Decentralized Finance CoinShares startet Krypto-Gold-Index Token

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Valerio Fichera

von Valerio Fichera

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CoinShares, ein Vermögensverwalter aus London, startet einen Krypto-Gold-Index-Token für institutionelle Anleger.

Das in London ansässige Unternehmen CoinShares ist bekannt für sein börsengehandeltes Bitcoin-Produkt XBT. CoinShares hat bereits den CGI-Token in der Ethereum-Blockchain veröffentlicht. Der CGI-Token (Crypto-Gold-Index-Token) ist ein Index-Token für Krypto- und Gold-Assets. Laut einem veröffentlichten Dokument wurde der CGI-Token in Zusammenarbeit mit dem Imperial College London und Index Coop entwickelt. Index Coop ist das Team hinter dem DeFi-Pulse-Index.


Der CGI-Token besteht aus zwei gleich gewichteten Krypto-Assets (WBTC, WETH) und einem Gold-Asset (WDGLD). Sprich jeweils 25 Prozent WBTC, WETH und 50 Prozent WDGLD. WBTC (Wrapped Bitcoin) ist ein im ERC-20-Format tokenisierter Bitcoin. Gleiches gilt für WETH (Wrapped Ether) und WDGLD (Wrapped Gold). CoinShares Gold-Token kam schon im Index-Token CGCI zum Einsatz. Dieser wurde erstmals im Mai 2020 veröffentlicht.

Der CGI-Token folgt auf die Veröffentlichung des DeFi-Pulse-Index (DPI) und des DeFi-Index-Fonds von Bitwise Asset Management.

CoinShares öffnet die Pforten zu einer neuen Asset-Klasse

“Indizes bringen Legitimität und einfachen Zugang zu neuartigen Anlageklassen”, sagte CoinShares CEO Danny Masters in einem Interview.

Der Goldman Sachs Commodity Index hat Mitte der 2000er Jahre institutionellen Investoren die Pforten zum Rohstoffmarkt geöffnet – einer bis dato nicht etablierte Anlageklasse.

“Als [institutionelle Investoren] in den Rohstoffraum kamen, wollten sie einen Index. Die Geschichte wird sich wahrscheinlich mit digitalen Assets wiederholen”, fügt CoinShares CEO hinzu.

Der CGI-Token profitiert von der Volatilität des Kryptomarktes. CoinShares orientiert sich dabei an der Shannon-Demmon-Portfoliomethodik.

Das Portfolio gleicht die ursprünglichen Gewichtungen nach einem festgelegten Zeitplan neu aus. Das passiert unabhängig von Auf- oder Abstiegen. Die Methodik hat sich als vorteilhaft gegenüber passiven Anlageprodukten und traditionellen Indizes erwiesen.



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AdoptionNeo-Broker Bitpanda baut neues Blockchain-Hub auf

21 Minuten

Bitpanda will die Blockchain-Adoption voranbringen. Dafür investiert der Neo-Broker knapp 10 Millionen Euro in ein neues Research und Development Hub.


Erst vor wenigen Wochen gab das österreichische Unicorn Bitpanda die Eröffnung einer Zweigstelle in Berlin bekannt. Damit schuf der Wiener Neo-Broker rund 100 neue Arbeitsplätze in der deutschen FinTech-Hochburg. Nun zieht das Krypto-Unternehmen nach und kündigt per Pressemitteilung den Start eines Blockchain und Development Hubs an. Hierbei möchte das Wiener FinTech bis Ende des Jahres insgesamt 30 Krypto-Experten eine neue berufliche Heimat bieten. Anwärter erhalten dabei eine intensive Schulung über mehrere Workshops. Insgesamt investiert Bitpanda in den nächsten zwei Jahren rund 10 Millionen Euro in das Projekt.

Der Fokus der Tätigkeit liege dabei vor allem auf der Entwicklung strategischer Blockchain-Fähigkeiten und von Machbarkeitsnachweisen, um integrierbare Lösungen für die hauseigene Multi-Asset-Investment-Plattform zu schaffen. Perspektivisch soll der Hub nicht nur den eigenen Unternehmensinteressen dienen, sondern auch zur weltweiten Adoption der Blockchain-Technologie beitragen.

Drei große Herausforderungen für die Blockchain-Adoption

Hierbei sieht Marcus Feistl, Country Manager DACH bei Bitpanda, aktuell noch drei große Hürden. Gegenüber BTC-ECHO sagt er:

Die wohl größten Herausforderungen lassen sich derzeit in drei Bereichen identifizieren: Technische Herausforderungen tun sich vor allem bei Skalierbarkeit einzelner Blockchains sowie der Interoperabilität auf. (…) Daneben bestehen regulatorische Herausforderungen vor allem in unklaren Rahmenbedingungen – hierbei ist eine weitreichende Zusammenarbeit von Community, Unternehmen, Politik und Stakeholdern vor allem auch auf internationaler Eben gefragt. Und drittens bedarf es klarer und einfach verständlicher Anwendungsfälle. Für das Verständnis über die Tragweite der Technologie, sowie deren Anwendung ist derzeit noch ein hohes Maß an technischem Vorwissen notwendig.

Marcus Feistl, Country Manager DACH bei Bitpanda gegenüber BTC-ECHO

Es müsse gelingen diese Hürden für Anwender zu reduzieren und die Nutzbarkeit der Blockchain-Technologie für Jedermann zugänglicher zu machen. “Denn je mehr konkrete Blockchain-Anwendungen einfach verständlich und zugänglich sind, desto stärker wird letzten Endes die weltweite Akzeptanz sein”, meint Feistl.

Allgemein setzt man viele Hoffnungen in den neuen Blockchain-Hub. Vor allem erhofft man sich dabei, Kunden ein neues Maß an Innovation zu bringen. Ob diese Rechnung aufgeht, wird sich in der Zukunft zeigen.

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Bank of AmericaEl Salvador: Bitcoin-Akzeptanz bekommt Unterstützung von US-Bankenriese

16 Stunden

Die Bank of America sieht El Salvadors Bitcoin-Pläne positiv. Das überrascht, da sich die Bank erst diesen März skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat.

Bank of America – Vorteile Bitcoin als staatliches Zahlungsmittel

2021 ist es so weit – Bitcoin wird erstmalig ein gesetzliches Zahlungsmittel. El Salvador gibt dieses Jahr als erstes Land überhaupt bekannt, Bitcoin als Währung zu akzeptieren. Nun verkündet die Bank of America in einem auf Twitter veröffentlichten Dokument, dass dieser Schritt El Salvadors viele neue Möglichkeiten und positive Perspektiven für das Land bieten könnte. Diese Verkündung der Bank ist deshalb überraschend, da die Bank of America sich erst diesen März äußerst skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat. Es gäbe keinen Grund Bitcoin zu halten, außer damit zu spekulieren, so die Bank, die zeitweise das größte Kreditinstitut der USA war.

Was für Vorteile könnte Bitcoin dem kleinen südamerikanischen Land bieten?

El Salvador verringert mithilfe Bitcoins die im Land sonst anfallenden Überweisungsgebühren. Bisher werden ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes für Überweisungen ausgegeben. Bitcoin könnte dabei helfen, diese immensen Kosten zu senken, so die Bank of America. Dazu kommt, dass circa 70 Prozent der Salvadorianer keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Bitcoin könnte diesen Einwohnern ermöglichen, Zugang zu neuen Möglichkeiten zu gewinnen. 

El Salvador bald neuer Bitcoin Mining Hotspot?

Letztlich sieht die Bank of America als weiteren Vorteil, dass die Anerkennung Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel Investitionen in das kleine Land fördern könnte. Da China Bitcoin Mining in diesem Jahr weitflächig verboten hat, sind viele Mining-Unternehmen auf der Suche nach neuen Standorten. Vielleicht sehen wir El Salvador bald als neuen Standort? Präsident Bukele äußerte sich etwa in Bezug auf die Möglichkeit, Geothermie aus Vulkanen für die Schürfung der Kryptowährung zu nutzen.

Mehrheit der El Salvadorianer jedoch skeptisch …

Von der Entscheidung der Regierung, Bitcoin als Zahlungsmittel zugelassen zu haben, ist die Mehrheit der Salvadorianer noch nicht überzeugt. Um diese Skepsis zu mildern und die Krypto-Adaption weiter voranzutreiben, planen unter anderem die Brüder des Salvadorianischen Präsidenten einen Stablecoin.

Es bleibt also spannend, inwieweit die Einwohner des südamerikanischen Landes Bitcoin als Währung annehmen. Denn auch andere Länder beobachten die Geschehnisse mit Spannung und Interesse. Die jüngsten Einschätzungen der Bank of America könnten sich positiv auf die Akzeptanz auswirken.

Diamond HandsTrotz 424,8 Millionen US-Dollar Verlust – MicroStrategy hält an Bitcoin-Strategie fest

4 Tagen

MicroStrategy will weiterhin an seiner “Digital-Asset-Strategie” festhalten – trotz einer Wertminderung in Höhe von 424,8 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2021. Was hat Michael Saylor vor?

Bei der Bekanntgabe der Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals 2021 ließ Michael Saylor, berüchtigter CEO von MicroStrategy, verlauten, dass sein Unternehmen trotz enormer Verluste auf dem Papier weiterhin an seiner Bitcoin-Strategie festhalten würde.

Insgesamt hat MicroStrategy mit seinen Bitcoin-Investitionen seit dem Allzeithoch von Bitcoin bei 64.805 US-Dollar eine Wertminderung seiner Investitionen von insgesamt 689,6 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Derzeit besitzt MicroStrategy rund 105.085 BTC mit einem Buchwert von 2,051 Milliarden US-Dollar.

MicroStrategy mit Bitcoin-Investitionen immer noch massiv im Plus

Das ist jedoch nur ein Verlust auf dem Papier und spiegelt nicht den realisierten Verlust wider. Zählt man alle Bitcoin-Investitionen zusammen, dann ist MicroStrategy mit seinen Investitionen immer noch mit über einer Milliarde US-Dollar im Plus. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass MicroStrategy einen Großteil seiner BTC bereits im August, September und Dezember des Jahres 2020 gekauft hat.

Insgesamt liegt der Durchschnittskurs, zu dem MicroStrategy seine Bitcoins erworben hat, bei knapp 26.000 US-Dollar. Bei einem derzeitigen Bitcoin-Kurs von 38.708 US-Dollar sind die Investitionen des Unternehmens daher nach wie vor äußerst lukrativ.

Zur Kasse, bitteDash wird jetzt in 155.000 Geschäften akzeptiert

4 Tagen

Mit der Kryptowährung Dash lässt sich künftig in 155.000 Geschäften zahlen. Möglich macht das die neue DashDirect-App.

Es ist offiziell: Dash hat die DashDirect-App gelauncht, über die die Kryptowährung an 155.000 Geschäften und 125 Online-Händlern in den USA akzeptiert wird. Darunter finden sich Einzelhandelsketten wie GameStop, Subway, Staples oder Chipotle, ebenso wie einige kleinere Eckläden. Mit einer Art Treue-Programm, das laut Dash bis zu zwölf Prozent Rabatt auf Einkäufe gewährt, soll sich der Anreiz für Nutzer erhöhen. Die Rabatte sollen sich sogar künftig noch erhöhen, sobald “die Nutzung der App insgesamt zunimmt”. Auch eine “Tip”-Funktion enthält die App, mit der Nutzer Dash-Trinkgelder in Restaurants geben können.

Die App ist das Ergebnis einer Investition der Dash Investment Foundation in das Finanztechnologie-Unternehmen CrayPay. Bereits im Januar gab Dash dahingehend Pläne einer Zahlungs-App bekannt. Für die Akzeptanz der Kryptowährung ist die App ein großer Wurf. Das sehen Investoren wohl auch so. Der Privacy Coin wider Willen hat in den letzten 24 Stunden acht Prozent an Wert zugelegt.