LayerZero Airdrop sorgt für Diskussionen im Krypto-Space

Grund für die Aufregung waren Spenden, die Nutzer entrichten mussten, um am Airdrop von LayerZero teilnehmen zu können.

Daniel Hoppmann
Teilen
LayerZero

Beitragsbild: Shutterstock

| Am 20. Juni launchte LayerZero den hauseigenen Token ZRO
  • Der Airdrop von LayerZero sorgt für Gesprächsstoff in der Krypto-Community. Grund für die Kontroverse war die Neueinführung eines Mechanismus zum Claimen der Token.
  • Über “Proof-of-Donation“ mussten Nutzer, die an dem Airdrop teilnehmen wollten, eine kleine Spende für jeden ZRO Token entrichten, den sie ausgeschüttet bekommen wollten.
  • Das Geld ging an Protocol Guild, das Ethereum Entwickler unterstützt. Laut der LayerZero Foundation kamen etwa 18,5 Millionen US-Dollar zusammen.
  • Der Umstand, dass für einen Airdrop Spenden als Gegenleistung erbracht werden müssen, stieß einigen in der Krypto-Community auf. “Eine forcierte Spende nennt man Steuer”, schreibt etwa ein Nutzer auf X.
  • LayerZero-Mitgründer, Brian Pellegrino, verteidigte den Mechanismus: “Niemand wird zum Spenden gezwungen. Wenn du nicht spenden willst, dann tu es einfach nicht.”
  • Andere wiederum meinen, dass durch die Tatsache der finanziellen Gegenleistung das Prozedere eher einem ICO als einem Airdrop ähnle.
  • Die Ausschüttung selbst lief relativ reibungslos. Insgesamt verteilte LayerZero 8,5 Prozent des gesamten Tokensupply an die Community. Zum Handelsstart lag ZRO bei 934 Millionen US-Dollar, fully diluted bei: 3,7 Milliarden US-Dollar.
  • Nach dem Tokenlaunch ist der ZRO-Kurs zunächst abgestürzt. Im 24-Stundenverlauf verlor der Coin 23 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt ZRO bei 3,15.
  • Welche Probleme LayerZero genau lösen möchte, lest ihr hier: Gipfel der Krypto-Interoperabilität?
Du willst Ethereum (ETH) kaufen?
Wir zeigen dir in unserem Leitfaden, wie und wo du einfach und seriös echte Ethereum (ETH) kaufen kannst.
Ethereum kaufen