- Die US-Notenbank Fed hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Die Spanne liegt damit weiterhin zwischen 5,25 und 5,5 Prozent. Ein Szenario, von dem der Markt bereits im Vorhinein ausgegangen ist.
- Wichtiger als die erwartbare Pausierung der Leitzinsen, waren die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell. Dieser hatte nicht in dem Maße die Erwartungen der Marktteilnehmer auf rasche Zinssenkungen gedämpft, wie im Vorfeld von vielen Akteuren angenommen wurde. Stattdessen bekräftigte er die Markterwartung nach Zinssenkungen im kommenden Jahr.
- Insgesamt sind laut Powell drei Zinssenkungen in 2024 geplant. Die Erwartung der Märkte nach mehr Liquidität konnte damit bestätigt werden. Entsprechend stark konnten Kryptowährungen und Aktien zulegen. Der Aktienindex Dow Jones markierte infolgedessen direkt ein neues Allzeithoch. Auch der DAX eröffnete heute Morgen mit einem neuen Rekordstand.
- Unterstützung erhält die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik auch von Seiten der Realwirtschaft. Laut Powell deuten Indikatoren darauf hin, dass sich die wirtschaftliche Aktivität weiter verschlechtern wird. Gleiches gilt für den US-Immobiliensektor. Aus Anlegersicht bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit von weiteren Zinssenkungen und Maßnahmen zur Geldmengenausweitung steigt.
- Während also die Verbraucherpreisinflation immer weiter sinkt, kann auf der anderen Seite die Vermögenspreisinflation wieder deutlich anziehen. Wie bereits in diesem Artikel erklärt, ist daher die Makroperspektive für Bitcoin und Co. im kommenden Jahr ausgesprochen positiv.
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