- Bereits am 23. Januar hatte der frisch vereidigte US-Präsident Trump im Zuge einer Rede beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos Unternehmen weltweit dazu ermutigt, ihre Geschäfte in die USA zu verlegen, und so von den angekündigten Steuersenkungen zu profitieren.
- Welche Steuersenkungen er damit genau meint? Da wäre zum einen die vollständige Streichung der Kapitalertragssteuer zu nennen. Eben die hat der zweite Sohn des US-Präsidenten, Eric Trump, für in den USA ansässige Krypto-Unternehmen angekündigt.
- Damit würden solche Unternehmen wie Algorand, Ripple und Hedera steuerfrei werden – was andererseits zu einem steuerlichen Nachteil für andere Krypto-Projekte von -37 Prozent führen würde, wie der Krypto-Experte Shawn Sully in einem Post auf X berichtet.
- Etwa die im schweizerischen Crypto Valley ansässigen Projekte, zu denen die Krypto-Unicorns Celestia, Polkadot, Cardano und Ethereum gehören.
- Oder auch Solana – also die Blockchain, auf der Präsident Trump jüngst für sich und seine Frau Melania Memecoins gelauncht hat, die laut ETH-Gründer Vitalik Buterin zu einer “Gefahr für die nationale Sicherheit” werden könnten.
- Ein Unternehmen, welches den rosigen Steueraussichten augenscheinlich nicht widerstehen kann, ist der Krypto-Ableger des Wagniskapitalgebers Andreessen Horowitz, der erst am vergangenen Freitag die Schließung des Londoner Sitzes zugunsten der USA vermeldete.
- Gleichzeitig sind solche Äußerungen der Trump-Verwandtschaft natürlich nicht rechtlich bindend. Um die Steuersenkungen im Steuerrecht zu verankern, bedarf es der Zustimmung des US-Kongresses, der durch die US-Verfassung dazu ermächtigt ist, Steuern zu erheben.
- Dafür setzt er die Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) ein, also jene Behörde, mit der Trump auf Kriegsfuß ist.
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