"Hacking-Fähigkeiten" nicht benötigt Das war der Grund für den FTX-Hack in Höhe von 400 Millionen US-Dollar

Im November 2022 verschwinden 400 Millionen US-Dollar bei FTX. Jetzt wurden drei Täter angeklagt. Das ist der Hintergrund.

Dominic Döllel
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FTX

Beitragsbild: Shutterstock

| Wer vom FTX-Kollaps betroffen ist, hat Aussicht auf Erstattung seines Verlusts
  • Das US-Justizministerium DOJ hat drei Personen wegen der Inszenierung eines SIM-Swap-Betrugs gegen FTX angeklagt.
  • Wie Bloomberg berichtet, handelt es sich bei den Tätern um drei Männer aus Illinois, Colorado und Indiana. Die Behörde beschuldigt sie des Betrugs und Identitätsdiebstahls.
  • Laut Anklage erbeuteten die Angreifer die persönlichen Daten von rund 50 Opfern. Danach überzeugten die Männer Mobilfunkanbieter, die Telefonnummern der Opfer auf ihren Besitz zu überschreiben, heißt es weiter.
  • “Der Austausch von SIM-Karten erfordert keine ausgefeilten Hacking-Fähigkeiten, sondern basiert auf psychologischer Manipulation – oder Bestechung – von Kundendienstmitarbeitern der Telekommunikationsbranche”, so Bloomberg.
  • Sogar die mächtigste Regulierungsbehörde der Welt wurde jüngst Opfer einer solchen SIM-Swap-Attacke. In der Folge kam es zu einer Falschmeldung zum Bitcoin Spot ETF auf dem X-Konto der SEC.
  • Die Attacke der drei Männer führte kurz nach der FTX-Insolvenz im November 2022 zu einem Hack, bei dem 400 Millionen US-Dollar verschwanden. Mithilfe der gestohlenen Telefondaten haben die Täter die Wallet-Zugangsschlüssel von FTX abgefangen, so der Tathergang.
  • Damals wurde Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) für den Diebstahl verantwortlich gemacht. Dass der Ex-CEO mit dem Hack doch nichts zu tun hatte, wird sich aber nicht lindernd auf dessen Strafmaß auswirken. Denn: SBF wurde bereits in mehr als fünf Anklagepunkten schuldig gesprochen – ihm drohen über 100 Jahre Haft.
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