- Im Zuge der Bitcoin-ETF-Zulassung aus der vergangenen Woche profitierte statt Bitcoin vor allem eine Kryptowährung: Ethereum. Hoffnungen auf ein ähnliches Schicksal auch für den Altcoin steckten wohl dahinter.
- Branchen-Promis wie Eric Balchunas sagten der Ethereum-Spot-ETF-Zulassung etwa eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit bis Mai dieses Jahres zu.
- Mark W. Yusko schmälert diese Hoffnungen nun. Im Interview mit dem Krypto-Portal Cointelegraph sagt der CEO und Gründer der Vermögensverwaltungsgesellschaft Morgan Creek Capital Management: “Ich gehe von weniger als 50/50 aus.”
- Der Grund dafür: Die SEC bleibe der Krypto-Branche gegenüber weiterhin hochgradig feindselig eingestellt, wie sich auch in dem Statement des Chefs der US-Börsenaufsichtsbehörde, Gary Gensler, gezeigt habe.
- Im Zuge der Genehmigung der Bitcoin-Spot-ETFs, in denen Gensler selbst mit seiner Stimme dafür die Entscheidung maßgeblich beeinflusste, sagte er: “Wir haben heute zwar die Notierung und den Handel mit bestimmten Bitcoin-Spot-ETFs genehmigt, aber wir haben Bitcoin weder genehmigt noch befürwortet”.
- Auch bedeute die BTC-ETF-Zulassung nichts für andere Kryptowährungen, von denen die “überwiegende Mehrheit weiterhin Anlageverträge” darstelle, für die nicht die SEC zuständig sei, sondern die Bundeswertpapiergesetzen unterlägen.
- Ähnliches schätzt auch Mark W. Yusko als Hürde für die Ethereum-Spot-ETF-Zulassungen ein. Während Bitcoin als Rohstoff eingestuft werde, hielte die SEC Ethereum für ein Wertpapier.
- Auch bezüglich der Bedeutung der Spot-ETF-Zulassungen für Bitcoin äußerte der Investmentbanker sich. Der Schritt werde die Volatilität Bitcoins “dramatisch reduzieren” – und damit auch die potenziellen Gewinne. Das sollten Investoren jedoch gutheißen, denn es bedeute ein “Erwachsenwerden des Assets”: Bitcoin “wurde nicht für Daytrading erfunden, sondern um Werte auszutauschen, ohne dafür um Erlaubnis zu bitten.”
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