Update IOTA, Dell und Intel stellen neues Projekt Alvarium vor

Schlagzeile
Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Teilen
Iota

Quelle: Shutterstock

Jetzt anhören
BTC41,840.00 $ -4.74%

IOTA (MIOTA) kooperiert mit Dell Technologies und Intel. Das gemeinsame Projekt “Alvarium” soll die Vertrauenswürdigkeit von Daten messen, um dadurch eine fehlerfreie Kommunikation von Smart Contracts zu gewährleisten.

IOTA sorgt in letzter Zeit immer wieder für Schlagzeilen. Das hat sich auch im Kurs von MIOTA widergespiegelt. Nun hat die Iota Foundation in einer Pressemitteilung, die am 11. Februar veröffentlicht wurde, ein neues Projekt vorgestellt.


Die Industrie von heute verlässt sich bei vielen kritischen Entscheidungen immer öfter auf automatisierte Entscheidungssysteme, die anhand von riesigen Datenmengen Entscheidungen treffen. In einer Zeit, in der die Datenmengen weltweit enorm wachsen, wird es immer wichtiger für Unternehmen, die Verifizierbarkeit der analysierten Daten zu gewährleisten.

Daher sind vor allem vertrauenswürdige Daten, auf die sich automatisierte Entscheidungssysteme verlassen können, extrem wichtig. Das Projekt Alvarium bietet deshalb die Möglichkeit auf IOTA, das Vertrauen in Daten zu bewerten. Dadurch haben beispielsweise dezentrale Anwendungen (dApps) die Möglichkeit, selbst zu erkennen, welche Daten zuverlässig sind – und welche nicht.

IOTA und Dell tun sich mit Intel zusammen

Außerdem wollen IOTA und Dell mit Intel kooperieren, um Alvarium zu verwirklichen und neue Kunden für sich zu gewinnen. Darüber hinaus geht aus der Pressemitteilung hervor, dass Dominik Schiener, Mitbegründer der IOTA Foundation, Alvarium als äußerst wichtig für die Zukunft des Internet of Things (IoT) erachtet:

Wir kommen zu einer Konvergenz der Technologien und einem Wachstum der Datennutzung, aber damit das im großen Maßstab gelingt, müssen wir den Daten, die wir verwenden, vertrauen können.

Die IOTA Foundation, Dell und Intel wollen Alvarium in einem öffentlichen Webinar am 24. Februar vorstellen und genauere Details über das Projekt bekannt geben.


Teilen
Newsletter
Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail
Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

Coinbase: in den USA direkte Gehaltszahlung in Kryptowährung möglich

21 Minuten

Coinbase startet ein Programm für direkte Einzahlungen von Gehaltsschecks in Kryptowährungen. PayPal und Robinhood bieten diesen Service in den USA bereits.


Coinbase wird es US-amerikanischen Unternehmen bald ermöglichen, die Gehaltsschecks ihrer Mitarbeiter direkt auf Konten bei der Krypto-Börse einzuzahlen. In einem Blogbeitrag vom Montag kündigte Coinbase Senior Director of Product Prakash Hariramani diese Option an. So können Arbeitnehmer ihre Gehaltsschecks zum Kauf von Kryptowährungen ohne Transaktionsgebühren verwenden. Die Firmen ihrerseits können direkte Einzahlungen über ein unterstütztes Lohnbuchhaltungsunternehmen in der Coinbase-App oder über die Personalabteilung eines Unternehmens einrichten.

Hariramani sagte, dass die Nutzer die Möglichkeit haben werden, “so viel oder so wenig” von ihren Gehaltsschecks einzuzahlen, wie sie wollen, wenn die Funktion in den nächsten Wochen eingeführt wird. Coinbase nannte “zeitraubende und unbequeme” Überweisungen als Teil des Grundes für den Service und sagte, dass direkte Einzahlungen den Nutzern eine effizientere und schnellere Möglichkeit bieten würden, Krypto-Boni zu erhalten.

Coinbase eifert PayPal und Robinhood nach

Nutzer, die sich für diese Funktion entscheiden, können in der App in wenigen Schritten Direktzahlungen erstellen und ändern. Coinbase kann eine automatische Auszahlung des Gehaltsschecks einrichten oder Anweisungen zur manuellen Einzahlung über das Gehaltsabrechnungssystem eines Unternehmens bereitstellen. Die Börse schließt sich damit anderen beliebten Fintech-Plattformen an, die es Nutzern ermöglichen, ihren Gehaltsscheck einzulösen. PayPal und die Trading-App Robinhood bieten es ihren Nutzern ebenfalls an, ihre Gehaltsschecks direkt auf die Plattform einzuzahlen.

Durchsetzung der GesetzeChina: 10.000 Krypto-Miner in der Inneren Mongolei beschlagnahmt

2 Stunden

In der Inneren Mongolei, einer autonomen Region in China, wurden mehr als 10.000 Mining-Geräte beschlagnahmt. China hält an seinem Anti-Krypto-Kurs fest.

Am 27. September machte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua öffentlich, dass die ebenfalls staatliche Kommission für Entwicklung und Reform in Bayan Nur, über 10.000 Krypto-Mining-Geräte beschlagnahmt hat. Bayan Nur ist eine Stadt in der Inneren Mongolei, welche wiederum eine autonome Region in China ist. Chinesischen Behörden wurde ein Hinweis auf einen illegalen Mining-Betrieb zugespielt. Und tatsächlich fanden die Behörden bei einer genaueren Untersuchung auch besagtes Mining-Equipment in einem KMU Park (Kleine und mittlere Unternehmen). Dieser liegt in der Wirtschafts- und Technologie-Zone von Bayan Nur und soll vor allem kleinere Unternehmen fördern. Die beschlagnahmte Mining-Ausrüstung befand sich in einem Lagerhaus.

Weiter berichtete Xinhua über die Ermittlungsstrategie der Behörden. Denn diese sollen sich bei der Suche nach illegalen Mining-Unternehmen, nicht nur auf Hinweise verlassen. Um illegalen Mining-Aktivitäten auf die Spuren zu kommen, haben die chinesischen Behörden auch ein eigenes Berichts-System eingerichtet. Dabei arbeiten verschiedene Abteilungen, wie zum Beispiel Behörden der öffentlichen Sicherheit oder der Stromversorgung, zusammen.

Gemeinsam überwachen und analysieren diese Behörden unter anderem die Daten des Stromverbrauches. Denn letztlich zeichnen sich vor allem Krypto-Mining-Unternehmen durch einen hohen Stromverbrauch aus – und sind damit natürlich auffällig für die wachsamen Augen der Behörden. Das System zur Überwachung scheint zu funktionieren, denn chinesische Behörden haben mittlerweile, alleine in der Inneren Mongolei, 45 Mining-Unternehmen dicht gemacht. Durch die Schließung ebendieser Mining-Betriebe soll es, theoretisch, zu einer Strom-Ersparnis von 6,58 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr kommen. Was wiederum gleichzusetzen ist, mit der Menge von 2 Millionen Tonnen Standard-Kohle.

China verliert Einfluss auf Bitcoin

Derweilen wird immer mehr klar: Durch die Regulierungen hat China seine Position als Bitcoin-Mining-Hochburg verloren. Schließlich berichtete BTC-ECHO noch im August darüber, dass sich nach Schätzungen 50 bis 70 Prozent der Mining-Kapazitäten auf China konzentrieren. Diese Zahlen dürften heute deutlich geringer ausfallen. Andere Länder sind in die von China geschlagene Bresche gesprungen und locken nun selbst Miner an, die dort ihre Mining-Ausrüstung aufbauen.

SchuldzuschiebungenWenn Ripple gegen Bitcoin schießt

6 Stunden

Die ehemalige US-Schatzmeisterin und heutige Ripple-Aufsichtsrätin Rios hat ihren Schuldigen für das chinesische Krypto-Verbot bereits gefunden.

Am 26. September erklärte die ehemalige US-Schatzmeisterin auf ihrem Twitter-Account, dass das chinesische Transaktions-Verbot der Spekulation auf Kryptowährungen (Bitcoin) geschuldet wäre. Diesen Werterhalt hätte der Ripple Coin XRP jedoch nicht zu verantworten. Dessen primäre Absicht sei es, grenzüberschreitende Zahlungen zu ermöglichen.

Spannend ist dabei, dass Frau Rosie Rios nicht nur US-Schutzmeisterin war, sondern seit Mai 2021 auch im Verwaltungsrat von Ripple Labs sitzt. Das ist die Firma, die XPR als verteiltes Open-Source-Protokoll entwickelte und dabei den Fokus auf das Ermöglichen von effizienten Zahlungsabwicklungsangeboten legte. Inzwischen ist das Unternehmen auch an einigen Projekten zur Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung beteiligt.

Gutes tun und mit Behörden streiten

Nach Berufung in den Verwaltungsrat nannte Rios Ripple Labs eine Option, „deren Modell darauf ausgerichtet ist, etwas Gutes zu tun“. Weiter erklärte sie damals:

Ich habe mich für Ripple entschieden, weil ich fest davon überzeugt bin, dass es eine der wenigen Kryptowährungen ist, die eine legitime und glaubwürdige Form der Erleichterung für grenzüberschreitende Zahlungen in gewisser Weise bietet. … Diese Anwendung zu nehmen und sie vielen Menschen auf der ganzen Welt als sehr gute und brauchbare Ressource zur Verfügung zu stellen … ist eine gute Sache.

Rosie Rios, Verwaltungsratmitglied Ripple Labs

Indessen befindet sich Ripple Labs in einem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission). Darin wirft die SEC Ripple Labs vor, mit XRP unerlaubten Wertpapierhandel betrieben zu haben. Dagegen wehrt sich das Unternehmen seit Beginn der Vorwürfe vehement, wie BTC-ECHO bereits berichtete. Die juristische Auseinandersetzung mit der SEC zieht sich dabei bereits seit Dezember 2020 hin. Bisher konnte das Fintech aus San Francisco vereinzelte Teilerfolge für sich erzielen.

Noch mehr GegenwindBinance beugt sich dem Druck und stutzt Produktangebot in Singapur

19 Stunden

Der weltweite Gegenwind will für Binance einfach nicht abflauen. Ab sofort schrumpft das Produkt-Angebot für singapurische Kunden.

Die weltgrößte Krypto-Börse, Binance, hat es in diesem Jahr nicht leicht. Am 27. September verkündete das Unternehmen, dass man ab dem 26. Oktober gewisse Dienste nicht mehr für singapurische Kunden anbietet. Damit vergrößert sich der rechtliche Druck auf Binance weiter und ein Lichtblick lässt noch auf sich warten.

Dabei heißt es auf der Webseite von Binance weiter:

Ab dem 26. Oktober 2021 um 04:00 UTC (12:00 UTC+8) können Benutzer in Singapur auf bestimmte Funktionen auf Binance.com nicht mehr zugreifen, darunter Fiat-Einzahlungsdienste, Spot-Handel von Kryptowährungen, Kauf von Kryptowährungen über Fiat-Kanäle und Liquid Swap.

Wir werden den Zugang von singapurischen Kunden in Bezug auf regulierte Zahlungsdienste im Einklang mit unserer Verpflichtung zur Einhaltung der Vorschriften einschränken. Benutzern in Singapur wird empfohlen, alle damit verbundenen Geschäfte einzustellen, Fiat-Vermögenswerte abzuheben und Token bis zum Mittwoch, den 26. Oktober 2021, einzulösen, um potenzielle Handelsstreitigkeiten zu vermeiden.

Binance Blog

Erst am 1. September setzte die Monetary Authority of Singapore die Krypto-Börse auf eine “Investorenwarnliste“. Daraufhin verkündete die Handelsplattform, singapurischen Kunden ab sofort weniger Produkte anzubieten, um rechtliche Konflikte zu vermeiden. Unter anderem ist es für Kunden in dem südasiatischen Land seit dem 9. September nicht mehr möglich, Kryptowährungen zu kaufen oder zu verkaufen. Auch die Tech-Giganten Google und Apple reagierten in diesem Zusammenhang. Beide Unternehmen schmissen die Mobile-App der Krypto-Börse aus ihrem jeweiligen Playstore raus.

Strategiewechsel – Gesetzeskonformität als Erfolgsfaktor

Der weltweite rechtliche Gegenwind will bei der Krypto-Börse einfach nicht abflauen. So veröffentlichte das Unternehmen erst am 21. September auf ihrem Blog, dass künftig auch in Australien gewisse Binance-Produkte nicht mehr handelbar sein werden. Genauer heißt es:

Da Binance seine Produkt- und Serviceangebote ständig evaluiert, um den lokalen Vorschriften zu entsprechen, werden wir die folgenden Produkte für bestehende australische Benutzer nicht mehr anbieten: Futures, Optionen, gehebelte Token.

Binance Blog

Auch wenn sich die Krypto-Welt seit jeher in einer regulatorischen Grauzone bewegt, beugen sich immer mehr Krypto-Börsen dem Druck der Regulatoren. So auch die weltweit größte Bitcoin-Handelsplattform.

Erst am 25. September berichtete BTC-ECHO über eine Zusammenarbeit zwischen Binance und den US-Behörden. Dabei ging es speziell um Ermittlungen des US-Finanzministeriums gegen die russische Bitcoin-Börse Suex. Diese soll mutmaßlich Geldwäsche betrieben haben, unter anderem mithilfe von Binance-Konten.