Volcano Bond El Salvador: Bitcoin-Anleihen erhalten grünes Licht

Es ist so weit: die geplanten Bitcoin-Staatsanleihen von El Salvador haben von der heimischen Aufsicht grünes Licht erhalten und dürfen im kommenden Jahr emittiert werden.

Sven Wagenknecht
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Bitcoin auf El Salvador Flagge

Beitragsbild: Shutterstock

| Nach vielen Rückschlägen bei der Bitcoin-Adoption in El Salvador macht die neue Bitcoin-Staatsanleihe Mut
  • Die weltweit ersten Staatsanleihen, die auf die Kryptowährung Bitcoin referenzieren, sollen bereits im ersten Quartal 2024 in El Salvador ausgegeben werden. Die Bestätigung erhielten die so genannten Volcano Bonds von der Digital-Asset-Kommission in El Salvador. Über X hat das National Bitcoin Office (ONBTC) die Nachricht verkündet.
  • Die BTC-Staatsanleihen möchte man auf der Bitfinex Securities Plattform begeben. Es handelt sich dabei um den Ableger der Kryptobörse Bitfinex, die in El Salvador die Genehmigung zum Börsenhandel von Blockchain-Wertpapieren erhalten hat.
  • Der Name Volcano Bonds rührt daher, dass El Salvador mit der Bitcoin-Staatsanleihe ein ehrgeiziges Bitcoin-Mining-Projekt finanzieren möchte. Der heimische Vulkan spielt in diesem Kontext für die Energieversorgung eine wichtige Rolle.
  • Die Bitcoin-Bonds kommen allerdings mit einer großen Verzögerung. Bereits im November 2021 kam die Idee auf und der ehemalige Finanzminister des Landes beabsichtige diese im März 2022 herauszugeben.
  • Da der Bitcoin-Bärenmarkt überstanden zu sein scheint, scheinen auch die Bitcoin-Ambitionen des Landes wieder an Fahrt aufzunehmen. Insgesamt eine Milliarde US-Dollar möchte das Land durch die Vulkan-Anleihen einsammeln, um damit primär Infrastrukturprojekte für die Bitcoin-Industrie zu finanzieren.
  • Anleger erhalten auf die Staatsanleihe 6,5 Prozent bei einer zehnjährigen Laufzeit.
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