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Krypto blickt nach Katar – morgen wollen USA und Iran den Streit entschärfen

Nach mehreren gescheiterten Anläufen soll das Treffen zwischen den USA und dem Iran nun stattfinden. Ob die Waffenruhe Bestand hat, dürfte sich schon bald zeigen

Josip Filipovic
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Das Bild zeigt Donald Trump

Beitragsbild: picture alliance

| Anleger hoffen auf ein Friedensabkommen

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt für den Krypto-Markt eines der wichtigsten Themen. Nun gibt es jedoch neue Hoffnungen auf eine Entspannung. Nach Angaben von Axios haben sich beide Seiten darauf verständigt, die gegenseitigen Luftangriffe einzustellen und sich bereits am Dienstag in Katar zu treffen, um den Streit um die Straße von Hormus diplomatisch zu lösen.

An den Finanzmärkten wird die Entwicklung aufmerksam verfolgt. Seit Beginn der Auseinandersetzungen gab es bereits mehrfach Berichte über eine Einigung, die sich wenig später wieder zerschlugen. Auch der Iran warf US-Präsident Donald Trump wiederholt vor, den Stand der Verhandlungen zu positiv darzustellen. Diesmal hoffen Anleger, dass die Waffenruhe Bestand hat und die Gespräche zu einer dauerhaften Lösung führen.

Krypto hofft auf Entspannung

Bitcoin notiert aktuell bei 59.592 US-Dollar und verliert auf Tagessicht 0,25 Prozent. Ethereum verzeichnet ein Plus von 0,23 Prozent auf 1.568 US-Dollar. Solana steigt um 1,30 Prozent auf 71,15 US-Dollar. XRP gibt um 0,40 Prozent nach und notiert mit 1,04 US-Dollar weiter über der psychologisch wichtigen Marke von einem US-Dollar.

Während sich der Krypto-Markt schwertut, starten die traditionellen Märkte positiv in die neue Woche. Die Futures auf den S&P 500 liegen vorbörslich 0,63 Prozent im Plus, beim Nasdaq beträgt das Plus 0,68 Prozent. Gold notiert bei 4.050 US-Dollar und verliert auf Tagessicht 0,88 Prozent. Seit Ausbruch des Iran-Krieges befindet sich das Edelmetall ebenfalls in einer Abwärtsbewegung.

In den kommenden Tagen dürfte sich der Blick erneut auf die Spot ETFs richten. Die Produkte verzeichneten in der vergangenen Woche hohe Mittelabflüsse. Aus den Bitcoin ETFs flossen insgesamt 1,79 Milliarden US-Dollar ab, während die Ethereum-ETFs Abflüsse von 273,34 Millionen US-Dollar hinnehmen mussten.

Ob sich die Stimmung am Krypto-Markt nachhaltig verbessert, dürfte auch von den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran abhängen. Sollten beide Seiten an der Waffenruhe festhalten und Fortschritte bei den Verhandlungen erzielen, könnte das die Unsicherheit an den Märkten zumindest vorerst verringern.

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