Challenging Banks FinTech-Start-up Revolut ermöglicht 13 Millionen Krypto-Zugang

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Leon Waidmann

von Leon Waidmann

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Revolut, eines der größten FinTech-Unternehmen Europa, erweitert sein Angebot durch Fireblocks, einer Plattform zur Sicherung digitaler Vermögenswerte. 13 Millionen Kunden erhalten die Möglichkeit umfassende Finanz-Service im Bereich der Digitalen Vermögensverwaltung zu nutzen

Die FinTech-Produkte von Revolut reichen von Aktien- und Krypto-Handel bis hin zur täglichen Budgetverwaltung. Weltweit nutzen 13 Millionen Kunden Revolut und führen monatlich 100 Millionen Transaktionen durch. Um sich auch weiterhin zu wachsen, ist Sicherheit für das FinTech-Unternehmen von entscheidender Bedeutung.


Aus diesem Grund kooperiert das FinTech-Start-up mit Fireblocks, einem Unternehmen das sich auf die Entwicklung einer sicheren Infrastruktur für das Verschieben, Speichern und Ausgeben von digitalen Vermögenswerten spezialisiert.

Entsprechend kann das Fireblock-Netzwerk und das sogenannte „Multi Party Computation“ (MPC)-Wallet Revolut zusätzliche Produktangebote im Krypto-Sektor und auch im traditionellen Bereich der Bankdienstleistungen zugänglich machen. Ed Cooper, Leiter der Krypto-Abteilung bei Revoult äußerte sich diesbezüglich wie folgt:

Der Umstieg auf die Wallet-Infrastruktur von Fireblock verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil, da wir in der Lage sein werden, schneller auf neue Krypto-Trends zu reagieren.

Bereits während der Corona-Krise reagierte das FinTech-Unternehmen. Millionen von Kunden erhielten die Möglichkeit Bitcoin und Gold, über die Banking-App des Start-ups zu handeln.

Nachfrage für FinTech-Apps im Krypto-Sektor steigt

In den letzten Jahren verwenden immer mehr Menschen auf der gesamten Welt zu FinTech-Apps. Michael Shaulov, CEO von Fireblocks sieht besonders beim Krypto-Markt viel Potential:

Wir haben eine enorme Nachfrage nach FinTech-Apps gesehen, die Kunden den Handel am Krypto-Markt ermöglichen. Fireblocks freut sich darauf, Revolut bei der Adaption von Kryptowährungen zu unterstützen.

Durch die Reduzierung der Komplexität und die Senkung von Kosten fordert Revolut das traditionelle Bankensystem heraus.


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ZusammenschlussBakkt: Börsengang einer Bitcoin-Futures-Plattform

46 Minuten

Mit dem 18. Oktober können Bakkt-Stammaktien und -Optionsscheine an der New York Stock Exchange gehandelt werden.


Bakkt, die Bitcoin-Futures-Börse der Intercontinental Exchange (ICE) mit Krypto-Verwahrservice schließt ihre Zusammenführung mit VPC Impact Acquisition Holdings, Intercontinental Exchange (ICE), ab. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung hervor. Damit geht das Unternehmen, wie vereinbart am heutigen Montag, dem 18. Oktober 2021 an der New York Stock Exchange (NYSE) an den Start. In Zukunft sollen Anleger:innen unter der Ticker-Bezeichnung BKKT und BKKT WS Stammaktien und Optionsscheine erwerben können. Überdies, wie im Januar angenommen und von BTC-ECHO berichtet, beträgt der Marktwert des Unternehmens nun 2,1 Milliarden US-Dollar.

Ein Blick in die Vergangenheit von Bakkt

Damals gab die Intercontinental Exchange die planmäßige Zusammenführung von der in Chicago ansässigen Zweckgesellschaft VPC Impact Acquisition Holdings mit Bakkt bekannt. Die ICE hält nun circa 68 Prozent der Anteile des fusionierten Unternehmens. Aus diesem Zusammenschluss ergibt sich nun ein Bruttoerlös von ungefähr 448 Millionen US-Dollar für Bakkt. Dieser soll für den Ausbau weiterer Partnerschaften und der Fähigkeiten des Unternehmens genutzt werden.

Dass das Unternehmen in diesem Ausbau schon voll aktiv ist, zeigen die Entwicklungen der vergangenen Woche. Zur Erinnerung: In dieser gab Bakkt seine Kooperation mit Google Pay bekannt. Wie BTC-ECHO ausführlich berichtete, entsteht damit großes Potenzial für Bakkt. Denn durch die Partnerschaft sollen Google-Pay-Nutzer:innen mittels der App für ihre Güter und Dienstleistungen mit einigen Kryptowährungen wie Bitcoin bezahlen können. In Zukunft plant das Unternehmen mittels weiterer prominenter Partnerschaften das eigene Ökosystem zu erweitern:

Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, ein breiteres Partner-Ökosystem aufzubauen, die digitalen Assets, die wir heute erfassen und anbieten, zu erweitern und durch Partnerschaften mit führenden Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie Choice Hotels, Wyndham Rewards, Google, Finastra und Starbucks, um nur einige zu nennen, an Dynamik zu gewinnen.

Gavin Michael, CEO in Pressemitteilung

Dies wird in Kombination mit der im März veröffentlichte Zahlungs-App möglich. Mit dieser können interessierte Anleger:innen Kryptowährungen erwerben und verkaufen. Zuvor ermöglichte Bakkt einigen akkreditierten Anleger:innen bereits den Handel mit BTC-Futures-Kontrakten.

Grüne HeizungMintGreen: Bitcoin-Mining wird als Wärmeversorgung genutzt

2 Tagen

MintGreen möchte zurückgewonnene Energie zur Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in North Vancouver einsetzen. Rund 155.000 Einwohnern soll der Plan zugute kommen.

Die Bemühungen der Mining-Unternehmen um eine größere Umweltverträglichkeit und das Sparen von Ressourcen nehmen zu. MintGreen, ein in Kanada ansässiger Miner, wird sich mit der Lonsdale Energy Corporation zusammentun. Ab 2022 möchte man die Bewohner von North Vancouver in British Columbia mit Wärme versorgen. 

In einer Ankündigung vom Donnerstag spricht MintGreen von seinen “digitalen Heizkesseln”. Diese seien in der Lage, mehr als 96 Prozent des für das Bitcoin (BTC)-Mining verwendeten Stroms zurückzugewinnen. Die Vereinbarung mit North Vancouver soll verhindern, dass 20.000 Tonnen Treibhausgase pro Megawatt in die Atmosphäre gelangen. Die zurückgewonnene Energie wird für die Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in der kanadischen Stadt mit rund 155.000 Einwohnern verwendet. 

Angesichts der strengen kanadischen Winter sicherlich keine allzu schlechte Idee. Denn in North Vancouver, ganz im Westen Kanadas in der Nähe der Grenze zu den USA gelegen, sind Temperaturen von minus 20 Grad Celsius beileibe keine Seltenheit. So haben Krypto-Nutzer schon öfter versucht, Mining-Rigs zur Wärmegewinnung zu nutzen. MintGreen hat sich in der Vergangenheit überdies mit der Vancouver Island Sea Salt Anlage und der kanadischen Whiskey-Firma Shelter Point Distillery zusammengetan, um die beim BTC-Mining entstehende Abwärme zu verkaufen und damit Teile ihrer Betriebe zu versorgen. MintGreen plant, die Initiative im Jahr 2022 zu starten. 

BreakingBitcoin ETF steht kurz bevor – Nasdaq ruft SEC zur Genehmigung auf

3 Tagen

Die Zulassung eines Bitcoin ETF in den USA rückt immer näher. Nun erhält ein Eilantrag von Valkyrie Unterstützung von der Nasdaq.

In den USA geht es Schlag auf Schlag. Nachdem heute Morgen bereits Gerüchte über die Genehmigung eines Bitcoin ETFs durch die Securities and Exchange Commission (SEC) kursierten, gibt es nun den nächsten Hinweis auf eine baldige Zulassung. Wie aus einem Dokument der Nasdaq hervorgeht, hat die Börse bereits den Valkyrie Bitcoin Strategy ETF für die eigene Handelsplattform zugelassen und fordert nun die SEC auf, die Genehmigung für den entsprechenden Antrag zu erteilen. Genauer heißt es in dem Schreiben:

Wir bestätigen ferner, dass die oben beschriebenen Wertpapiere von der Börse zur Notierung und Registrierung nach offizieller Bekanntgabe der Emission genehmigt wurden. Uns ist bekannt, dass der Registrant eine sofortige Beschleunigung des Inkrafttretens der Registrierung beantragt, und wir schließen uns diesem Antrag hiermit an.

Nasdaq Vice President Eun Ah Choi

Die Nasdaq schließt sich damit dem Antrag von Valkyrie an, die zuvor nochmals ein Formular bei der SEC eingereicht hatten. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Leuchtfeuer und sorgt für Verwirrung innerhalb der Anlegerschaft. Einige fassten die Meldung gar als Genehmigung des Bitcoin ETF durch die US-Börsenaufsicht auf. Die ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern. Die Nasdaq verstärkt mit dem Schreiben weiter den Druck auf die SEC. Valkyrie wartet bereits seit August auf die Genehmigung durch die Finanzbehörde. Ob sich das Warten für das Investmentunternehmen gelohnt hat, werden die kommenden Tage zeigen. In Valkyries Fall läuft die Entscheidungsfrist noch bis zum 25. Oktober.

Sollte dem Antrag stattgegeben werden, dürfte die SEC auch Bitcoin-ETF-Anträgen anderer Aspiranten grünes Licht geben. Ein Katalysator für Bitcoin und den restlichen Krypto-Space wäre es allemal.

Mehr als ModellversuchTesla: Bitcoin-Investment hat eine Milliarde USD an Wert gewonnen

3 Tagen

Der Autobauer Tesla hat mit seinen Bitcoin-Investitionen bereits eine Milliarde US-Dollar verdient – der Kauf hat sich also durchaus gelohnt und auch Nachahmer gefunden.

Der Bitcoin-Kurs ist aktuell wieder auf dem Weg nach oben und nimmt sogar die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar in Angriff. Einer der großen Profiteure dieser Entwicklung ist der Elektroautohersteller Tesla. Anfang des Jahres hat er ein 1,5-Milliarden-USD-Investment in Bitcoin getätigt. Obwohl es in der Folge zu einigen Turbulenzen durch Tweets des Firmenchefs Elon Musk gekommen ist, stieg der Wert dieser Investition mittlerweile um eine Milliarde US-Dollar.

Dem Analysedienst Bitcoin Treasuries zufolge besitzt Tesla derzeit rund 43.200 BTC. Bei den aktuellen Kursen sind diese nun 2,5 Milliarden Dollar wert. Im zweiten Quartal des Jahres verkaufte Tesla 10 Prozent der ursprünglich gekauften BTC zu einem gemeldeten Durchschnittspreis von rund 50.000 US-Dollar. Dieser Schritt wurde von vielen als Rückzug kritisiert. Elon Musk zeigte sich von der Kritik aber wenig beeindruckt.

Viele Unternehmen eiferten Tesla nach

Damals begann auch Tesla mit der Annahme von Bitcoin-Zahlungen, stellte diese aber kurz darauf wegen Umweltbedenken ein. Der CEO Elon Musk twitterte immer wieder über Kryptowährungen und unterstützte die von einem Meme inspirierte Kryptowährung Dogecoin maßgeblich. Auf jeden Fall haben seit dem Engagement Teslas auch viele weitere Firmen Bitcoin in ihre Bilanz aufgenommen. Dazu zählen etwa Jack Dorseys Unternehmen Square. MicroStrategy begann mit dem Kauf schon deutlich vor Tesla und hält derzeit laut Bitcoin Treasuries 114.041 BTC.