BTC-Offensive MicroStrategy verkündet drittgrößte Bitcoin-Investition des Unternehmens

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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MicroStrategy Smartphone

Quelle: Shutterstock

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MicroStrategy CEO Michael Saylor gab letzte Woche bekannt, dass das Unternehmen erneut in Bitcoin investiert hat. Der Kauf im Wert von 50 Millionen US-Dollar stellt die drittgrößte Bitcoin-Investition in der Geschichte des Unternehmens dar.

Am 4. Dezember postete Michael Saylor einen Tweet, indem er erklärte, dass das börsennotierte Software-Unternehmen MicroStrategy weitere 2.574 Bitcoin erworben hat. Der Bitcoin-Kurs belief sich zu diesem Zeitpunkt auf ungefähr 19.427 US-Dollar. Somit ist das Unternehmen nun in einem Gesamtbesitz von etwa 40.824 Bitcoin.

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Die Investition dürfte indes nur wenige überrascht haben. Das Unternehmen kündigte bereits an, die Cash-Reserven in Bitcoin umzuschichten. Die Investitionen seien dabei „abhängig von den Marktbedingungen und den Geschäftsanforderungen“. Bereits im August und September 2020 gab das Unternehmen millionenschwere Bitcoin-Investments bekannt. Damals handelte es sich um insgesamt 38.240 BTC im Wert von etwa 425 Millionen US-Dollar. Noch im Jahr 2013 positionierte sich MicroStrategy CEO Michael Saylor als klarer Bitcoin-Gegner und erklärte, dass die Kryptowährung für ihn keine Zukunft habe:

Bitcoins Tage sind gezählt. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es das gleiche Schicksal erleidet wie Online-Glücksspiele.

Der BTC-Kurs ist seither stark angestiegen. Während sich der Kurs zum Zeitpunkt der ersten beiden Investition auf 13.745 US-Dollar belief, befindet er sich mittlerweile bei über 19.000 US-Dollar. Die durchschnittlichen Kosten von MicroStrategy betragen 11.635 US-Dollar. Saylor betonte, dass die aktuelle Investition Teil der Treasury Reserve-Politik von MicroStrategy sei. Ziel dabei sei es, „inflationsanfälliges Bargeld für Bitcoin zu vermeiden“.

Im Juli 2020 bekundete der CEO des Unternehmens das erste Mal sein Interesse an Bitcoin. Seither sind die Aktien von MicroStrategy um 170 Prozent gestiegen.

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Neue GesetzeslageSEC: US-Repräsentantenhaus nimmt Börsenaufsicht in die Pflicht

4 Stunden

Die regulatorischen Behörden in den USA stehen unter Zugzwang. Der Krypto-Sektor wird immer bedeutender und die Anträge auf Bitcoin ETFs häufen sich. Nun schreibt ein neues Gesetz der SEC die Einrichtung einer Arbeitsgruppe vor.

Das US-Repräsentantenhaus hat heute mehrere parteiübergreifende Gesetze zu Finanzdienstleistungen verabschiedet. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor. Unter diesen Gesetzen ist auch eines, das für digitale Vermögenswerte durchaus von Relevanz sein könnte. Der überparteiliche Eliminate Barriers to Innovation Act wird von der US-Börsenaufsicht SEC verlangen, eine Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte einzurichten. Das Gesetz soll dann die Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden und dem privaten Sektor zur Förderung von Innovationen sicherstellen.

[Dieser Gesetzentwurf] verlangt von der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die sich mit digitalen Vermögenswerten beschäftigt. Dies ist der erste Schritt bei der Eröffnung des Dialogs zwischen unseren Regulierungsbehörden und den Marktteilnehmern, um die benötigte Klarheit zu erreichen

, sagte Kongressabgeordneter Patrick McHenry, der republikanische Führer des House Financial Services Committee. McHenry war es übrigens auch, der den Gesetzentwurf einbrachte. 

Regularien der SEC oftmals als zu streng erachtet

Diese Arbeitsgruppe von SEC und CFTC wird neben ernannten Vertretern der Kommission auch aus Vertretern von Fintechs, Finanzinstituten und kleinen Unternehmen bestehen. Sie wird demgemäß innerhalb eines Jahres einen Bericht erstellen. Dieser wird eine Analyse des inländischen regulatorischen Rahmens und der Entwicklungen in anderen Ländern in Bezug auf digitale Vermögenswerte enthalten. Ob sich damit der Würgegriff etwas löst, dem sich viele Kryptounternehmen in den USA derzeit ausgestzt fühlen, bleibt abzuwarten. 

Nächstes IPO?Milliardenschwerer Investmentfonds stellt sich hinter Kraken

22 Stunden

Nach dem spektakulären Börsengang von Coinbase, nehmen auch andere Bitcoin-Börsen Anlauf für ein eigenes IPO. Darunter auch Kraken.

Der 5 Milliarden US-Dollar schwere Investmentfonds RIT Capital Partners hat sich bei der Bitcoin-Börse Kraken eingekauft. Die Höhe der Beteiligung des Londoner Finanzhauses ist bislang nicht bekannt.

Wie aus einer Mitteilung vom 12. April hervorgeht, erfuhren Anleger des von Jacob Rothschild gegründeten Fonds bereits im März von dem Investment. In der Mitteilung beschreibt der Broker James Glass Kraken als eine der größten Bitcoin-Börsen mit mehr als 6 Millionen Kunden. Er stellt eine Verbindung zu den IPO-Plänen des Umschlagsplatzes aus San Francisco her:

Medienberichten zufolge erwägt Kraken einen Börsengang mittels eines direkten Listings im Jahr 2022, nachdem das Handelsvolumen und die Zahl der Neukunden durch den Anstieg des Bitcoin-Preises einen Rekord erreicht haben.

Kraken tritt in Coinbase’ Fußstapfen

Die Pläne von Kraken stehen selbstverständlich im Zusammenhang mit dem Börsengang des Konkurrenten Coinbase. Naheliegend ist folglich, dass RIT Capital sich schon einmal in Stellung bringt, um von einem möglichen Kraken-Listing zu profitieren. Die Pläne von Coinbase bezeichnete Glass dabei als eine “Blockbuster-Direktlistung.” Beobachter gingen im Vorfeld davon aus, dass Coinbase auf 100 Milliarden US-Dollar eingeschätzt werden könnte. Im Zuge des Dircet-Public-Offering-Verfahrens verkaufen die Shareholder der Krypto-Börse gerade ihre Anteile.

Aus der Mitteilung von Glass geht weiterhin hervor, dass das 10 Milliarden US-Dollar schwere Kraken den eigenen Unternehmenswert verdoppeln will. Laut dem Kraken CEO Jesse Powell seien Gespräche für die neuerliche Finanzierungsrunde für den Moment jedoch aufs Eis gelegt. Man warte die Ergebnisse des Coinbase-Börsengangs ab. Für RIT Capital zeichnet sich hier indessen eine weitere Möglichkeit ab, um aus der Beteiligung Gewinn zu schlagen.

Hooks-UpgradeXRP Ledger soll mit Smart Contracts aufgerüstet werden

23 Stunden

XRPL Labs hat das Hooks Beta-Testnet gelauncht. Besteht das Testnet dem Stresstest, könnte die Ripple-Währung bald in Smart Contracts eingebunden werden.

Nach neun Monaten Entwicklungszeit geht das Hook-Testnet in die öffentliche Betaversion über. XRPL Labs zufolge handelt es sich bei Hooks um “effiziente Codestücke, die auf einem XRPL-Konto definiert werden”. Dadurch lassen sich Transaktionen, je nach Komplexitätsgrad, zwischen zwei oder mehreren Parteien auffächern.

Quelle: XRPL Labs

Durch Hooks lässt sich somit “das Verhalten und der Ablauf von Transaktionen beeinflussen”. Dabei können sie ganz simple Befehlsstrukturen abbilden, wie etwa.: “lehne Zahlungen unter 10 XRP ab”, oder “für alle ausgehenden Zahlungen, sende 10 % auf mein Sparkonto”. Je mehr Parteien und Transaktionen, umso komplexer werden diese Vorgänge.

Das Hooks Testnet geht jetzt in die heiße Phase über. XRPL Labs plant mit einer achtmonatigen Entwicklungszeit, bis sich Hooks in das XRP Ledger integrieren lassen.

Die Hooks sind derzeit in einem öffentlichen Testnetz live. Es ist Zeit zum Testen, Codieren, Spaß haben und Dinge kaputtzumachen, sodass eine zukünftige Änderung zum Hinzufügen von Hooks zum XRP Ledger Livenet mit Zuversicht entworfen werden kann, hoffentlich Ende 2021.

Am Ende entscheiden jedoch die Validator Nodes über das Hooks-Schicksal im XRP Ledger. Für eine Integration braucht es eine 80-prozentige Zustimmung.

AdaptionWeWork: Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen

1 Tag

Laut einer Ankündigung hat die Coworking-Plattform WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen und akzeptiert nun auch Kryptowährungen. Die ersten Zahlungen sollen von Coinbase fließen.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, zieht immer weitere Kreise. Nach der Meldung, wonach Time-Leser ab Juli ihr Abonnement auch in BTC zahlen können, ist ein weiteres Beispiel der absolute Gigant unter den Coworking-Plattformen WeWork. Laut einer Ankündigung hat WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen. Fortan ist es möglich, Zahlungen in digitaler Währung für die virtuellen Arbeitsräume zu entrichten.

Dazu zählen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USD Coin (USDC), Paxos (PAX) und mehrere andere Kryptowährungen. WeWork wird die Währungen auch in seiner Bilanz halten und dort entsprechend ausweisen. Das Unternehmen wird seinerseits Vermieter und Drittpartner in Kryptowährungen bezahlen, wo dies möglich ist. Dafür möchte WeWork die größte US-Kryptobörse Coinbase nutzen. 

Viele Kunden von WeWork sind Fintechs

Überdies wird Coinbase das erste Mitglied sein, das Kryptowährung für die Bezahlung seiner WeWork-Mitgliedschaft verwendet. Als führendes Unternehmen im Fintech-Sektor möchte Coinbase offenbar mit gutem Beispiel vorangehen und nebenher auch in eigener Sache die Werbetrommel rühren. Für CEO Sandeep Mathrani ist die Entscheidung, Krypto-Zahlungen einzuführen, nur konsequent. Schließlich zählen viele Fintech-Startups bereits zur Klientel. 

Es ergibt nur Sinn für uns, die Möglichkeiten, die wir bieten, zu erweitern, indem wir Kryptowährung als akzeptierte Zahlungsform für unsere Mitglieder hinzufügen

, fügte Mathrani hinzu.