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Die BIZ will mehr CBDC Proof of Concept noch Ende 2020?

In der Schweiz forscht man weiter an digitalen Zentralbankwährungen (CBDC). Die Schweizer Notenbank und die „Bank der Banken“ gaben nun eine Kooperation bekannt.

Alexander Leyde
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) arbeiten gemeinsam einem Proof of Concept. Bis Ende des Jahres soll dieser digitale Zentralbankwährungen (CBDC) untersuchen. Benoît Cœuré, Leiter des Innovationsinstituts der BIZ, hat dies in einer Rede in Shanghai am 25. Oktober erklärt. Das chinesische The Paper hat seine Rede zitiert.

Die Kooperation der beiden Banken soll dabei helfen, den Einfluss von CBDC auf den Einzelhandel zu untersuchen. Bereiche wie Zahlungssysteme, Anwendungen, Datensicherheit und Regularien müsse man für eine erfolgreiche und sichere digitale Zentralbankwährung unter die Lupe nehmen. Die BIZ müsse dafür jedoch ihre eigene Blockchain aufrüsten, so Cœuré.

CBDC: Cœuré treibt Analyse voran

Benoît Cœuré ist seit Januar 2020 bei der BIZ, vorher war er bei der Europäischen Zentralbank (EZB). An einem am 9. Oktober erschienenen Report zu den Blockchain-basierten Fiatwährungen haben sich auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die SNB beteiligt. Am wichtigsten sieht dieser Bericht den Grundsatz, dass eine CBDC die finanzielle Stabilität des Markts nicht gefährden darf. Ein Jahr zuvor, am 8. Oktober 2019, verkündeten die BIZ und die SNB die Gründung eines CBDC-Innovations-Hubs.

Die 1930 gegründete BIZ hat das Ziel, die internationale Zusammenarbeit in Währungs- und Finanzfragen zu fördern. Sie dient Zentralbanken auch als Bank, weshalb man sie ebenfalls als „Bank der Zentralbanken“ bezeichnet. Sowohl die Österreichische Nationalbank als auch die Deutsche Bundesbank sind Mitglieder der Bank mit Sitz in Basel. Die Schweiz, vertreten durch den Präsidenten des Direktoriums der SNB, ist seit Gründung der BIZ Mitglied des Verwaltungsrats. Dort hat die Bundesrepublik mit Jens Weidmann (Präsident der Bundesbank) ebenfalls einen Sitz.

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