Mehrere führende Demokraten im US-Senat fordern eine Untersuchung der Geschäftsbeziehungen zwischen dem Trump-nahen Krypto-Unternehmen World Liberty Financial und Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auslöser war ein Bericht des Wall Street Journal. Demnach soll ein von Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan unterstütztes Investmentvehikel aus Abu Dhabi Anfang 2025 einen Anteil von 49 Prozent an World Liberty Financial erworben haben. 500 Millionen US-Dollar sollen dabei geflossen sein.
Die Demokraten verweisen auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Investment und späteren Entscheidungen der Trump-Regierung. Wenige Monate nach dem Einstieg bei World Liberty Financial erhielten die Vereinigten Arabischen Emirate Zugang zu tausenden KI-Chips, obwohl US-Sicherheitsbehörden vor Risiken gewarnt hatten.
Demokraten verlangen Aufklärung
“Wir sind zutiefst besorgt über diese Abfolge von Ereignissen”, heißt es in dem Schreiben. Die Vorgänge würden Fragen zu möglichen Gegenleistungen aufwerfen. “Der Kongress hat die Verantwortung, die Einzelheiten der gemeldeten Investition sowie die Frage zu untersuchen, ob sie spätere Entscheidungen von Präsident Trump und seiner Regierung beeinflusst hat”, heißt es weiter.
Unterzeichnet wurde der Brief unter anderem von Elizabeth Warren, Ron Wyden, Dick Durbin, Gary Peters und Richard Blumenthal. Bereits in den vergangenen Monaten hatten mehrere Demokraten Untersuchungen zu World Liberty Financial gefordert. Dabei geht es auch um Geschäftsbeziehungen des Unternehmens zu Tron-Gründer Justin Sun.



