Nach MicroStrategy Tesla: Elon Musk flirtet mit Bitcoin-Investment

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Moritz Draht

von Moritz Draht

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Elon Musk

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Elon Musk macht Avancen in Richtung eines milliardenschweren Bitcoin-Investments und erhält prompt eine kostenlose Beratung von MicroStrategy CEO Michael Saylor auf Twitter.

Da haben sich zwei gesucht und gefunden: Zwischen Tesla CEO Elon Musk und MicroStrategy CEO Michael Saylor hat sich eine lebhafte Bitcoin-Debatte auf Twitter entbrannt, die hohe Wellen im Krypto-Space schlug. Dabei nahm Michael Saylor einen anzüglichen Post von Musk für eine kostenlose Investmentberatung zum Anlass.

Saylors “Geheimtipp”:

Wenn Sie Ihren Aktionären einen 100 Milliarden US-Dollar Gefallen tun wollen, konvertieren Sie die $TSLA-Bilanz von USD in BTC.

Die Strahlkraft eines Tesla-Einstiegs in Bitcoin könnte Saylor zufolge andere S&P500-Unternehmen ebenfalls zu einem Investment verleiten, dadurch die BTC-Marktkapitalisierung in die Höhe kurbeln und den Wert eines 100-Milliarden-USD-Investments rasch auf das zehnfache anheben.

Die einfache Rechnung ging im Falle von MicroStrategy schließlich auf: Seit das börsengelistete Software-Unternehmen rund 475 Millionen US-Dollar der Cash-Reserven in BTC umgeschichtet hat, hat sich das Investment im Zuge des Bitcoin Bull Runs bei einem aktuellen Wert von über 958 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt.

Musk, der in Puncto Kryptowährungen kein unbeschriebenes Blatt ist, schaltete sich sodann wieder in die Diskussion ein und erkundigte sich bei Saylor, ob Transaktionen der Größenordnung überhaupt möglich seien.

Saylors Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ein unmissverständliches: Yes. Er selbst habe 1,3 Milliarden US-Dollar in den letzten Monaten in Bitcoin investiert und würde gerne sein “Playbook” mit Musk teilen, von einem Raketenwissenschaftler zum anderen.

Tesla bald Bitcoin Hodler?

Wie ernstzunehmend die Äußerungen Musks sind, wird sich zeigen müssen. Der Tesla und SpaceX CEO bedient sich auf der Kurznachrichtenplattform nicht selten der Ironie als Stilmittel. Dennoch: Ganz ausgeschlossen ist ein BTC-Einstieg tatsächlich nicht. Musk hat bereits in der Vergangenheit seine Bewunderung für das digitale Gold zum Ausdruck gebracht und zählt sich als stolzer Besitzer von – immerhin – 0,25 BTC bereits zur Hodler-Gattung. Dabei muss er auch immer wieder als potenzieller CEO-Kandidat des MemeCoin-Projekts Dogecoin herhalten.

Die Bilanz gibt der Anlagestrategie von MicroStrategy auch Recht und könnte den Worten Musks Taten folgen lassen. Ein ehemaliges Projekt des umtriebigen Geschäftsmanns, PayPal, hat sich der Bitcoin-Ökonomie schließlich ebenfalls geöffnet. Nicht unwahrscheinlich, dass Tesla nachziehen könnte. Der passende Bitcoin-ATM steht jedenfalls in der Gigafactory in Nevada bereits zur Stelle.



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Krypto-AdoptionKonzum: Größte Supermarktkette Kroatiens akzeptiert Bitcoin-Zahlungen

14 Stunden

Die größte Supermarktkette Kroatiens, Konzum, akzeptiert nun Krypto-Zahlungen. Der Service, der bisher nur im Online-Shop verfügbar ist, soll alsbald auch in die physischen Geschäfte ausgeweitet werden.

Wer heute den Online-Shop von Konzum besucht hat, ist mit einer weiteren Bezahlmethode beglückt worden: Der Onlinestore des Supermarktes akzeptiert nun Zahlungen in verschiedenen Kryptowährungen, darunter Bitcoin. Neben dem digitalen Gold akzeptiert Konzum Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), EOS, DAI, Ripple (XRP), Stellar Lumen (XLM), Tether (USDT) und USDC. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die die Supermarktkette am heutigen Mittwoch, dem 1. Dezember, veröffentlicht hat.

Für die Akzeptanz der Kryptowährungen macht Konzum mit dem kroatischen Payment Provider PayCek gemeinsame Sache. Dieser garantiert für die Dauer des Checkout-Prozesses auch den Wechselkurs zu Fiat; Kund:innen haben also kein kurzfristiges Wechselkursrisiko.

“Die Einführung von Krypto-Zahlungen ist ein weiterer Indikator dafür, dass Konzum ständig globale Trends beobachtet, Innovationen einführt und den Standard im Einzelhandel setzt”, sagt Uroš Kalinić, ein Aufsichtsratsmitglied.

Neben den Online-Stores sollen Krypto-Zahlungen auch in der analogen Welt akzeptiert werden. Wann das der Fall ist, ist allerdings noch unklar. Für eine entsprechende Anfrage war Konzum bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.

Mehr Zeit für Krypto?Twitter-Gründer und CEO Jack Dorsey tritt zurück

3 Tagen

Die Ära Jack Dorsey nimmt vermutlich bald ein Ende. Medienberichten zufolge soll der aktuelle Twitter-CEO von seiner Position zurücktreten.

Ein Bericht des amerikanischen Medienhauses CNBC verkündete am heutigen 29. November, dass Jack Dorsey, Co-Founder und CEO des Social-Media-Gigants Twitter, von seiner Funktion als Twitter-Chef zurücktreten wird.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, hatten unbekannte Quellen den unerwarteten Rücktritt des CEOs verraten. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch unklar, warum der 45-jährige Social-Media-Chef das Handtuch wirft. Twitter scheint bisher noch kein offizielles Statement dazu abgegeben zu haben.

Dabei ist Dorsey nicht nur der Co-Founder und CEO von Twitter, sondern auch der Chef des digitalen Zahlungsanbieters Square.

Mehr Zeit für Krypto?

Erst im vergangenen Jahr ist Dorsey mit Anschuldigungen seitens Elliott Management konfrontiert worden. Der Hedgefonds hinterfragte Dorseys Fähigkeit, beide börsennotierten Unternehmen gleichzeitig zu führen, und befürchtete, dass er Twitter dabei nicht genug Aufmerksamkeit schenken könne. Ob dies ausschlaggebend für die aktuellen Entwicklungen bei Twitter waren, ist jedoch unbekannt.

Der Bitcoin-Befürworter hat jüngst öffentlich mit dem Gedanken gespielt, mit Square in das Mining-Geschäft einzusteigen. Dabei wollte Dorsey den Zugang zum Schürfen neuer Bitcoin-Münzen zugänglicher für alle machen. Mit dem Rücktritt könnte also auch ein stärkerer Fokus auf die Krypto-Vorhaben des 45-Jährigen einhergehen.

Auf Twitter veröffentlichte Jack Dorsey eine E-Mail, die er an die Mitarbeiter:innen von dem Social-Media-Unternehmen sendete. Demnach steht Dorseys Nachfolger mit sofortiger Wirkung auch schon fest: Parag Agrawal, bisheriger Chef des Technikbereichs.

In der E-Mail betonte Dorsey auch, dass es allein seine Entscheidung gewesen sei, Twitter zu verlassen. Zudem sei er über die Entscheidung “sehr traurig … aber auch sehr glücklich”.

Shoppingtour500 Millionen USD für Bitcoin: Michael Saylor kauft erneut den Dip

3 Tagen

Michael Saylor hatte wohl am heutigen Cyber Monday auch Lust auf eine Shoppingtour – und kaufte 7.002 BTC.

Der MicroStrategy-Chef Michael Saylor machte sich natürlich auch den aktuellen Bitcoin Dip wieder einmal zunutze und stockte den Bestand des Unternehmens an dem digitalen Gold mächtig auf. Die Verkündung der neuen Coronavirus-Variante Omicron hatte den weltweiten Krypto- und Aktienmarkt auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Dabei mussten viele Kurse rote Zahlen schreiben.

Der Krypto-Enthusiast hat die Gewohnheit, um den digitalen Goldschatz seines Unternehmens kein Geheimnis zu machen. Auf Twitter dokumentierte er abermals seine Shoppingtour. Darin gibt Saylor bekannt, nun weitere 7.002 BTC für rund 414,4 Millionen US-Dollar erworben zu haben. Der Durchschnittspreis liegt dafür bei jeweils rund 59.187 US-Dollar. Das bedeutet, dass MicroStrategy inzwischen seit dem heutigen 29. November stolzer Besitzer von rund 121.044 BTC ist, die zu einem Durchschnittspreis von rund 29.534 US-Dollar pro BTC gekauft wurden.

Demnach ist MicroStrategy der größte, börsennotierte Bitcoin-Hodler.

Vor Markteröffnung in den USA liegt die MicroStrategy-Aktie jedoch rund 5 Prozent im Minus und notiert bei 663 US-Dollar. Der Bitcoin-Kurs jedoch scheint sich so langsam wieder zu fangen und schreibt nun wieder grüne Zahlen.

Bread-Token explodiertCoinbase schluckt Wallet-Anbieter BRD und Utility Token geht ab

6 Tagen

Coinbase begrüßt Mitarbeiter des Teams des Kryptowallet-Anbieters BRD in seinen Reihen, woraufhin der Utility-Token Bread zu einem wahren Höhenflug ansetzt.

Coinbase hat einen Großteil des Personals des Krypto-Wallet-Anbieters BRD übernommen. Wie BRD-CEO Adam Traidman und Mitbegründer Aaron Voisine anlässlich dieser Neuigkeit mitteilten, werde sich dadurch an der BRD-Wallet-App jedoch nichts ändern. Die Einlagen der Kunden blieben sicher und geschützt. BRD, früher bekannt als Breadwallet, steht hinter dem Utility-Token Bread (BRD). Nach Angaben von CoinMarketCap stieg dessen Preis innerhalb von zwei Stunden nach Bekanntwerden der Coinbase-Übernahme um mehr als 500 Prozent, und zwar von etwa 0,16 USD auf 1,01 USD. Zum Zeitpunkt des Artikels sind es gar 1,13 USD.

In einer Mitteilung an die BRD-Nutzer sagten Traidman und Voisine, dass einige der Teammitglieder des Unternehmens zu Coinbase wechseln würden. Dort sollen sie weiter an Krypto-Wallets arbeiten. Coinbase sagte währenddessen auf Twitter, dass die Hinzufügung des BRD-Teams “dazu beitragen wird, die Einführung von Web 3.0 zu beschleunigen” sowie “tiefes Fachwissen in der Verwahrung” bereitzustellen.

BRD steckt auch hinter Integrationsplattform Blockset

Neben dem Bread-Token zeichnet BRD auch für die Blockset-Plattform verantwortlich. Diese Möglichkeit der Echtzeit-Datenintegration wird von Finanzinstituten und großen Krypto-Unternehmen genutzt, die Verwahrungslösungen anbieten. Bei BRD gilt laut Traidman das Angebot für Unternehmen als Schlüssel für das Wachstum der Digital Asset Industrie. Blockset verwendet eine Single-Source-API, um es Finanzinstituten und Banken zu ermöglichen, skalierbare Verwahrungslösungen aufzubauen. Nun kann also auch Coinbase von dieser Technologie profitieren.