ASX Blockchain-Transformation der Australischen Börse verzögert sich

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Auto fährt auf einer Straße in Australien

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Die australische Börse, Australien Securities Exchange (ASX), gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sich der Start ihrer Blockchain-Infrastruktur weiter nach hinten verschieben wird.

Die australische Wertpapierbörse ASX gilt als eine der ersten Börsen weltweit, die sich der Blockchain-Technologie zugewandt haben. Anscheinend zieht sich die Umsetzung aber in die Länge. Laut einer Pressemitteilung soll der finale Wechsel von der aktuellen Infrastruktur zu einer Distributed-Ledger-Infrastruktur erst im April 2022 stattfinden. Damit verschiebt sich die Transformation des Abwicklungssystems um ein Jahr. Konkret geht es um die Ersetzung des Clearing House Electronic Subregister System (CHESS).


Corona soll Mitschuld haben

Dass sich alles verzögert, soll auch am Corona-Ausbruch liegen, die die Weiterentwicklung verzögert. Man habe sich aber mit den Stakeholdern eng koordiniert und ist in diesem Abstimmungsprozess zu dem Ergebnis gekommen, dass das neue System noch etwas mehr Zeit benötigt. So heißt es vom stellvertretenden CEO der ASX, Peter Hiom:


Im Kern wird das neue CHESS-System bestehende Dienste in neuer und verbesserter Funktionalität ermöglichen, hohe Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistung gewährleisten sowie Australiens Finanzmärkte für das nächste Jahrzehnt stützen und darüber hinaus stärken. Wir haben unter herausfordernden Umständen große Fortschritte gemacht und konzentrieren uns darauf, die Lösung schnell und sicher abzuliefern.

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SekundärhandelYahoo! Japan öffnet Plattform für NFT-Geschäfte

24 Minuten

Oftmals sind es Sammelgegenstände, die auf NFT abgebildet sind. Diese will man bekanntlich tauschen und verkaufen. In Japan gibt es dazu bald eine neue Option.


Japanischen Sammler:innen von tokeniserten Gegenständen steht bald ein weiterer Umschlagplatz für Non-fungible Token (NFT) zur Verfügung. Dafür sorgt eine Kooperation zwischen dem Internetkonzern Yahoo! Japan und dem heimischen Messaging-Anbieter Line Corporation.

Die beiden Unternehmen gaben am heutigen 27. Juli ihre Zusammenarbeit bekannt, um Sekundärverkäufe von NFT zu ermöglichen, die auf einer Blockchain von Line herausgegeben wurden. Bei Yahoo! Japan handelt es sich dabei um ein Joint-Venture des US-Amerikanischen Yahoo!-Konzerns und des japanischen Tech-Unternehmens Softbank. In der Pressemitteilung heißt es weiterhin:

Yahoo! Japan und Line werden ihre Zusammenarbeit bei verschiedenen Diensten unter der Prämisse verstärken, verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Sicherheit der Nutzer und der Datenverwaltung zu verbessern. Wir werden den Synergieeffekt der Zusammenarbeit verstärken, das beste Nutzererlebnis bieten und uns um die Lösung sozialer Probleme bemühen.

NFT auf Auktionsplattform

Konkret arbeitet Yahoo! Japan bei dem Projekt mit der Krypto-fokussierten Line-Tochter LVC Corporation zusammen. Die NFT sollen dabei auf der Auktionsplattform Yahoo! Auctions zum Weiterverkauf angeboten werden. Die Plattform wird hierzu mit der Line Bitmax Wallet verbunden, die auch die Verwaltung von NFT erlaubt. Die Pressemitteilung merkt ferner an, dass ein Auktionsmechanismus den NFT-Preis automatisch an den Marktwert anpassen soll.

Dass NFT in Japan auf Interesse stoßen, beweist ferner auch der Enjin Token. Das Projekt ist auf die Gaming-Branche ausgerichtet und ging im Januar an den Start. Mit ihm lassen sich Spielgegenstände oder gar virtuelle Grundstücke in Token-Form überführen.

Automaten-AufschwungKrypto-ATMs: Großes Wachstum im Jahr 2021

2 Stunden

Laut einer aktuellen Erhebung ist die Anzahl der weltweit installierten Krypto-ATMs in diesem Jahr um mehr als 70 Prozent auf 24.030 gestiegen. Damit wird der Aufwärtstrend aus dem Vorjahr noch einmal deutlich übertroffen. Mehr als 70 Prozent der weltweiten Automaten stehen in den USA. Deutschland fristet diesbezüglich ein absolutes Schattendasein.

Im selben Atemzug, wie die Akzeptanz von Kryptowährungen in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist, setzt sich auch die Dynamik bei der Installation von Krypto-Geldautomaten auf der ganzen Welt fort. Dies geht aus einer aktuellen Analyse von Coin ATM Radar hervor. Demnach haben die Installationen von Krypto-Geldautomaten im Jahr 2021 einen Anstieg von 71,73 Prozent erlebt. Gab es am 1. Januar 2021 noch 13.993 Krypto-ATMs, ist die Zahl mittlerweile auf 24.030 angewachsen.

Auch im letzten Jahr war ein deutlicher Anstieg von Krypto-ATMs zu verzeichnen. Am Stichtag 1. Januar 2020 gab es noch 7.620 Geldautomaten für Kryptowährungen, was ein Wachstum von fast 120 Prozent im Jahr 2020 bedeutet. Umgerechnet auf einzelne Tage kann man schlussfolgern, dass pro Kalendertag 52,3 neue Krypto-ATMs zur Verfügung stehen. 

USA bei Krypto-ATMs ganz klar vorne

Nach Ländern aufgeschlüsselt zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede. In den USA sind es mittlerweile 17.436, in Deutschland zählt Crypto Head aber gerade einmal 53. Auch prozentual gesehen ist das Wachstum in den USA am stärksten. Insgesamt können Krypto-Freunde weltweit in 75 Ländern auf Geldautomaten zugreifen. Die Geräte stammen von 42 Herstellern, wobei laut Coin ATM Radar der Markt von Genesis Coin dominiert wird. 40,9 Prozent der Automaten stammen von diesem Hersteller. General Bytes folgt mit 24 Prozent in großem Abstand.

Kein FUD trotz BugMonero XMR: “Signifikanter” Privacy Bug entdeckt

16 Stunden

Der Privacy Coin Monero hat ein Problem: Manche Transaktionen sind weniger verschleiert, als andere. Schuld ist ein Bug, über den das Monero-Team kürzlich in Kenntnis gesetzt wurde.

Monero (XMR) kann das, was Bitcoin unterstellt wird: anonyme Transaktionen. Während sich bei der Krypto-Leitwährung mit dem Taproot-Update eine Verbesserung in Sachen Privatsphäre abzeichnet, kann Monero bereits “ab Werk” über diverse Mechanismen, die das Nachvollziehen von Transaktionsströmen und Konto-Ständen zu einer Herausforderung machen, an der sich noch jeder Blockchain-Schnüffler die Nase wund gestoßen hat. Nicht umsonst hat die US-amerikanische Steuerbehörde IRS im vergangenen Jahr eine Belohnung von 625.000 USD für Hacker ausgesetzt, die es schaffen, Moneros Privacy-Schleier zu lüften – bislang ohne Erfolg.

Monero-Entwickler warnen vor Privacy-Bug

Nun hat das Projekt jedoch selbst Hinweise auf einen Bug bekommen, der die Privatheit von Transaktionen beeinträchtigen könnte. Konkret geht es um den Algorithmus für das Erstellen von Decoy-Transaktionen. Dabei handelt es sich um “Transaktions-Attrappen”, die automatisch mit jeder XMR-Transaktion erstellt werden, um den Geldfluss zu verschleiern. Wie der Programmierer Justin Berman herausgefunden hat, funktioniert diese Verschleierung bei kurzfristigen Transaktionen nur teilweise. Zumindest der gesendete Betrag könnte, unter den richtigen Voraussetzungen, ermittelt werden:

Der Algorithmus für die Decoy-Auswahl hat so gut wie keine Chance, extrem aktuelle Outputs als Decoy auszuwählen. Wenn ein Benutzer heute einen Output direkt in dem Block ausgibt, in dem dieser freigeschaltet wurde, und der Output ursprünglich in einem Block erstellt wurde, der insgesamt weniger als 100 Output enthält, wäre sein echter Output im Ring [der Signatur des Blocks] eindeutig zu erkennen,

warnte Justin Berman via GitHub – lobenswerterweise erst, nachdem er das Kernentwickler-Team von Monero in Kenntnis gesetzt hatte.

Wohlgemerkt: Hierbei geht es nur um die Höhe des gesendeten Betrages, nicht um die Adresse oder “Kontostände” der Transaktionspartner. Dennoch nimmt das Monero-Team den “signifikanten” Bug “sehr ernst”, wie es auf seiner Twitter-Präsenz verkündete. Man arbeite derzeit an einer Lösung, heißt es dort weiter. Nutzer des Privacy Coins sind bis dahin dazu angehalten, zwischen dem Erhalt und Weiterversenden von XMR mindestens zwei Blöcke (rund 20 Minuten) verstreichen zu lassen, damit ein Maximum an Privatsphäre gewährleistet ist.

Nach Flash-Loan-AngriffenBinance belohnt “Kopfgeldjäger” mit 10 Millionen US-Dollar

17 Stunden

Smart-Contract-Sicherheitslücken haben die Binance Smart Chain in der Vergangenheit mehrmals zur Zielscheibe von Hacker-Angriffen gemacht. Die Börse reagiert nun und legt ein Bug-Bounty-Programm auf, das potenzielle “Kopfgeldjäger” mit einer Prämie ködert.

Mit der Binance Smart Chain (BSC) hat die weltgrößte Krypto-Börse vor knapp einem Jahr ein DeFi-Ökosystem geschaffen, das sich vom Smart-Contract-Platzhirschen Ethereum mit niedrigeren Gebühren und schnelleren Transaktionszeiten abheben möchte. Das Konzept ging auf. Inzwischen übersteigen die täglichen Transaktionen auf der BSC die Konkurrenz um das Zehnfache. Doch der Erfolg hat einen Schönheitsfehler: In letzter Zeit haben sich immer wieder Sicherheitsmängel bei einigen Smart-Contract-Anwendungen eingeschlichen. Scams und Flash-Loan-Angriffe waren die Folge. Vor diesem Hintergrund hat Binance nun ein Bug-Bounty-Programm gestartet, das “ehrliche” Hacker für ihre Fehlerdiagnosen entlohnt.

Ehrlichkeit zahlt sich aus

Das Bug-Bounty-Programm “Priority ONE” ziele laut Binance darauf ab, “die Softwaresicherheit kontinuierlich zu verbessern und Risikokontrollen bereitzustellen, um Probleme frühzeitig zu erkennen”. Insgesamt zehn Millionen US-Dollar winken denjenigen, die zur “Offenlegung von nachweisbaren Angriffsvektoren oder Sicherheitslücken in bis zu 100 dApps” beitragen. Der Gesamterlös wird unter allen Kopfgeldjägern “auf der Grundlage der Schwere und Ausnutzbarkeit der entdeckten Schwachstelle” verteilt.