DLT für die Banken HQLAx erhält zweistelliges Millionen-Investment von Großbanken

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Christopher Klee

von Christopher Klee

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Parkett der Frankfurter Börse

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HQLAx – der Name der Plattform, die das europäische Security Lending revolutionieren will, rollt nicht leicht von der Zunge. Dafür sollen Wertpapier-Transaktionen zwischen Banken umso geschmeidiger laufen. Nun hat HQLAx weitere Branchen-Größen als Investoren gewonnen.

Das Blockchain-Unternehmen HQLAx hat den erfolgreichen Abschluss einer Series-B-Finanzierungsrunde verkündet. Insgesamt konnte HQLAx 14,4 Millionen Euro einsammeln. Zu den Investoren gehören neben der Anteilseignerin Deutsche Börse auch die Großbanken Goldman Sachs, BNY Mellon, BNP Paribas und Citigroup. Das geht aus einer Pressemitteilung der Deutschen Börse Group vom 11. Januar hervor.


Darin wird das „Überwinden fragmentierter Sicherheitenpools“ in Europa als ein Kernanliegen der Plattform genannt. Damit beschreibt die Pressemitteilung ein Problem, das für zahlreiche Ineffizienzen und Mehrkosten bei der Übertragung und Verleihen von Wertpapieren zwischen Finanzinstituten sorgt. Diese als Security Lending bekannte Praxis gehört zum täglich Brot der Banken. HQLAx will verschiedene wichtige Akteure aus dem Sektor – von Finanzinstituten über Clearing-Häuser bis Verwahrstellen auf einer einzigen Plattform verbinden, um den Prozess schneller und günstiger zu machen. Dafür setzt die Plattform auf die Distributed-Ledger-Technologie Corda, die das Banken-Konsortium R3 entwickelt hat.

HQLAx hat in der Praxis überzeugt

Die Plattform hat bereits mehrere erfolgreiche Pilotprojekte auf dem Kerbholz. Bereits im März 2018 haben die Banken Credit Suisse und ING mit der HQLAx-Plattform beispielsweise Wertpapiere im Wert von über 25 Millionen Euro untereinander getauscht – und das fast in Echtzeit. Im Dezember 2019 wickelten Commerzbank, UBS und Credit Suisse mithilfe von HQLAx die ersten Live-Transaktionen über das Eurex Repo Handelssystem („F7“) ab.

Offenbar mit Erfolg – schließlich möchten nun auch Branchen-Größen wie Goldman Sachs bei der Plattform mitmischen.

Die Plattform von HQLAx wird die Effizienz auf den Märkten für Wertpapierleihe und Sicherheitenmanagement erheblich steigern. Die innovative Nutzung von Distributed Ledger Technology durch HQLAx ist ein Paradebeispiel für die wichtige Rolle, die transformative Technologien bei der Neugestaltung des Finanzsystems spielen können. Wir freuen uns, in das Unternehmen zu investieren und mit ihm zusammenzuarbeiten,

kommentiert Mathew McDermott, Global Head of Digital Assets bei der US-Großbank, die jüngst abgeschlossene Finanzierungsrunde für HQLAx.

Mit dem frischen Kapital soll die HQLAx-Plattform weiter ausgebaut und die Marktakzeptanz vergrößert werden.


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Genesis Digital AssetsBitcoin Miner sichern sich üppige Finanzspritze

40 Minuten

Nach dem Crackdown in China sehen andere Bitcoin Miner ihre Stunde gekommen. Auch bei Genesis Digital Assets stehen die Zeichen deshalb auf Expansion.


Genesis Digital Assets hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Bitcoin-Mining-Unternehmen nahm 125 Millionen US-Dollar ein. Die Gelder sollen “aggressiven Expansionsplänen” zugutekommen.

Der Pressemitteilung vom 28. Juli ist zu entnehmen, dass die Mittel vom britischen Kapitalfonds Kingsway Capital stammen. Genesis plant mit den Geldern den Erwerb von weiteren Mining-Maschinen und die Inbetriebnahme neuer Rechenzentren in Skandinavien und den USA.

Der Finanzierungsdeal beinhaltet außerdem den Beitritt von Kingsway CEO Manuel Stotz zum Vorstand des Mining-Betriebs. In einem Statement hob Stotz dabei die langjährige Erfahrung von Genesis im Bitcoin Mining hervor. Darüber hinaus sprach er der Kryptowährung Nr. 1 ebenfalls sein Vertrauen aus:

Bitcoin wird die wichtigste Technologie für die finanzielle Eingliederung der armen und Bank-losen Menschen in der Welt sein, und das Mining bietet die Sicherheit, um dies zu ermöglichen.

Bitcoin Miner auf Expansionskurs

Die Expansionspläne von Genesis sind tatsächlich ehrgeizig. Das Unternehmen plant, die eigene Hash Rate in den nächsten 12 Monaten von 2,6 Exahash pro Sekunde auf 8,1 zu verdreifachen. Das Unternehmen ist damit nicht das einzige, das aus dem gegenwärtigen Stand des Bitcoin Mining Profit schlagen will. Mit dem Wegfallen der chinesischen Mining-Anbieter setzt in der Branche eine großflächige Umstrukturierung ein.

Das US-Amerikanische Stronghold Digital Mining beantragte am 27. Juli beispielsweise einen 100 Millionen US-Dollar schweren Börsengang. Die nach eigenen Angaben auf Nachhaltigkeit abzielenden Bitcoin Miner planen, die eigene Hashrate bis Ende 2022 um 75 Prozent auszubauen.

In Südostasien floss in den letzten Tagen ebenfalls Kapital in den Bitcoin-Abbau. Denn Jasmine Telecom Systems gab den Einstieg ins Mining Game bekannt. Bis zum Jahr 2024 möchte der thailändische Telekom-Anbieter die größte Mining-Operation Südostasiens betreiben. Hierfür ist der Erwerb von 50 Tausend Mining-Geräten geplant.

Wirklich nachhaltig?Stronghold: US-Mining-Unternehmen plant Börsengang mit 100 Mio. USD

6 Stunden

Stronghold Digital Mining hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Börsengang in Höhe von 100 Millionen US-Dollar beantragt. Die Energie fürs Mining gewinnt das Unternehmen durch das Verbrennen von Abfallkohle.

Während die Miner in China zusehends in die Bredouille geraten, sieht die Lage in anderen Teilen der Welt günstiger aus. So hat die im US-Bundesstaat Pennsylvania ansässige Bitcoin-Mining-Firma Stronghold Digital Mining bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) einen Börsengang in Höhe von 100 Millionen US-Dollar beantragt. Das Unternehmen reichte sein S-1-Formular am 27. Juli ein. Wenn die SEC ihr Einverständnis gibt, wird Stronghold seine Stammaktien der Klasse A am Nasdaq Global Market unter dem Kürzel “SDIG” notieren lassen. 

Stronghold ist ein nach eigenen Worten “nachhaltig” ausgerichtetes Bitcoin-Mining-Unternehmen, das im Jahr 2021 gegründet wurde. Seine Hauptanlage, das Scrubgrass-Kraftwerk in Pennsylvania, wandelt Abfallkohle in Strom um. Dieser kommt dann zum Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zum Einsatz. Im Juni hat das Unternehmen zwei private Kapitalerhöhungen im Wert von 105 Millionen Dollar abgeschlossen.

Stronghold will weiter mächtig expandieren

Laut der neuen Einreichung bei der SEC wird Stronghold die Mittel für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden. Dazu zählen Akquisitionen weiterer Miner und Stromerzeugungsanlagen.  Das Unternehmen hegt also offenbar konkrete Pläne, seine Gesamtkapazität der Hash-Rate deutlich zu erhöhen.

Mit einem Teil der Erlöse aus dem IPO beabsichtigen wir, weitere 27.900 Miner zu beschaffen. Die Gesamtkapazität an Hash-Raten wird bis Dezember 2021 auf etwa 3.000 PH/s und bis Dezember 2022 auf über 5.300 PH/s steigen.

Nach Angaben von Stronghold werden für jeden von dem Unternehmen geförderten Bitcoin 200 Tonnen Abfallkohle vernichtet. Doch mit der “Nachhaltigkeit” ist es so eine Sache. Bei der Verbrennung entsteht nämlich giftige Asche. Laut einer Studie des Energy Justice Network ist das Verbrennen von Abfallkohle sogar deutlich schädlicher als das Verbrennen normaler Kohle.

KampfansageRobinhood: Mit neuem Feature gegen Volatilität am Krypto-Markt

20 Stunden

Die US-amerikanische Trading-Plattform Robinhood sagt Krypto-Volatilität mit einem neuen Feature den Kampf an – das steckt dahinter.

Laut einem Bericht von Bloomberg arbeitet die gebührenfreie Handelsplattform Robinhood derzeit an einer neuen Funktion. Dieses neue Feature soll Trader vor extremen Kursschwankungen schützen.

Demnach erforsche das Unternehmen momentan, wie es seine Nutzer besser vor volatilen Kursen schützen kann. Unter dem Namen “Price Volatility Protection” könnte das Feature live gehen. Indem Kauf- und Verkaufsaufträge von Tradern in Abhängigkeit von Kursschwankungen automatisch angepasst werden, könnte das neue Feature dabei helfen, User vor Volatilität zu schützen, so Bloomberg.

Um Ihre Kauf- oder Verkaufsaufträge vor Kursschwankungen zu schützen, kann es vorkommen, dass wir Ihre wiederkehrenden Aufträge auslassen oder weniger, als die von Ihnen gewählte Menge, kaufen.

Darüber hinaus geht aus dem Beitrag von Bloomberg hervor, dass Nutzer immer eine Benachrichtigung erhalten, wenn sich Trades anpassen. Außerdem ist im Code der neuen Schutzfunktion festgelegt, dass die vom Nutzer gewählte Kaufmenge nicht überschreitbar ist.

Robinhood geht an die Börse

Noch vor wenigen Monaten stand Robinhood scharf in der Kritik, nachdem die Plattform zeitweise den Handel mit bestimmten Kryptowährungen unterbrochen hat. Zudem haben erst Ende letzten Jahres Aufsichtsbehörden schwere Vorwürfe gegen die Plattform erhoben, da die Plattform zum Zocken verleite. Trotzdem soll es nun endlich so weit sein – noch in dieser Woche will das Unternehmen an die Börse gehen.

Money, Money, MoneyKrypto-Unicorn Fireblocks erhält massiven Geldsegen

22 Stunden

Der digitale Vermögensverwalter Fireblocks kann sich über weitere Liquidität freuen. Insgesamt nimmt das Unternehmen 310 Millionen US-Dollar ein.

Fireblocks freut sich über eine massive Finanzspritze. Wie das Unternehmen gestern per Pressemitteilung bekannt gab, nimmt der Krypto-Verwahrer aus einem Series D Funding 310 Millionen US-Dollar ein. Daraus ergibt sich auch ein neuer Firmenwert (etwa 2 Milliarden US-Dollar), den Fireblocks mehr als verdreifachen kann – und damit den Status als Unicorn weiter ausbauen.

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich sowohl neue als auch bestehende Investoren. Unter ihnen renommierte Tech-Venture-Capital wie Sequoia Capital, Stripes, Spark Capital, Coatue und DRW. Über SCB 10X nahm auch die thailändische Siam Commercial Bank indirekt an dem Funding teil. Damit kann Fireblocks neben BNY Mellon und SVB Capital die dritte Großbank für sich gewinnen. Mit dem Geld wolle man weiter wachsen, erklärt Fireblocks CEO Michael Shaulov.

Wir sind begeistert, dass wir unser Unternehmen und unsere Infrastruktur mit dieser neuen Finanzspritze ausbauen können. Das Wachstum, das wir bisher erlebt haben, ist das Ergebnis der Arbeit aller Beteiligten, die in jeder Phase alles geben.

Fireblocks CEO Michael Shaulov

Fireblocks – das Objekt der Begierde

Allgemein scheinen Tech-Unternehmen, die sich der Verwahrung von Krypto-Assets verschrieben haben, zu begehrten Objekten für große Geldgeber geworden zu sein. Insbesondere gilt das für Fireblocks. So hat sich die Investitionssumme im Vergleich zur letzten Finanzierungsrunde im März fast verdoppelt. Michael Shaulov dazu:

Unsere Technologie hat sich seit der Gründung des Unternehmens in diesem Bereich hervorgetan, und ihre Erfolgsbilanz ist offensichtlich. Mit Blick auf das Wachstum der Branche besteht für uns ein enormes Potenzial, auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner für Finanzinstitute und andere Organisationen zu sein, die sicher und nahtlos in diesen Bereich einsteigen wollen.

Fireblocks CEO Michael Shaulov

Seit seiner Gründung 2019 gelang es Fireblocks, insgesamt 489 Millionen US-Dollar an Land zu ziehen. Unterstützungen gab es dabei stets von renommierten FinTech-Unternehmen wie Cyberstarts, Eight Roads, Tenaya Capital, Swisscom, Paradigm, Ribbit Capital und Coatue.