Gerüchteküche Nach BTC-Finanzierungsrunde – Amazon vor Bitcoin-Einführung?

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Bitcoins vor Amazon-Logo

Quelle: Shutterstock

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Bereits im Jahr 2014 war Bitcoin als Zahlungsmethode für Amazon im Gespräch. Damals konnte sich das Unternehmen nicht mit dieser Idee anfreunden. Knapp sechs Jahre später steht Jeff Bezos, Gründer von Amazon, erneut in Kontakt mit der Kryptowährung.

Was sprach damals gegen eine Einführung von BTC bei Amazon? Entscheidend für die Ablehnung von Bitcoin dürften die Skalierbarkeit sowie die Marktvolatilitätsrisiken der Kryptowährung gewesen sein.

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Am 19. November erklärte Ham Serunjogi, Mitbegründer und CEO von Chipper Cash, in einem Tweet, dass sein FinTech-Start-up erfolgreich an einer Finanzierungsrunde der Serie B an der die Risikokapitalgesellschaft Bezos Expeditions teilgenommen habe.

Ich freue mich sehr, unsere 30-Millionen-Dollar-Serie-B-Runde ankündigen zu können. Ich freue mich jedoch besonders, dass Ribbit Capital und Jeff Bezos uns auf diesem Weg begleiten, während wir unsere Vision für die Chipper Cash-App weiter umsetzen.

Die Finanzierung zeigt, dass Bezos augenscheinlich doch etwas für BTC übrig hat. Diese Tatsache könnte nun viele Bitcoin-Befürworter aufhorchen lassen. Der Jahresumsatz von Amazon betrug im Jahr 2019 ungefähr 280 Milliarden US-Dollar. Somit ist das Unternehmen einer der größten Player im Bereich des des E-Commerce. Eine Einführung von Bitcoin als Amazon-Bezahlmethode würde die Kryptowährung für viele Menschen in ein komplett neues Licht rücken. Bitcoin wäre plötzlich in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen angekommen und würde enorm an Akzeptanz gewinnen.

Sean Rolland, Produktdirektor bei BitPay, gegenüber Decrypt, äußerte sich zu den aktuellen Entwicklungen:

Um Bitcoin direkt als Zahlungsmethode zu verwenden, müsste Amazon Prozesse und Verfahren entwickeln, um Bitcoin und tausende andere Kryptowährungen zu akzeptieren, zu halten und zu verwalten.

Laut Rolland müsse Amazon Marktvolatilitätsrisiken übernehmen, die mit dem Halten von Kryptowährungen in ihrer Bilanz beziehungsweise über eine Krypto-Börse im Austausch gegen Fiat-Währung verbunden sind.

Eine Einführung von Bitcoin durch Amazon bleibt nach wie vor fraglich. Die aktuellen Ereignisse lassen diese jedoch nicht unmöglich erscheinen.

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Neue GesetzeslageSEC: US-Repräsentantenhaus nimmt Börsenaufsicht in die Pflicht

2 Stunden

Die regulatorischen Behörden in den USA stehen unter Zugzwang. Der Krypto-Sektor wird immer bedeutender und die Anträge auf Bitcoin ETFs häufen sich. Nun schreibt ein neues Gesetz der SEC die Einrichtung einer Arbeitsgruppe vor.

Das US-Repräsentantenhaus hat heute mehrere parteiübergreifende Gesetze zu Finanzdienstleistungen verabschiedet. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor. Unter diesen Gesetzen ist auch eines, das für digitale Vermögenswerte durchaus von Relevanz sein könnte. Der überparteiliche Eliminate Barriers to Innovation Act wird von der US-Börsenaufsicht SEC verlangen, eine Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte einzurichten. Das Gesetz soll dann die Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden und dem privaten Sektor zur Förderung von Innovationen sicherstellen.

[Dieser Gesetzentwurf] verlangt von der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die sich mit digitalen Vermögenswerten beschäftigt. Dies ist der erste Schritt bei der Eröffnung des Dialogs zwischen unseren Regulierungsbehörden und den Marktteilnehmern, um die benötigte Klarheit zu erreichen

, sagte Kongressabgeordneter Patrick McHenry, der republikanische Führer des House Financial Services Committee. McHenry war es übrigens auch, der den Gesetzentwurf einbrachte. 

Regularien der SEC oftmals als zu streng erachtet

Diese Arbeitsgruppe von SEC und CFTC wird neben ernannten Vertretern der Kommission auch aus Vertretern von Fintechs, Finanzinstituten und kleinen Unternehmen bestehen. Sie wird demgemäß innerhalb eines Jahres einen Bericht erstellen. Dieser wird eine Analyse des inländischen regulatorischen Rahmens und der Entwicklungen in anderen Ländern in Bezug auf digitale Vermögenswerte enthalten. Ob sich damit der Würgegriff etwas löst, dem sich viele Kryptounternehmen in den USA derzeit ausgestzt fühlen, bleibt abzuwarten. 

Nächstes IPO?Milliardenschwerer Investmentfonds stellt sich hinter Kraken

20 Stunden

Nach dem spektakulären Börsengang von Coinbase, nehmen auch andere Bitcoin-Börsen Anlauf für ein eigenes IPO. Darunter auch Kraken.

Der 5 Milliarden US-Dollar schwere Investmentfonds RIT Capital Partners hat sich bei der Bitcoin-Börse Kraken eingekauft. Die Höhe der Beteiligung des Londoner Finanzhauses ist bislang nicht bekannt.

Wie aus einer Mitteilung vom 12. April hervorgeht, erfuhren Anleger des von Jacob Rothschild gegründeten Fonds bereits im März von dem Investment. In der Mitteilung beschreibt der Broker James Glass Kraken als eine der größten Bitcoin-Börsen mit mehr als 6 Millionen Kunden. Er stellt eine Verbindung zu den IPO-Plänen des Umschlagsplatzes aus San Francisco her:

Medienberichten zufolge erwägt Kraken einen Börsengang mittels eines direkten Listings im Jahr 2022, nachdem das Handelsvolumen und die Zahl der Neukunden durch den Anstieg des Bitcoin-Preises einen Rekord erreicht haben.

Kraken tritt in Coinbase’ Fußstapfen

Die Pläne von Kraken stehen selbstverständlich im Zusammenhang mit dem Börsengang des Konkurrenten Coinbase. Naheliegend ist folglich, dass RIT Capital sich schon einmal in Stellung bringt, um von einem möglichen Kraken-Listing zu profitieren. Die Pläne von Coinbase bezeichnete Glass dabei als eine “Blockbuster-Direktlistung.” Beobachter gingen im Vorfeld davon aus, dass Coinbase auf 100 Milliarden US-Dollar eingeschätzt werden könnte. Im Zuge des Dircet-Public-Offering-Verfahrens verkaufen die Shareholder der Krypto-Börse gerade ihre Anteile.

Aus der Mitteilung von Glass geht weiterhin hervor, dass das 10 Milliarden US-Dollar schwere Kraken den eigenen Unternehmenswert verdoppeln will. Laut dem Kraken CEO Jesse Powell seien Gespräche für die neuerliche Finanzierungsrunde für den Moment jedoch aufs Eis gelegt. Man warte die Ergebnisse des Coinbase-Börsengangs ab. Für RIT Capital zeichnet sich hier indessen eine weitere Möglichkeit ab, um aus der Beteiligung Gewinn zu schlagen.

Hooks-UpgradeXRP Ledger soll mit Smart Contracts aufgerüstet werden

21 Stunden

XRPL Labs hat das Hooks Beta-Testnet gelauncht. Besteht das Testnet dem Stresstest, könnte die Ripple-Währung bald in Smart Contracts eingebunden werden.

Nach neun Monaten Entwicklungszeit geht das Hook-Testnet in die öffentliche Betaversion über. XRPL Labs zufolge handelt es sich bei Hooks um “effiziente Codestücke, die auf einem XRPL-Konto definiert werden”. Dadurch lassen sich Transaktionen, je nach Komplexitätsgrad, zwischen zwei oder mehreren Parteien auffächern.

Quelle: XRPL Labs

Durch Hooks lässt sich somit “das Verhalten und der Ablauf von Transaktionen beeinflussen”. Dabei können sie ganz simple Befehlsstrukturen abbilden, wie etwa.: “lehne Zahlungen unter 10 XRP ab”, oder “für alle ausgehenden Zahlungen, sende 10 % auf mein Sparkonto”. Je mehr Parteien und Transaktionen, umso komplexer werden diese Vorgänge.

Das Hooks Testnet geht jetzt in die heiße Phase über. XRPL Labs plant mit einer achtmonatigen Entwicklungszeit, bis sich Hooks in das XRP Ledger integrieren lassen.

Die Hooks sind derzeit in einem öffentlichen Testnetz live. Es ist Zeit zum Testen, Codieren, Spaß haben und Dinge kaputtzumachen, sodass eine zukünftige Änderung zum Hinzufügen von Hooks zum XRP Ledger Livenet mit Zuversicht entworfen werden kann, hoffentlich Ende 2021.

Am Ende entscheiden jedoch die Validator Nodes über das Hooks-Schicksal im XRP Ledger. Für eine Integration braucht es eine 80-prozentige Zustimmung.

AdaptionWeWork: Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen

1 Tag

Laut einer Ankündigung hat die Coworking-Plattform WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen und akzeptiert nun auch Kryptowährungen. Die ersten Zahlungen sollen von Coinbase fließen.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, zieht immer weitere Kreise. Nach der Meldung, wonach Time-Leser ab Juli ihr Abonnement auch in BTC zahlen können, ist ein weiteres Beispiel der absolute Gigant unter den Coworking-Plattformen WeWork. Laut einer Ankündigung hat WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen. Fortan ist es möglich, Zahlungen in digitaler Währung für die virtuellen Arbeitsräume zu entrichten.

Dazu zählen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USD Coin (USDC), Paxos (PAX) und mehrere andere Kryptowährungen. WeWork wird die Währungen auch in seiner Bilanz halten und dort entsprechend ausweisen. Das Unternehmen wird seinerseits Vermieter und Drittpartner in Kryptowährungen bezahlen, wo dies möglich ist. Dafür möchte WeWork die größte US-Kryptobörse Coinbase nutzen. 

Viele Kunden von WeWork sind Fintechs

Überdies wird Coinbase das erste Mitglied sein, das Kryptowährung für die Bezahlung seiner WeWork-Mitgliedschaft verwendet. Als führendes Unternehmen im Fintech-Sektor möchte Coinbase offenbar mit gutem Beispiel vorangehen und nebenher auch in eigener Sache die Werbetrommel rühren. Für CEO Sandeep Mathrani ist die Entscheidung, Krypto-Zahlungen einzuführen, nur konsequent. Schließlich zählen viele Fintech-Startups bereits zur Klientel. 

Es ergibt nur Sinn für uns, die Möglichkeiten, die wir bieten, zu erweitern, indem wir Kryptowährung als akzeptierte Zahlungsform für unsere Mitglieder hinzufügen

, fügte Mathrani hinzu.