Nächste Runde im Rechtsstreit  Coinbase war sich möglicher Verstöße bewusst, so die SEC

Der Fall Coinbase vs. SEC geht weiter. Nun befindet die US-Börsenaufsicht die Verteidigung der Krypto-Börse für widersprüchlich und ungültig.

Johannes Macswayed
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Coinbase SEC

Beitragsbild: Picture Alliance

| Der Fall Coinbase vs. SEC geht in die nächste Runde
  • Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Verteidigung der Krypto-Börse Coinbase im jüngsten Rechtsstreit zurückgewiesen.
  • Diese behauptete zuvor aufgrund mangelnder Klarheit der Behörde zur Krypto-Regulierung nichts von Verstößen gegen das Wertpapiergesetz gewusst zu haben.
  • Außerdem habe die SEC dem Geschäftsmodell Coinbases mit Genehmigung des Börsengangs 2021 ihre Zustimmung erteilt, so das Krypto-Unternehmen.
  • Diese Argumentationsweise hinterfragten Anwälte der Börsenaufsicht jedoch, wie Gerichtsunterlagen nun zeigen.
  • Coinbase habe demnach von möglichen Verstößen gegen das US-Wertpapiergesetz gewusst und sogar Anleger auf dieses Risiko aufmerksam gemacht, so die SEC.
  • Die eigenen Handlungen der Krypto-Börse würden dessen Verteidigung somit entkräften. Dies geht mit einer vergangenen Einschätzung des ehemaligen SEC-Mitarbeiters John Reed Stark einher.
  • Die Argumente der SEC seien indes “nicht sonderlich stark”, wie der Rechtsexperte MetaLawMan auf Twitter befindet. So habe die SEC in ihrer Antwort 2021 gemachte Aussagen ihres Chefs Gary Gensler ignoriert.
  • Dieser habe damals erklärt, dass die Börsenaufsicht keine Befugnisse zur Regulierung von Kryptowährungen habe und auch keine Gesetzesentwürfe vorweisen könne.
  • Der Rechtsexperte hält daher einen Sieg der Krypto-Börse für wahrscheinlich. Weitere Hinweise darauf könnten sich bereits bei der nächsten Vorabsitzung des Gerichts am 13. Juli zeigen.
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