Bitcoin-Miner ziehen Stecker Mining Difficulty auf Viermonatstief gefallen

Die Mining Difficulty ist auf den niedrigsten Stand seit März gefallen. Ein schwacher Bitcoin-Kurs und das zurückliegende Halving belasten die Branche.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Shutterstock

| Für Bitcoin-Miner sind es schwierige Zeiten
  • Die Mining-Industrie blickt auf schwierige Wochen zurück: Ein Halving, das die Blockbelohnungen gesenkt hat, und ein Bitcoin-Kurs, der zuletzt ins Straucheln geriet, machen der Branche weiterhin zu schaffen.
  • Wie aus Daten von Coinwarz hervorgeht, wurden Ressourcen entsprechen zurückgefahren. Die Mining-Difficulty ist mit 79,5 Terahashes auf den niedrigsten Wert seit März gefallen.
  • Die Bitcoin Mining Difficulty ist die dynamische Anpassung des rechnerischen Aufwands, der nötig ist, einen neuen Bitcoin Block zu produzieren.
  • Sie justiert sich anhand der aufgebrachten Hash Rate alle 2016 Blöcke, etwa alle zwei Wochen neu. Mehr dazu hier.
  • Seit dem Höchststand im Mai ist die Mining Difficulty um fast zehn Prozent gesunken.
  • Die Marktlage bringt Miner in ein Dilemma: Da die Gewinnspanne deutlich gesunken ist und Kosten wieder eingeholt werden müssen, wurden in den letzten Wochen große Bitcoin-Bestände veräußert. Das wiederum sorgt für weiteren Verkaufsruck und verschärft die ohnehin angespannte Situation zusätzlich.
  • Nach deutlichen Kurseinbrüchen zur Wochenmitte hat sich der Markt wieder gefangen. Bitcoin legt auf Tagessicht um 1,4 Prozent auf 57.428 US-Dollar zu.
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