- Erst vor einer Woche hatte El Salvadors Präsident dem neuen US-Außenminister Marco Rubio einen warmen Empfang bereitet, nun kam der nächste Stargast aus den Vereinigten Staaten zu Besuch: Bitcoin-Permabulle Michael Saylor.
- In einem X-Post schreibt der Gründer von Strategy (ehemals MicroStrategy): “Gestern hatten Nayib Bukele und ich eine großartige Diskussion über die Möglichkeiten für El Salvador, von der weltweiten Bitcoin Adoption zu profitieren und diese zu beschleunigen.”
- El Salvador gilt als Bitcoin-Pionier unter den Nationalstaaten, weil die Bukele-Regierung bereits am 6. September 2021 ihre ersten 200 Bitcoin erwarb. Seit November 2022 gibt es zudem einen regelmäßigen Sparplan, mit welchem das Land täglich einen BTC kauft.
- Insgesamt befinden sich in der nationalen Wallet derzeit 6.078 BTC im Wert von 593 Millionen US-Dollar. Dass die Bitcoin-Kaufstrategie des Landes aufgeht, lässt sich anhand einer Fiatrendite von 110 Prozent erkennen.
- Aber: Während die BTC-Reserve weiter ausgebaut wird, reduzierte Bukele für einen IWF-Kredit in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar kürzlich andere Bitcoin-Aktivitäten in El Salvador. Das brachte ihm Kritik aus der BTC-Community ein.
- Nach drei Jahren verlor die Kryptowährung ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel, weil Steuern nicht mehr mit BTC beglichen werden können. Außerdem dürfen Händler jetzt Bitcoin-Zahlungen ablehnen.
- Gleichzeitig beschleunigte die Bukele-Regierung ihre Bitcoin-Käufe. Zuletzt fügte sie der staatlichen Reserve am 20. Januar und am 4. Februar jeweils ganze 11 BTC hinzu.
- Einzelheiten des Gespräches gaben beide Seiten nicht bekannt. Es kursiert das Gerücht, dass Strategy seinen Hauptsitz nach El Salvador verlegen könnte. Der Stablecoin-Gigant Tether hatte im Januar einen solchen Umzug verkündet.
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