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Nach MicroStrategy Tesla: Elon Musk flirtet mit Bitcoin-Investment

Elon Musk macht Avancen in Richtung eines milliardenschweren Bitcoin-Investments und erhält prompt eine kostenlose Beratung von MicroStrategy CEO Michael Saylor auf Twitter.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Elon Musk

Beitragsbild: Shutterstock

Da haben sich zwei gesucht und gefunden: Zwischen Tesla CEO Elon Musk und MicroStrategy CEO Michael Saylor hat sich eine lebhafte Bitcoin-Debatte auf Twitter entbrannt, die hohe Wellen im Krypto-Space schlug. Dabei nahm Michael Saylor einen anzüglichen Post von Musk für eine kostenlose Investmentberatung zum Anlass.

Saylors “Geheimtipp”:

Wenn Sie Ihren Aktionären einen 100 Milliarden US-Dollar Gefallen tun wollen, konvertieren Sie die $TSLA-Bilanz von USD in BTC.

Die Strahlkraft eines Tesla-Einstiegs in Bitcoin könnte Saylor zufolge andere S&P500-Unternehmen ebenfalls zu einem Investment verleiten, dadurch die BTC-Marktkapitalisierung in die Höhe kurbeln und den Wert eines 100-Milliarden-USD-Investments rasch auf das zehnfache anheben.

Die einfache Rechnung ging im Falle von MicroStrategy schließlich auf: Seit das börsengelistete Software-Unternehmen rund 475 Millionen US-Dollar der Cash-Reserven in BTC umgeschichtet hat, hat sich das Investment im Zuge des Bitcoin Bull Runs bei einem aktuellen Wert von über 958 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt.

Musk, der in Puncto Kryptowährungen kein unbeschriebenes Blatt ist, schaltete sich sodann wieder in die Diskussion ein und erkundigte sich bei Saylor, ob Transaktionen der Größenordnung überhaupt möglich seien.

Saylors Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ein unmissverständliches: Yes. Er selbst habe 1,3 Milliarden US-Dollar in den letzten Monaten in Bitcoin investiert und würde gerne sein “Playbook” mit Musk teilen, von einem Raketenwissenschaftler zum anderen.

Tesla bald Bitcoin Hodler?

Wie ernstzunehmend die Äußerungen Musks sind, wird sich zeigen müssen. Der Tesla und SpaceX CEO bedient sich auf der Kurznachrichtenplattform nicht selten der Ironie als Stilmittel. Dennoch: Ganz ausgeschlossen ist ein BTC-Einstieg tatsächlich nicht. Musk hat bereits in der Vergangenheit seine Bewunderung für das digitale Gold zum Ausdruck gebracht und zählt sich als stolzer Besitzer von – immerhin – 0,25 BTC bereits zur Hodler-Gattung. Dabei muss er auch immer wieder als potenzieller CEO-Kandidat des MemeCoin-Projekts Dogecoin herhalten.

Die Bilanz gibt der Anlagestrategie von MicroStrategy auch Recht und könnte den Worten Musks Taten folgen lassen. Ein ehemaliges Projekt des umtriebigen Geschäftsmanns, PayPal, hat sich der Bitcoin-Ökonomie schließlich ebenfalls geöffnet. Nicht unwahrscheinlich, dass Tesla nachziehen könnte. Der passende Bitcoin-ATM steht jedenfalls in der Gigafactory in Nevada bereits zur Stelle.

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