Aufatmen im Sektor DCG tilgt Millionen-Schuld bei Tochterfirma Genesis

Die Digital Currency Group kann trotz einer eigentlich engen Finanzlage genug Gelder aufbringen, um die Tochter Genesis zu entschädigen.

Johannes Macswayed
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DCG Genesis

Beitragsbild: Shutterstock

| Inmitten von Klagen und einer misslichen Finanzlage kann die DCG ihre Schulden beim Tochterunternehmen tilgen
  • Der Krypto-Konzern Digital Currency Group (DCG) hat nach eigenen Angeben mehr als eine Milliarde US-Dollar Schuldenzahlungen an die Tochterfirma Genesis geleistet. Das geht aus einem Statement hervor, das der CEO der Gruppe, Barry Silbert, auf X teilte.
  • Demnach habe DCG “mehr als eine Milliarde US-Dollar an Schulden” beglichen, darunter 700 Millionen US-Dollar an die eigene Tochter, dem bankrotten Lending-Dienst Genesis. Dadurch seien die “kurzfristigen Schulden” vollends getilgt, wie DCG behauptet.
  • Dessen Tochterfirma meldete im Januar nach dem FTX-Debakel Insolvenz an. Das Unternehmen sitzt selbst auf einem großen Schuldenberg. So fordert die Krypto-Börse Gemini 900 Millionen US-Dollar vom ehemaligen Krypto-Lending-Dienst Genesis. Auch hier läuft ein Gerichtsprozess.
  • Im September letzten Jahres hatte Genesis die eigene Muttergesellschaft DCG sodann auf 600 Millionen US-Dollar Schadensersatz für fällige Zahlungen verklagt.
  • Wegen einer darauffolgenden Klage gegen alle Beteiligten durch ein New Yorker Gericht, rechneten viele mit einem baldigen Untergang der einst mächtigen DCG.
  • Nach dem Verkauf des eigenen Krypto-Mediums CoinDesk, sowie der allgemeinen Erholung am Markt, scheint das Unternehmen den Kopf jedoch vorerst aus der Schlinge ziehen zu können.
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