen. Vielen von ihnen kam die anonym eingegangene Überweisung merkwürdig vor. Twitter-Nutzer Austin Edwards äußerte sich wie folgt:

Das macht keinen Sinn …

Ende vergangenen Jahres verklagte die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC Ripple und stufte XRP als Wertpapier ein. Damals mussten sich CEO Brad Garlinghouse und der ehemalige CEO und Mitbegründer Chris Larsen, wegen des Verkaufs von XRP als nicht registriertes Wertpapier verantworten. BTC-ECHO berichtete zu den Vorfällen. Eine Woche später erhielt Coinbase ebenfalls eine Klage der SEC, da die Börse illegale XRP-Verkäufe zugelassen und daraus Profit geschlagen hätte.

Viele stellen sich seitdem die Frage, ob die Anklage das Aus für die Kryptowährung bedeuten könnte, da es besonders für US-Amerikaner immer schwieriger werden dürfte, einen Handelsplatz für XRP zu finden. Trotz der Anklage gegen Ende des vergangenen Jahres konnte Ripple 2020 ungefähr drei Millionen Transaktionen verzeichnen. Dies entspricht einem fünffachen Wachstumsvolumen gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür sei die sogenannte On-Demand-Liquiditätslösung (ODL) von Ripple, die für 2,4 Milliarden US-Dollar des Gesamtvolumens zuständig sei. Die größte XRP-Nachfrage befindet sich laut RippleNet GM Asheesh Birla zurzeit im asiatischen Raum. Für das Jahr 2021 hat sich Ripple als Ziel gesetzt, Transaktionen zusätzlich mit B2B-Transaktionen und E-Commerce-Zahlungen durchzuführen.

Bye-bye WhatsAppSignal: Messenger vor Krypto-Integration?

2 Tagen

Messaging-Dienste und Kryptowährungen: Was auf dem Papier schon allein wegen des Anonymitätsgebots zusammenpasst, hat bislang in der Praxis keine Erfolgsgeschichte schreiben können. Mit der in Diem umgetauften Kryptowährung beißt Facebook bei den Regulatoren bis heute auf Granit. Umso überraschender erscheinen da die Gerüchte, die sich um den neuen Stern am Messaging-Himmel ranken: Signal.

Neben den altbekannten Messaging-Diensten WhatsApp oder Telegram erlebt der anonymisierte Messenger Signal zurzeit einen Hype. Wie Platfomer-Redakteur Casey Newton aus internen Quellen erfahren haben will, sind die Nutzerzahlen in nur einem Monat von 20 auf aktuell 40 Millionen gestiegen. Das Wachstum sei in erster Linie auf neue Richtlinien bei der Konkurrenz WhatsApp zurückzuführen. Dabei wurden WhatsApp-Nutzer vor ein Ultimatum gestellt. Stimmten sie den Richtlinien, die Unternehmen künftig erlauben, Nachrichten an die Nutzer zu senden, in einer ursprünglichen Version nicht bis zum 8. Februar zu, sollte die App deaktiviert werden.

Obwohl Facebook das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen bereits auf Mai verschoben hat, löste der Schritt eine Welle der Empörung aus. Nutzer weichen seither vermehrt auf Alternativen aus, bei denen das Anonymitätsgebot noch großgeschrieben wird – so wie bei Signal.

Einen weiteren Wachstumsschub dürfte die Signal App erleben, wenn sich bewahrheitet, was zurzeit noch als Gerücht die Runde macht. Denn angeblich werde im Hintergrund die Integration von Kryptowährung in den Messaging-Diensten vorbereitet. Obwohl von offizieller Seite noch dementiert, spreche Casey Newton zufolge die Personalie Marlinspike, CEO von Signal Messenger LLC, dafür.

Marlinspike hat als Berater für MobileCoin gedient, eine Kryptowährung, die auf der Stellar-Blockchain aufgebaut ist und Zahlungen einfach und sicher machen soll – und potenziell unmöglich zu verfolgen.

Die Krypto-Integration sei demnach die logische Konsequenz. Obwohl Marlinspike noch abwiegelt und lediglich einräumt, dass “design explorations” mit einer möglichen Krypto-Anbindung durchgeführt wurden, sollen ehemalige Mitarbeiter gegenüber Newton konkrete Pläne bestätigt haben. So sollen in den letzten Quartalen bereits erhebliche “Engineering-Ressourcen” für die MobileCoin-Integration aufgebracht worden sein. Was an den Gerüchten dran ist, wird sich wohl in den kommenden Monaten zeigen.

Positiver AusblickDie Bank of Singapore lobt Bitcoin als das neue Gold

2 Tagen

Die zur OCBC Bank gehörige Bank of Singapore äußert sich optimistisch in Bezug auf die Kryptowährung Bitcoin.

Die Bank of Singapore, eine Private-Banking-Tochter der OCBC Bank, hat sich optimistisch in Bezug auf Kryptowährungen geäußert. Sie hätten mittel- bis langfristig durchaus das Potenzial, Gold als Wertaufbewahrungsmittel zumindest teilweise zu ersetzen. Dies geht aus einer von National News zitierten Studie hervor. Doch es gebe durchaus noch Verbesserungsbedarf was die Sicherheit und die Regularien angeht.

Erstens brauchen Investoren vertrauenswürdige Institutionen, um digitale Währungen sicher halten zu können. Zweitens muss sich die Liquidität deutlich verbessern, um die Volatilität auf ein überschaubares Maß zu reduzieren

, so Mansoor Mohi-uddin, Chefvolkswirt der Bank of Singapore.

Als Vorteile von Kryptowährungen nennt Mohi-uddin, dass sie im Vergleich zu Edelmetallen einfacher zu bewegen und zu lagern seien. Andererseits sei die Diebstahlgefahr etwa durch Hacker größer. Als Ersatz für Fiatgeld taugen Bitcoin & Co. nicht, so der Bank of Singapore-Analyst. Dies liege jedoch nicht an ihnen selbst, sondern eher an den Nationalbanken, die an der Bedeutung ihrer Währungen festhalten wollten. 

Regierungen sind sehr vorsichtig gegenüber jeder Technologie, die potenziell nationale Währungen verdrängen könnte. Dies würde die Fähigkeit der politischen Entscheidungsträger einschränken, während Wirtschaftskrisen Geld zu drucken.

Genau dieser Grund – nämlich das steigende Mißtrauen gegenüber dem Zustand der gegenwärtigen Geldordnung – trägt aber zweifellos zur steigenden Beliebtheit der Kryptowährungen bei.

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