- Heute so, morgen so – nicht nur die Zollpolitik des zweiten Trump-Kabinetts erscheint unberechenbar. Erteilte Scott Bessent nationalen Bitcoin-Käufen zur Enttäuschung vieler Krypto-Anleger gestern erst eine Absage, ändert er nur wenig später seine Meinung.
- In einem X-Post wiederholt der US-Finanzminister zunächst: “Bitcoin, die endgültig von der US-Bundesregierung konfisziert wurden, bilden die Grundlage der strategischen BTC-Reserve.” Doch dieses Mal ergänzt er seine Aussage und hebt die “Kaufabsage” wieder auf.
- “Darüber hinaus ist das Finanzministerium bestrebt, budgetneutrale Wege zu erkunden, um mehr Bitcoin zu erwerben und die Reserven zu erweitern”, schreibt Bessent.
- Dadurch wolle man Trumps Wahlkampfversprechen umsetzen, die Vereinigten Staaten zur “Bitcoin-Supermacht der Welt” zu transformieren. Ob ihm der US-Präsident auf die Finger geklopft hat?
- In einer ersten Reaktion nach der gestrigen “Wir werden nicht kaufen“-Aussage fiel der Bitcoin-Kurs auf 117.500 US-Dollar. Im Moment des Schreibens handelt die Krypto-Leitwährung wieder bei 119.100 US-Dollar, was einem Kursrückgang von 2,2 Prozent in den vergangenen 24 Stunden entspricht.
- Mitverantwortlich für den Krypto-Abverkauf waren aber auch die heißer als erwartet ausgefallenen US-Erzeugerpreise. Der PPI stieg im Juli im Jahresvergleich um 3,3 Prozent, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Lockerung reduziert.
- Bo Hines, der damals Teil des Krypto-Rates, hatte im April von einer Prüfung von Finanzierungsoptionen für den Erwerb von Bitcoin gesprochen, darunter Zolleinnahmen und eine Neubewertung der Goldzertifikate. Inzwischen trat er von seinem Posten zurück.
- Nicht alle Bitcoin-Anhänger unterstützen staatliche BTC-Käufe. Welche Risiken damit einhergehen, lest ihr in diesem Artikel: So gefährlich sind staatliche BTC-Reserven.
Empfohlenes Video
Ist Bitcoin der neue sichere Hafen? 50+ Insider antworten!
Quellen
BTC-ECHO Plus+ Inhalte
Das könnte dich auch interessieren



