Trump-Projekt unter Beschuss 

“Koordinierter Angriff”: Trump-Stablecoin gerät plötzlich ins Straucheln

Der USD1-Stablecoin verliert seine Dollarbindung und fällt auf 0,994 USD. Wird das Trump-Projekt zur Zielscheibe für Krypto-Hacker?

Tobias Zander
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Donald Trump

Beitragsbild: picture alliance

| Donald Trump hat bei zahlreichen Krypto-Projekten die Finger im Spiel
  • Der Dollarstablecoin USD1 von World Liberty Financial mit engen Verbindungen zur Trump-Familie ist am Montag unter seine Dollarbindung gerutscht. Nach Angaben von CoinGecko fiel der Kurs zeitweise auf 0,994 US-Dollar und lag damit rund 0,6 Prozent unter dem angestrebten Peg.
  • Laut dem Team handelte es sich um einen Fall gezielter Marktmanipulation. In einem X-Post von WLFI heißt es: “Heute Morgen wurde ein koordinierter Angriff auf USD1 gestartet. Angreifer hackten mehrere WLFI Co-Founder Accounts, bezahlten Influencer zur Verbreitung von FUD und eröffneten massive WLFI-Shorts, um vom künstlich erzeugten Chaos zu profitieren.”
  • Trotz der Turbulenzen blieb der ganz große Einbruch aus. Zuletzt notierte der Stablecoin bei 0,999 US-Dollar und damit nur noch marginal unter der Parität von einem US-Dollar. Dem WLFI-Team zufolge verhinderte vor allem der Mint-and-Redeem-Mechanismus Schlimmeres. Dieser erlaubt es Haltern, ihre Token jederzeit gegen den Gegenwert in US-Dollar einzutauschen und soll so den Kurs stabilisieren.
  • USD1 wird in Partnerschaft mit dem Krypto-Verwahrer BitGo ausgegeben und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 5 Milliarden US-Dollar zu den größeren Dollar-Stablecoins. Die Reserven bestehen nach Angaben von BitGo aus kurzfristigen US-Staatsanleihen, Dollareinlagen und weiteren Cash-Äquivalenten.
  • Allerdings bleibt der Stablecoin deutlich hinter den Marktführern Tether mit USDT und Circle mit USDC zurück. Angesichts des mutmaßlichen Krypto-Angriffs erklärt man nun kämpferisch: “Kein Betrüger kann das langfristige Engagement des gesamten WLFI-Teams und der Co-Founder für USD1 erschüttern.“ Mehr über die WLFI-Hintergründe erfahrt ihr hier: “Trump und die Krypto-Milliarden: Wie der US-Präsident Kasse macht“.

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