Muss Keith Gill hinter Gitter? GameStop: Roaring Kitty angeklagt wegen Wertpapierbetrugs

Wegen seiner Social Media Posts sieht sich Keith Gill mit einer Sammelklage konfrontiert. Warum der GameStop-Trader wenig zu befürchten hat.

Tobias Zander
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Keith Gill

Beitragsbild: Picture Alliance

| Gilt als Vater des GameStop Hypes: Keith Gill
  • Keith Gill ist berühmt-berüchtigt als Drahtzieher hinter dem GameStop Hype im Jahr 2021. Nun muss sich der auch als “Roaring Kitty” bekannte Finanzanalyst mit einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs auseinandersetzen.
  • Die kürzlich bei einem New Yorker Gericht eingereichte Klage wirft ihm vor, dass er seit dem 13. Mai dieses Jahres mit verschiedenen Posts in den sozialen Medien ein “Pump and Dump“-Scheme betrieben hätte.
  • In der Klage wird behauptet, dass Gill den Kauf und Verkauf seiner GameStop-Kaufoptionen nicht angemessen offenlegte. Dadurch soll er seine Fans in die Irre geführt und bei einigen Anlegern Verluste verursacht haben.
  • Nach einer zweijährigen Pause tauchte “Roaring Kitty” im Mai überraschend wieder auf und postete eine Reihe von kryptischen Memes, was einen neuen GameStop Hype auslöste. BTC-ECHO berichtete über das spektakuläre Comeback.
  • Der Kurs der GameStop-Aktie (GME) zeigte sich im Mai und Juni extrem volatil und erreichte in der Spitze die 50 US-Dollarmarke. Aktuell handelt die GME-Aktie bei 24,70 US-Dollar, was ein Kursplus von 87 Prozent im Vergleich zum Vorquartal bedeutet.
  • Am 13. Juni erklärte Gill, dass er alle seine 120.000 Kaufoptionen noch vor dem Fälligkeitsdatum ausgeübt und dabei Gewinne in Millionenhöhe erzielt habe. Mit den Gewinnen erwarb er vor allem neue GameStop-Aktien.
  • Zwischenzeitlich katapultierte der Hype auch einen GameStop Memecoin in luftige Höhen. Dieser steht in keinerlei Bezug zum Unternehmen und der GME-Aktie. Aktuell handelt er bei 0,0078 US-Dollar und damit 76 Prozent unter seinem Allzeithoch.
  • Laut einem Beitrag des ehemaligen US-Bundesstaatsanwalts Eric Rosen ist die neue Sammelklage gegen Gill nicht allzu bedrohlich. Sie sei “von Anfang an zum Scheitern verurteilt” und könne “leicht abgewiesen” werden.
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