Aus der Traum Nach ICO muss Rapper T.I. 75.000 US-Dollar Strafe zahlen

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Rapper T.I. am Mikrofon

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Nach zwei Initial Coin Offerings (ICO) schlug die Securities and Exchange Commission Alarm. Vier der fünf Angeklagten stimmten nun einem Vergleich zu.

Die US-Amerikanische Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) gab dies in einer Pressemitteilung am 11. September bekannt. Unter anderem muss der Rapper T.I. nun 75.000 US-Dollar (USD) zahlen und darf sich für die nächsten fünf Jahre an keinem ICO beteiligen. Ryan Felton, Initiator der Intrige, will sich indes vor Gericht selbst vertreten.

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2017 war das Jahr schlechthin für sogenannte ICOs – viele nicht mehr existierende Coins kamen damals auf den Markt. Der Filmproduzent Ryan Felton war mit FLiK und CoinSpark mit von der Partie. Die ICOs versprach er zu nutzen, um einen Streamingdienst für aufsteigende Künstler und eine Handelsplattform aufzubauen. Wie sich dann herausstellte, hatte er von Anfang an andere Absichten. Er kaufte sich neben einem Ferrari noch weitere Luxusgüter, nachdem er die Coin-Preise künstlich in die Höhe getrieben und dann selbst verkauft hatte. Insgesamt 2,2 Mio. US-Dollar soll er auf diese Weise verdient haben.

T.I. – die Behörden kennen ihn als Clifford Harris – hatte seine Fans auf verschiedenen sozialen Netzwerken auf die Investmentmöglichkeiten des FLiK-ICO aufmerksam gemacht. Seinen Followern auf Twitter (Stand heute: 9 Mio.) verkaufte er die Token, welche er ihnen als Miteigentümer anbot und empfahl. Diese Position hatte er allerdings nie inne.

ICO: für wenig Aufwand viel Geld – in der Theorie

Der Rapper bekannte sich jedoch weder schuldig noch stritt er seine Schuld ab. Er will von dem Plan erst im Nachhinein erfahren haben, woraufhin er seine Verbindungen zu dem Projekt abbrach. Die anderen drei Angeklagten müssen jeweils 25.000 US-Dollar zahlen und dürfen ebenfalls an keinem ICO in den nächsten fünf Jahren beteiligt sein. Der Rapper Akon ist währenddessen ein Musiker, der sich erfolgreich mit der Krypto-Welt auseinandersetzt.

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Stempel drauf!Wird Bitpanda bald zum Neobroker?

15 Stunden

Die österreichische Finanzbehörde FMA hat der Krypto-Börse Bitpanda eine Konzessionsänderung genehmigt. Damit kann das wiener FinTech bald mit Aktien und ETFs handeln.

Das FinTech-Unternehmen Bitpanda vollzieht wohl bald seine Transformation zu einem Neobroker. Das geht aus einer Mitteilung der österreichischen FMA hervor. Darin gab die Finanzbehörde eine Konzessionsänderung für Bitpanda bekannt. Demnach sei mit Beschluss vom 15. Februar die Umwandlung zur Wertpapierfirma gemäß Paragraf 3 des österreichischen Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG 2018) erteilt worden. Damit wird es dem Wiener FinTech in Zukunft möglich sein, neben Kryptowährungen auch konventionelle Assets, wie beispielsweise Aktien oder ETFs, anzubieten und generelle Anlageberatung ermöglichen. Welche Finanzprodukte Bitpanda konkret aufnehmen wird, ist allerdings noch unklar.

Ungeklärt ist auch der genaue Startpunkt der Aufnahme der neuen Geschäftstätigkeiten. In einem Interview mit den CEOs Paul Klanschek und Eric Demuth zeigten sich beide zuversichtlich für das Jahr 2021. “Wir arbeiten schon sehr lange daran. Das wird zeitnah kommen”, sagte Klanschek gegenüber Trending Topics. Die Zielsetzung ist auch klar: Man wolle den Leuten die “Angst vor dem Investieren” nehmen.

Bitpanda-Debitkarte ermöglicht Zahlungen in BTC

Darüber hinaus rückte die Krypto-Börse Ende Januar etwas mehr in den Fokus der Berichterstattung, als das FinTech den Start seiner “Bitpanda Card” bekannt gab. Seitdem ist es Nutzern möglich, Geldgeschäfte nicht nur in Euro, sondern auch in Edelmetallen und Kryptowährungen abzuwickeln. Dabei entfallen laut Unternehmensangaben Kontoführungs- oder Kartenaustellungsgebühren. Auch Zahlungen in Euro würden gebührenfrei durchgeführt. Lediglich bei Transaktionen mit Fremdwährung erhebe das Krypto-Unternehmen eine Gebühr.

Auch wenn die Änderung bisher nur in Österreich seine Gültigkeit besitzt, könnte sie als Signalwirkung andere Staaten dazu veranlassen, Bitpanda ebenfalls als Wertpapierfirma einzustufen. In Deutschland untersteht die Krypto-Börse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Ob sich die deutsche Finanzbehörde von seinen österreichischen Kollegen inspirieren lässt und ebenfalls einer Konzessionsänderung zustimmt, bleibt abzuwarten.

Dezentrales StreamingSony Europe schließt sich Theta als Enterprise Validator an

16 Stunden

Theta setzt seinen Höhenflug fort: Mit Sony Europe hat sich ein weiterer Hochkaräter dem Netzwerk angeschlossen.

Das THETA Netzwerk hat einen neuen Kooperationspartner gewinnen können. Mit Sony Europe gesellt sich ein weiteres Schwergewicht bei der Bestätigung von Blöcken im dezentralisierten Streaming Netzwerk hinzu. Konkret nimmt Sonys R&D Center Europe Brussels Laboratory künftig als Validator im Theta-Netzwerk Teil. Wie Theta Labs CEO Mitch Liu gegenüber dem Krypto-Portal Cointelegraph erklärt, steuere das Netzwerk damit weiter auf seine Dezentralisierung zu: “Mit 14 Enterprise Validator Nodes, von denen sieben von Theta Labs betrieben werden, bewegt sich das Theta Network schnell auf eine vollständige Dezentralisierung zu. Mit Sony Europe als siebtem externem Validator haben wir einen wichtigen Meilenstein für das Projekt erreicht”.

Sony befindet sich dabei in bester Gesellschaft. So betreiben beispielsweise Google und Samsung bereits seit längerem Netzwerkknoten für das Video-Streaming-Protokoll.

THETA: Sony sorgt für Fortsetzung der Rallye

Die frohe Kunde von Sony schickte THETA, dem netzwerkeigenen Governance- und Staking Token, bis knapp unter das Allzeithoch bei 3,93 US-Dollar. Zu Redaktionsschluss handelt Theta nach Gewinnmitnahmen der Marke “Buy the rumour, sell the news” jedoch wieder bei 3,82 US-Dollar.

Theta-Kurs im 24-Stunden-Chart (Stand: 3.3.2021). Quelle: BTC-ECHO

Damit hat THETA, der Coin des Monats in der Kryptokompass-Ausgabe 02/2021, binnen 30 Tagen um über 100 Prozent zugelegt. Keine schlechte Bilanz, insbesondere wenn man bedenkt, dass Theta nach dem Corona-Crash im März 2020 noch bei 0,05 US-Dollar handelte. Das Mainnet steuert indessen auf Version 3.0 zu. Damit soll es unter anderem möglich werden, den Zahlungstoken TFuel zu staken. Bisher ist das nur mit THETA möglich.

Top-PerformerNEM startet neue Blockchain – Kurs steigt um über 50 Prozent

19 Stunden

New Economy Movement (NEM) will seine Blockchain grundlegend verändern. Noch in diesem März soll das Symbol Mainnet an den Start gehen – was steckt hinter dem Upgrade und warum ist der NEM-Kurs in den letzten Wochen so stark gestiegen?

New Economy Movement ist im März 2015 von der NEM.io Foundation, einer in Singapur ansässigen Non-Profit-Organisation, gegründet worden. Im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum nutzt NEM keinen Proof of Work (PoW) Konsensmechanismus, sondern einen sogenannten Proof of Importance (PoI) Konsensmechanismus. Dieser belohnt insbesondere die Nutzer, die das New-Economy-Movement-Netzwerk aktiv nutzen.

Investoren spekulieren auf neue NEM Blockchain

Das Projekt hat nun vor kurzem verkündet, dass es eine neue Blockchain aufsetzen will. Diese speziell für Unternehmen konzipierte Blockchain nennt sich “Symbol” und soll am 15. März live gehen.

Der Start der Symbol Blockchain stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von NEM dar. Seit über vier Jahren arbeiten die Entwickler des Blockchain-Projektes an Symbol. Daher ist Symbol vermutlich die vor ihrer Veröffentlichung am meisten getestete Blockchain des gesamten Krypto-Space.

Unter anderem soll es mit Symbol möglich sein, Blockchain-übergreifende Transaktionen zu tätigen. Darüber hinaus soll sich NEM nach dem Upgrade ideal für Decentralized-Finance (DeFi)-Protokolle und Security Token Offerings (STO) eignen.

Einige Investoren erhoffen sich großes von Symbol und spekulieren auf einen erfolgreichen Mainnet Launch. Allein in den letzten sieben Tagen stieg der Kurs von New Economy Movement um über 53,66 Prozent und auf Monatsbasis konnte der NEM-Kurs sogar um über 250 Prozent steigen.

Mit BitGo wurde es nichtsMillionendeal: Gehört dieser Bitcoin-Custodian bald zu PayPal?

22 Stunden

PayPal will seine Präsenz im Krypto-Space ausbauen. Der Zahlungsdienstleister steht offenbar kurz vor der Übernahme eines namhaften Bitcoin-Verwahrers.

Nach Inhalt von Medienberichten kauft PayPal den Krypto-Custodian Curv. Wie etwa das Wirtschaftsmagazin Calcalist schreibt, befindet sich Curv in fortgeschrittenen Verhandlungen mit einem potenziellen Käufer aus dem Finanzdienstleistungsbereich. Zwar nennt der Bericht PayPal nicht namentlich. Coindesk berichtet aber mit Bezug auf “Quellen aus dem Krypto-Space”, dass es sich “ziemlich sicher um PayPal” handele. Der Kaufpreis bewegt sich demnach irgendwo zwischen 200 und 500 Millionen US-Dollar, so die Quelle.

Bei dem israelischen Unternehmen Curv handelt es sich um einen sogenannten Custodian für Kryptowährungen. Exchanges oder auch Finanzdienstleister wie PayPal sichern ihre Bitcoin-Bestände meist nicht selbst ab, sondern treten die Verantwortung für die Verwahrung der Private Keys in der Regel an Drittparteien wie Curv ab, die über die nötige Sicherheitsinfrastruktur verfügen.

Bereits im Oktober 2020 war über Bestrebungen seitens Paypal berichtet worden, einen solchen Custodian zu übernehmen. Konkret ging es damals um BitGo, den wohl größten Bitcoin-Custodian überhaupt. Der Deal kam allerdings nicht zustande.

Mit dem Kauf von Curv würde PayPal sein Standbein im Krypto-Space weiter ausbauen. Seit 2021 können US-Kunden des Zahlungsdienstleisters Bitcoin, Ether und Co. direkt auf der Plattform kaufen und verkaufen. Eine Ausweitung in den europäischen Raum ist ebenfalls geplant.

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